Das Kaninchen und die Schlange…

Die Entstehung der Krise lässt sich – im Rückblick- vermeintlich kausal auf das Zusammenbrechen des US Häusermarktes zurückführen.

Wie Lyriker bereits im Sommer 09 richtig anmerkte- damals noch auf Tradingbird- wird die Krise auch dort endgültig enden.

Aufgrund einiger Nachfragen ein paar kurze Gedankengänge meinerseits zu diesem Thema:

US-Hausmarkt möglicherweise doch nicht so hart getroffen wie erwartet

New York (BoerseGo.de) – Der angeschlagene Hausmarkt in den USA erleidet in diesem Jahr aus einem starken Anstieg von flexiblen Zinsen bei Krediten hunderttausender Schuldner offenbar weniger nachhaltigen Schaden als dies allgemein erwartet wird. Dies berichtete das “Wall Street Journal” unter Berufung auf das Immobilien-Marktforschungsunternehmen First American CoreLogic. Ein Anhaltspunkt hiefür biete sich der Umstand, dass die Anzahl von Krediten mit einer nach oben gerichteten Anpassung von Zinsniveaus, in diesem Jahr im Abnehmen begriffen ist. Zu dem niedriger als erwarteten Zinsniveau trete die Bemühung einer aggressiven Modifizierung von Krediten. Dadurch komme es voraussichtlich zur Abwendung von Zahlungsschocks für einige Kreditnehmer. Viele andere Kreditnehmer seien bereits vor einer Zinsanpassung insolvent geworden. Die größten Ausmaße an Anstiegen bei Zinsen stehen möglicherweise vor einer raschen Abnahme, zumal die Raten bei Zahlsäumnissen und Zwangsvollstreckungen bereits eine sehr große Höhe aufweisen. Der Hausmarkt sehe sich jedoch noch immer mit enormen Problemen konfrontiert, so dass eine vollständige Erholung der Branche vermutlich noch Jahre in Anspruch nimmt. Ein großes Problem stelle der dünne Finanzpolster von Hausbesitzern dar, deren Kreditschuld bereits über den Hauswert gestiegen ist, heißt es weiter in dem Bericht.

aus:

http://www.xmarkets.de/DE/showpage.asp?pageid=88&pknewsnr=47301&stKategorien=9,10,11&stBasiswertNrs=

Obige Meldung bestätigt das Zusammenspiel folgender Marktmechanismen:

– Bewertung der Häuser ( eine rein statische Größe..da nur relevant bei Realisierung)

– Liquidität der Eigentümer ( Arbeitsplatz)

– Auswirkungen der Prolongation ..Zinssenkungen !! von 9 % 06 auf z.Z. 5 % ..

– Streckung der bilanziellen Statik über die Zeitachse ( Fristentransformation !) durch die staatlichen Stützungsmassnahmen…

alle Anfangsbedingungen sind zu 2006 positiv verändert…daher wird von dieser Seite kein größeres Störfeuer mehr kommen…solange der aktuelle „Status Quo“ gehalten werden kann..bzw. eine zusätzliche Unterstützung der Aufschwungtendenzen , sobald die Preise auch nur leicht steigen!

freundlichst

Up

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