Cogito-Kapitalmarktmodell

Die Grundlagen – theoretische Metapher des COGITO – KAPITALMARKTMODELLS

Das Haupt-Problem ( welches kein echtes Problem ist ) liegt darin begründet, das wir die Zukunft für uns persönlich und speziell auch an den Kapitalmärkten nicht kennen.

Alle Theorien die mir bekannt sind, – auch meine Eigene – scheitern daran, das es „UNMÖGLICH“ ist, die Realität 1:1 abzubilden, ..das verbietet ganz grundsätzlich die „Heisenberg`sche Unschärferelation“ und gibt uns Menschen den freien Willen !
Und das ist auch gut so…!

Man muss beim investieren an den Kapitalmärkten zwei Dinge unterscheiden und verstehen:

Bin ich ein Anleger/Investor oder bin ich ein Zocker/ Trader /Spekulant.

( Im Englischen wird zwischen Player (Ratio, Homo Investor) und Gambler (schneller , hoher Gewinn, zufallsabhängig) unterschieden…das trifft es perfekt !)

Für den Anleger gibt es gute Instrumente und Strategien langfristig mit der entsprechenden Geduld, Disziplin und dem richtigen Money-management sehr erfolgreich zu sein !

Doch die meisten individuellen Akteure denken das die Börsen ein Spielcasino sind und suchen deswegen den heiligen Gral des „Handelssystem“ bzw. folgen dem
„Herdentrieb“ (Financial Behaviour – als Stichwort ) um ohne vermeintlichen oder mit sehr großem Aufwand ganz schnell, ganz reich zu werden!

Das Lustige daran ist, das die selbige „Unschärferelation“ es unmöglich macht, ( zumindest empirisch) in kurzen Zeitfenstern auch nur annähernd vom Zufall abweichende „Erfolgs-Systeme “ zu konstruieren.
Falls jemand im kurzen Zeitfenster sehr erfolgreich ist ( auch die entsprechenden Systeme) dann ist der Erfolg, vor Allem der (Selbst) – Disziplin und dem richtigen Money management geschuldet!

Man muss sich das so vorstellen:

Ich habe einen Luftballon…den blase ich auf..

Was man sieht ist das der Luftballon jetzt größer und größer wird..

Ich blase weiter und weiter….Was passiert ?

Na, irgendwann platzt das Ding.. Wie der Witz:

Herrchen zu seinem Hund:
Waldi ! Platz ! ……………..“Puff“ 🙂

Ich frage nun einen Chemieprofessor:

Lieber Herr Professor, mich würde interessieren, wie sich ein einzelnes Luft/Gasmoleküle während des Aufblasens verhält ?

Darauf der Herr Professor:

Unmöglich sind Sie wahnsinnig ..das Gasmolekül unterliegt der „Brown´schen Bewegung“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Brownsche_Bewegung)
..das Einzelmolekül können wir nicht messen…die „Unschärferelation“ lässt das einfach nicht zu….die Moleküle treffen sich völlig unberechenbar.. stoßen gegen einander usw…..

Damit hat der Herr Professor recht…
keiner kann bisher auch nur annähernd vorherberechnen, wie sich ein einzelnes Gasmolekül verhält..und wahrscheinlich auch nicht zukünftig !

( Der Ökonom hingegen, der wünscht sich etwas vom „Random walk, Normalverteilung, CAPM, VAR, Satz von Itó etc. und nimmt deswegen an…Was eigentlich ?:-)

In einem Punkt sollten sich nach den realen Entwicklungen der letzten 20 Jahre die Finanztheoretiker einig sein:

Die bestehenden Modelle unterschätzen ganz gewaltig das systemische RISIKO der Kapitalmärkte !

Doch stimmt denn obiges Bild, falls wir nun den gesamten Prozess betrachten ?

Wir sehen ja, das sich der Ballon unabhängig von den Einzelmolekülen aufblasen lässt und wir wissen auch, das durch die hereinströmende Luft dieser immer größer werden muss..
(http://de.wikipedia.org/wiki/Maxwellscher_D%C3%A4 mon)
Weiterhin wissen wir, das wenn wir zu lange rein blasen oder mit einer Nadel ab einem gewissen „Spannungspunkt“ hineinstechen, uns das Ding um die Ohren fliegt…!

und nichts Anderes versucht mein Modell zu messen.

Die Gasmoleküle sind die einzelnen Akteure an den Kapitalmärkten, die Unternehmen die als Aktien gehandelt werden, die Trader, Händler, Investoren, Politiker, die Staaten…eben alle die am „großen Gesellschaftsspiel“ Kapitalmarkt teilnehmen.

Der Luftzustrom wird gemeinhin als “ Kohle, Cash, Geld“ bezeichnet!

der Luftballon – nun – das ist unsere gesamte Spielwiese (Kapitalmarkt/Gesellschaft/Wirtschaft).

Also mir scheint es sinnvoll, zwei Punkte näherungsweise bestimmen zu können:

Den Punkt an dem die Spannungsoberfläche des Ballons so hart ist…das der kleinste „Pieks“ zum Knall führt..!

und der zweite Punkt ist.. wann sind die „Spieler“ wieder bereit einen neuen „Ballon“ aufzublasen!!

Copyright by Uwe A. Paul

mit obigem Modell, welches in der Metapher extrem vereinfacht dargestellt ist,
berate ich seit 1997 in der Praxis Unternehmen und private Investoren gegen Honorar,
oder -bei Erteilung eines gesonderten Auftrages zur Praxis-Umsetzung ,
gibt es die Portfolio-Allokation sowie die makroökonomische Ausrichtung vor.

Von der Grundidee fußt das Theorie – Gebäude auf den Überlegungen und Theorien von Benoit Mandelbrot und verwendet weiterentwickelte Ansätze aus der Systemtheorie und nichtlineare Erkenntnisse in „rekursiven“ komplexen Systemen.

Visualisierung eines nichtlinearen Systems
Toller Berg oder..? Was ist das ?

Das Ergebnis ist mein Investment – und Beratungsansatz:

…kaufe möglichst  billig…um später teurer zu verkaufen !

3 Gedanken zu „Cogito-Kapitalmarktmodell“

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