Die Niederländer wirbeln?

(Rimpar bei Würzburg-Up) – Durchatmen, der Osterhase hat Eier gelegt Bayern München wird heute Abend die italienische Diva austanzen und die niederländischen EZB Mitglieder wirbeln weiter, wie ihre Nationalmanschaft.

Ein interessantes Statement – und die hier schon oft diskutierte und angemahnte Wahrheit:

 

European Central Bank Governing Council member Klaas Knot said on Friday there was „little wrong“ with Eurogroup chair Jeroen Dijsselbloem’s recipe for dealing with future euro zone banking crises, a newspaper reported.

Die Wahrheit ist ganz einfach – und seit Jahrhunderten bekannt:  Jede Garantie ist nur so viel wert, wie das „Ehrenwort“ des Garantiegebenden.

 

Wenn ein Staat , eine Bank , ein Unternehmen oder eine Privatperson Schuldverschreibungen (= Anleihen, Rentenpapiere ) ausgibt oder anderes ausgedrückt – Ersparte Geldmittel  gegen eine Zinsleistung erhält, dann kann diese Rückzahlungs-Verpflichtung aus dem Eigenkapital, eigenkapitalähnlichen Rücklagen = Erspartem oder aus den zukünftigen Leistungen dieser Kreditnehmer zzgl. Zins  oder Erfolgsbeteiligung zurückgezahlt werden.

 

Hat dieser Emmittent bereits 2 Billionen Schulden und jährliche Einnahmen von 1,16 Billionen dann kann eine entsprechenden Garantie über die nächsten 10 Jahr als erfüllbar angesehen werden – ausser der Status Quo auf der Einnahmenseite ändert sich gravierend. Diese Institution = der Staat Deutschland zusammen mit den anderen EURO-Mitgliedern haftet seit 2010 für Einlagen bis 100.000,- € bei Banken. Darüberhinaus ist jedes weitere „Guthaben“ abhängig von der Rückdeckung. Damit kann natürlich in der Theorie auch die Version Zypern in jedem Land dieser Welt umgesetzt werden.

Ob ein solches Vorgehen politisch klug  ist- das wird-  wie so oft die Zukunft zeigen.

Es bleibt für die Eurozone und auch den Rest der westlichen Hochkultur schlicht bei den drei Haupterkenntnissen der Jahre seit 2008:

Sinnvoll investieren, bei gleichzeitiger Konsolidierung der Staatshaushalte und eine vernünftige Regulierung des verrücktgewordenen virtuellen Schattengeldes und der wenigen Herren über diese Zahlungsströme…“

Und die Erkenntnis für alle Investoren: Nichts ist mehr sicher – Ausfallrisiken gibt es zu 100% – die Frage bleibt in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt?

Die Folge: Mann sollte sich seht genau seine Investments ansehen – und ein entsprechendes Risikoraster für sich persönlich akzeptieren.

Z.b. ist es eine Grundfrage – wo ich mich besser aufgehoben fühle?

Gebe ich meine Rücklagen der Sparkasse zum arbeiten , dem französischen Staat, dem Start Up um die Ecke oder einer großen fast staatenähnlichen Firma deren Produkte ich sowieso täglich benutze – wie z.B. BMW?

 

 

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