Die Aktie..der Ladenhüter der Nation ?

Es ist schon ein Jammer. Der Jammer beginnt in der Schule..in vielen Dingen.

Das Handelsblatt veröffentlicht heute Teile der Shell-Studie zusammen mit einer aktuellen Allianz-Studie:

Bis heute hat das private Geldvermögen zwar wieder auf 82,2 Billionen Euro zugelegt, doch die Verunsicherung blieb. Die Anleger haben Angst vor der Aktie. Früher stand sie für schnellen Gewinn, heute für drohenden Verlust. Einst war sie ein Symbol der Hoffnung, heute weckt sie Unsicherheitsgefühle.

Pensionskassen und Treuhandgesellschaften, die für die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland mehr als 1,1 Billionen Euro verwalten, reduzierten ihren Aktienanteil im vergangenen Jahr von 22 auf 16 Prozent. Lebensversicherer wie der Branchenprimus Allianz Leben hatten einst 25 Prozent Aktienanteil im Depot, heute sind es noch rund acht Prozent.

Die Beliebtheit der Aktie:

Da bleibt einem die Spucke weg. Denn wenn ich einen jungen Menschen normalerweise frage,
„Möchtest Du das große leckere Stück vom Kuchen oder lieber das kleine Vertrocknete? !.“..
dann wundert sich niemand über die Antwort.

Bleibt die Frage, wie erklärt man den Unterschied zwischen Zins und Rendite bei angemessener Berücksichtigung des Wohlstandsverlusts ( oder Nicht-Risiko) , falls man tatsächlich das vertrocknete Stückchen wählt ?

Es gibt viel aufzuarbeiten…packen wir es an !

herzlichst

Up

2 Gedanken zu „Die Aktie..der Ladenhüter der Nation ?“

  1. Wie heißt es so schön:

    „Ein gebranntes Kind scheut das Feuer“

    Es hört sich hier und in fast ALLEN Publikationen immer so leicht an, dass man mit Aktien reich werden kann.

    In 6 Jahren Millionär, Einsatz 36.000,00 Euro – Habe ich gerade heute wieder gelesen.

    Weil hier oft Witze abgewandelt werden:

    Wie kann man an der Börse ein kleines Vermögen machen ?

    Kein Problem – Wenn man vorher ein großes Vermögen hatte.

    Ich arbeite inzwischen sehr intensiv daran, mal die richtigen Aktien im Depot zu haben.

    Kein leichter Weg. Denn wenn er so leicht wäre, würde ja kein Mensch mehr arbeiten.

    Auch lese ich oft: „Mund abwischen – weiter machen!“

    In diesem Sinne …

    1. vielen Dank,
      für den launigen Kommentar.
      Sie haben etwas wichtiges geschrieben:
      Ein vernünftiges Konzept ist harte Arbeit..vor allem die Begleitung über die Jahre hinweg bei realistischer Einschätzung der „Erwartungsrendite“.

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