Der Tanz am systemischen Abgrund – Sommer 2012 – Ab nächster Woche: Immobiliendarlehen mit 0,5 % p.a. im Angebot?

(Rimpar bei Würzburg -Up)- Der Sommer kehrt zurück – wie schön!

Doch die Probleme unserer modernen Industriegesellschaft sind seit dem offenkundig werden im Sommer 2008 die Selben.

Bedingt durch die Uneinigkeit und Handlungsunlust der weltweiten Politiker die Ursache nachhaltig zu bekämpfen/regulieren –  300 .000.000.000.000.,- € an derivaten Konstruktionen ( Welt Bip: 2011: ca. 60 Bill. €)  und einer medialen Verlagerung auf die „Staatsschulden“ speziell die der Eurozone und deren politischer Konstruktionsfehler.

Viele – als Individuum – stellen sich die Frage wie schützen? Die banale Antwort:  Man muss auf Sicht fahren und steuern, Geduldig sein und rationale Entscheidungen fällen.

So ist es uns z.B. gelungen in den letzten fünf Jahren die Kreditportfolios unserer Mandanten bei der Zinsbelastung zu halbieren. Gleichzeitig konnten wir von den anziehenden immobilinepreisen – zumindest auf dem Papier – partizipieren  ( den auch hier gilt: erst beim Verkauf realisiert man Verluste oder Gewinne). Die Einzige unbefiedigende Portfolioposition ist die Entwicklung der Aktienmärkte seit 2010 . Hier wechseln sich Kaufsignale mit politischer Panik – Liquidationswahnsinn – wie letzten Sommer aufgrund des Verzockens mit Derivaten und verstärkt durch die HFT´s“ großer Adressen stetig ab. Doch die Substanzgewinne  aus 2009 konnten wir zumindest erhalten.

Wieso partizipieren unsere Gesamtportfolios in solch schwierigen Zeiten? Die Antwort ist alt bekannt: Lege nicht alle Eier in einen Korb – denn auch dieser Korb könnte ein Loch haben!

Diversifikation über die Zeitachse und die Allokation der Anlagen und deren speziellen Gewichtung in unterschiedlichen Assetklassen ( Monilien und Immobilen , Sachwerte, Unternehmensbeteiligungen   unfungibele und fungibele – rechtsformabhängig, Cash – bestehend aus  Tagesgeldkonten – verteilt über mehrere Institute) . Im Vorfeld jeden Mandats erstellen wir eine umfangreiche Vermögensstrukturanalyse mit entsprechendem Durationshorizont ( Liquidationsplanung/Business/Anlageplan)  unter Berücksichtigung der Risikoparameter – wobei wir gerne agressive Klumpenrisiken in Teilbereichen in Kauf nehmen und da wir mit Fremdfinazierungen arbeiten unter Berücksichtigung des Leverage!

Zu diesem Thema hat sich das Handelsblatt ausführlich eingelassen – empfehlenswert  den ganzen Artikel zu lesen, da er unsere Philosophie schön wieder gibt:

„Aktien sind doch Sachwerte, wieso steigen die Kurse nicht?“

Nun, dass Aktien Sachwerte seien, wird gerne von denjenigen kolportiert, die sie verkaufen oder darin anlegen, wie etwa Banken oder Vermögensverwalter. Die Wahrheit ist eine andere.

222 Milliarden Euro investiert

Nach Abzug von Schulden und Ansprüchen der Mitarbeiter aus Betriebsrenten bleibt bei vielen Unternehmen der Old Economy für die Aktionäre als Restwert kaum mehr etwas übrig – vielleicht noch ein halbes Stahlwerk in der brasilianischen Pampa oder ein paar Fließbänder im niedersächsischen Nirwana. Bei jüngeren Unternehmen aus der Tech-Branche findet sich zumindest das Problem hoher Pensionsansprüche nicht; allerdings finden Investoren hier regelmäßig wenig hartes Vermögen wie Fabriken, sondern vielmehr schwer bewertbare Güter wie etwa Patente oder Lizenzen.

Ein schönes Beispiel ist Nokia. Noch vor wenigen Jahren waren die Finnen unangefochtener Weltmarktführer im Mobilfunk. In der Bilanz steht immer noch ein Vermögen von gut 36 Milliarden Euro. Doch Investoren gestehen Nokia derzeit an der Börse nur rund fünf Milliarden Euro an Wert zu; kaum jemand glaubt demnach, dass für Aktionäre noch viel aus der Substanz zu holen ist.

Wer den Blog verfolgt , der weiss – unsere  Assetklasse nummer 1 sind direkte Unternehmensbeteiligungen – Aktien genannt. Warum wir im Rahmen der festhgelegten Gewichtung im Gesamtportfolio festhalten, versuche ich hier Monat für Monat zu transportieren.

Beim besten Willen – im absoluten Worst Case- wird jedes Individuum einige Zeit um das blanke Überleben kämpfen – und in diesem Phasen ist es wichtiger Samen und Ackerland zur Verfügung zu haben, um seine Immobilie gesättigt verteidigen zu können.

Da ich aber an der humanitären Vernunft festhalte – Wo ein gemeinsamer Wille, da auch einige Wege  – sehe ich die Zukunft für die Menschheit  eher rosig.

Dies bedeutet eine Aktienanteilgewichtung  von 30 – 40 % des Gesamtvermögensportfolio ist eine gebotene Größe und Empfehlung , die jeder – in seinem eigenen Interesse-  angst – und volatilitätsfrei – prüfen muss.

Wie sie wissen – ich stehe Ihnen gerne beratend zur Seite!

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