August – Sommerschlussverkauf – Schnäppchenzeit – bis zu 60 % Rabatt!

(Rimpar bei Würzburg -Up) –  60 % Rabatt – GroupOn das „Schnäppchenportal“ mit der eingebauten Verschwindensgarantie wirbt stetig mit solchen Rabattgrößen. Doch auch die Aktienmärkte bieten nach wie vor interessante Schnäppchenangebote — allen voran – die schwer vom Anleiheportfolio gebeutelten europäischen Banken.

Nehmen wir doch mal das Sorgenkind Commerzbank:

Bei all den enttäuschenden Zahlen sollte jedoch eine Kennziffer nicht vergessen werden: der Nettogewinn. Dieser dürfte sich 2012 auf rund eine Milliarde Euro belaufen. Zum Vergleich: im ersten Halbjahr wurden bereits 644 Millionen Euro erzielt. Angesichts der Tatsache, dass die Commerzbank unter der Schuldenkrise leidet, zudem Sondereffekte beim Abbau von Risikopositionen belasteten, wäre dies eine starke Leistung. Dennoch wird die Commerzbank an der Börse nur mit sieben Milliarden Euro bewertet – obwohl der Gewinn im kommenden Jahr laut Analystenprognosen auf 1,3 Milliarden Euro steigen dürfte, woraus sich ein KGV von nur 5 errechnen würde. Zudem notiert der DAX-Konzern fast 75 Prozent unter dem ausgewiesenen Eigenkapital von 27 Milliarden Euro. Vor dem Hintergrund, dass die Commerzbank trotz aller Probleme zuletzt meist profitabel blieb, ist eine derartige Bewertung sehr günstig. Setzt man für das kommende Jahr ein KGV von 8 an – was keinesfalls teuer wäre, sondern historisch betrachtet durchaus gerechtfertigt -, so müsste die Commerzbank-Aktie bei einem erwarteten Gewinn von 0,225 Euro je Anteilschein etwa 1,80 Euro kosten. Demnach hätte der DAX-Titel noch Luft nach oben.

Ein Peer-Group Vergleich mit unseren französischen Mitbewerber SG ließe auch einen Kurs um die 2,60 € erwarten – unterstützt mit entsprechendem „bilanziellen Gwinnausweis“und dieser ist gar nicht so abwegig, denn das Kerngeschäft ist nach allen Restruktuierungen auf gutem Wege.

Es ist sehr wahrscheinlich – das mit Blick auf das Fortbestehen des Fiat-Money Systems die extreme Skepsis bzgl. der Abschreibungsrisiken auf die Anleiheportfolios der Kurs sich heftig anpassen wird. Interessanterweise ist mittlerweile eine andere Finanzbranche – nämlich die Versicherungen – rein kurstechnisch ein Stück weiter. So gräbt die Münchner Rück an einem heftigen Ausbruchsignal ebenso wie die Hannoversche, welche zudem vom bevorstehenden Börsengang der Mutter “ Talanx“ profitiert. Diese wäre sofort ein Dax – Kandidat.

In der Chipbranche tut sich ebenfalls einiges: So hat der heimliche Patent und Royalitykönig „Qualcomm“ einen historischen Widerstand hinter sich gelassen.

Also wer suchet der findet – Wer nicht suchen will…der kauft sich ETF.

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