12 % Rendite p.a. – nach der GFE Energy Pleite, dem Märchen um die S + K Gruppe nun der nächste handfeste Skandal, um die Proven Oil Company?

( Rimpar bei Würzburg – Up) – Was ist der Vorteil einen Honorarberater zu bezahlen?

Nun, Sie werden es kaum glauben- der Hauptteil unserer Tätigkeit ist Prävention.

Prävention im Sinne von – Wir investieren mal lieber nicht – Was leider auch nicht verhindert, dass trotzdem einige Investitionen in der Zukunft  in Schieflage kommen werden. Doch diese sind dann im Entscheidungsprozess klar kommuniziert und bekannt gewesen – (auch wenn sich niemand gerne an dokumentierte und beschriebene Risiken erinnern mag) und in einer Größenordnung, welche das wirtschaftliche Vermögensstrukturportfolio verkraftet ( Stichwort- Gewichtung).

Da wir ein Fetischist sind – ein Sachwertfetischist und deren Derivate betrachten wir ja Cash und dessen Äquivalente als notwendiges – doch unverzichtbares Mittel zur Diversifizierung und vor Allem Sicherung des Alltagsbusiness.

Wir investieren mal lieber nicht?! – Wie kann man bei der Entscheidung zu  Investitionen heute  erkennen, das die Investition in der Zukunft  in Schieflage kommen wird oder sich nicht wie im best-case entwickelt?

Dieser Satz ist letztendlich nicht auflösbar,zu 100% umöglich, denn er setzt voraus, das wir hellseherische Fähigkeiten besitzen und im Detail den Verlauf der Zukunft (Investition) kennen.

Doch es gibt – neben empirischen Verfahren auch die genaue Kenntnis zur Sachlage zu erarbeiten( Recherche, Bilanzen wälzen, Handelsregister prüfen, Leistungsbilanzen einfordern, Tranzparenz anfragen, Prospekte wälzen), Suche  der Hintermänner und Abschätzung  des micro- wie makroökonomischen Umfeldes, dann findet man  immer wieder Hinweise, welche  Ernst zu  nehmen sind.

Ein aktuelles Beispiel – aus dem beliebten und bekannten Prinzip – Wir versprechen das Blaue im Himmel, da uns sämtliche obigen (Zukiunfts-)Prämissen bekannt sind, wurde in deren Eigendarstellung Opfer einer böswilligen Pressekampagne:

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/geschlossene-fonds-drei-attacken-auf-das-anlegergeld/7586116-7.html

die Gegenseite:

http://www.proven-oil-canada.de/uploads/media/Pressemitteilung-21-03-2013.pdf

Was ist  der Stein des Anstosses?

Nach sicherlich gründlicher Lesung und Analyse  des Emmisionsprospekts – in dem tatsächlich juristisch korrekt und mehrmals das Risiko der Investiton beschrieben wird,

hat der Journalist  folgende Fragen gestellt:

Wer sind die Gesellschafter der canadischen Muttergesellschaft?

Dies war meine zweite Frage, als mir 2008 der Erstprospekt zur Investitionsprüfung durch einige Mandanten vorgelegt wurde. – Ich bekam damal die selbe Auskunft – garniert mit „Stilblüten“ ala– erfahrenene Businessleute, welche sich seit Jahrzehnten im Oil-Business auskennen…

Gibt es eine Leistungsbilanz der Muttergesellschaft — diese ist ja in Canada schon länger tätig?  ..Dito ..siehe oben..

Welche Sicherungselemente gibt es gegen die Währungsvolatilität und gegen die unvermeidlichen Ölpreisschwankungen?

dito – siehe oben

O.k. — also im Prospekt steht – eigentlich kassieren wir die Provision und ansonsten hoffen wir das  sich unsere Annahmen in 20 Jahren  erfüllen – den als geschlossener Fonds gibt es kaum Möglichkeiten der zwischenzeitlichen Veräußerung.

unsere damalige Bewertung:

„Da es sich um eine hochriskante unternehmerische Beteiligung ohne Möglichkeit der Veräusserung gibt, das Konzept ersteinmal Weich – und Regiekosten von mindesten 25 % der Einlage incl. Agio wirtschaftlich und markttechnisch – erwirtschaften muss – ohne Kreditleverage –  ist eine Beteiligung ähnlich einzustufen, wie eine Zeichnung eines Risiko -Start Ups.

Wer dennoch diese Konstruktion zeichnen will, sollte sich darüber im Klaren sein, das ein Totalverlust aufgrund der Undurchsichtigkeit des Firmengeflechts und der mangelnden Historie   nicht auszuschliessen ist. Investitionsmaximum:  5 % der liquiden Mittel, welche man die nächsten 20 Jahre nicht benötigt – gedanklich als reines Risiko- und Spekulationskapital sofort abschreiben.

Aufgrund der Peer Group – Öl- und Gasgeschäft bieten sich aus unserer Sicht mit weniger Risiko direkte, jederzeit fungibele Beteiligungen über den Aktienmarkt.“

An dieser Einschätzung hat sich bis heute wenig geändert, keiner unserer Mandanten wollte das angebotenen Chance/ Risiko -Verhältnis gehen – eher durch die auch nach 5 Jahren fortbestehende Intransparenz steigern sich mit Stand heute  die Bedenken.

Interessant wäre aktuell eine Prüfung eines Erwerbs über den Zweitmarkt –  doch auch hier müsste die Gesellschaft für Transparenz sorgen…

Jurisitsch wäre es für die Anleger übrigens einfacher, wenn der deutsche Gesetzgeber nebem dem Verbot einer Provisionsberatung ( 5% + 10 % steht im Prospekt für Vertrieb)  den grauen Kapitalmarkt den selben Veröffentlichungs- Regularien unterwerfen würde, wie eine gewöhnliche Aktiengesellschaft mit Listung.

https://handel.deutsche-zweitmarkt.de/handel_details.php?fonds_id=2466&menu_id=40

Hmm…Ein Kurs aus Oktober 2012 abzgl.. Weichkosten…

Da gibt es auch günstigere Angebote – von einem Anbieter der sich tatsächlich um Transparenz bemüht – dessen Fonds „nur“ unter dem systemischen Marktrisiko leiden:

https://service.zweitmarkt.de/Handel/Fondsdetails/%7B0D58D813-890C-484A-8796-1F020268E7F4%7D

 

65 %  –zzgl. 2,5 % Umschreibungskosten und evtl.  Beratungshonorar – falls man eine sinnhafte Analyse wünscht….

 

 

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