Die Chancen welche aus der Krise entstehen !

Guten Tag,

zwei Jahre ist es nun her…
die Welt stand am Abgrund – ausgelöst durch nicht verstandene Mechanismen der modernen Finanzindustrie.

Den historischen Schulterschluss, welcher in diesem beängstigenden letzten Quartal 2008 politisch erfolgte und bis heute – mit entsprechenden Stolpersteinen- konsequent umgesetz wird, haben die Wenigsten verstanden, geschweige denn, Sie können sich immer noch nicht vorstellen…welche Friedensdividende – im nächsten Jahrzehnt zur Einlösung kommt.

Welche positiven Effekte kann diese Krise bewirken ?

a. Die „Vormachtstellung der ersten Welt“ ist auf politischer wie wirtschaftlicher Ebene gebrochen.

b. Im Sinne des „neu-geordneten Kapitalismus“ erhalten immens „viele Personen Zugang zu Wohlstand und Existenzsicherung “ vor Allem in den Märkten China, Indien, Indonesien, Rußland, Brasilien und Afrika !
Das sind 2/3 der Weltbevölkerung.

c. Bedingt durch die „exzessive Vernetzung“ der Wirtschaftssysteme ist es für die Politiker der Nationalstaaten schwieriger“ geworden, die bilateralen Bedürfnisse der Handelspartner zu ignorieren.
Militärische Drohgebärden werden ebenfalls unwahrscheinlicher, da die „Wirtschaftsblöcke“ bald ausgeglichen sind…und vor Allem die „gesättigten VW´s“ ihre Staatshaushalte in den Griff bekommen müssen.

d. Das betrifft vor Allem die USA …welche in 2011 allein durch den Abzug aus dem Irak geschätzte 150 Milliarden US $ Kosten einsparen werden !

Folgende Schätzung gab Stiglitz in seinem Buch aus dem  Sommer 2008 noch ab ( The three trillion war) :

Auf drei Billionen Dollar beziffern Joseph Stiglitz und Linda Bilmes, zwei amerikanische Ökonomen, die Kosten des Krieges. Das klang damals  viel, aber vorstellen konnte es   sich niemand. Ursprünglich war die Bush-Regierung von 50 Milliarden Dollar ausgegangen. So viel gaben die Amerikaner unterdessen alle drei Monate für ihren Krieg aus. Zum Vergleich: Drei Billionen oder 3000 Milliarden Dollar sind in etwa so viel wie das deutsche Bruttosozialprodukt des Jahres 2009.  Die Summe aller hierzulande produzierten Waren und Dienstleistungen. Seit der Finanzkrise haben wir uns an diese Recheneinheiten gewöhnt. Im Umkehrschluß sollte man sich nun auch die dimension vorstellen können, welche der Abzug seit Juni 2010 ökonomisch freisetzt !

Eine Diskussion über weitere Chancen….gerne aber auch über die Risiken sei hiermit eröffnet!

freundlichst

Up

2 Gedanken zu „Die Chancen welche aus der Krise entstehen !“

  1. Ich halte die Thesen von William Bernstein in seinem Buch „Die Geburt des Wohlstands“ hier für zutreffend.
    Sein Buch hat einen wirtschaftshistorischen Ansatz und beschreibt Kriege seit je her als finanziell fatal und wohlstandsvernichtend.

    Die vier Faktoren des Wohlstands sind für ihn freie Märkte, Infrastruktur, Schutz des Eigentums des Einzelnen und unabhängiges wissenschaftliches Denken (freie Bildung).
    Entsteht Wohlstand führt dieser über kurz oder lang zu Demokratisierungstendenzen.
    Eine Wohlstandswelle müsste demnach eine Demokratisierungswelle nach sich ziehen. Oder der Wohlstand bleibt nicht dauerhaft.

    Unabhängiges Denken lässt sich auf Dauer nicht einsperren.

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