Diskrepanz und die Unentschlossenheit – Anleger suchen Sicherheit,

und finden diese nicht zufriedenstellend. Der Wunsch nach dem magischen Dreieck Rendite, Sicherheit und Verfügbarkeit bleibt die treibende Kraft hinter den meisten Anlageentscheidungen. Dabei neigen viele Anleger dazu “ Sicherheit“ als wichtigstes Entscheidungsargument zu benennen.

Eine große Mehrheit von knapp 90 Prozent hält professionelle Beratung für „wichtig bis außerordentlich wichtig“. Dabei klaffen eine kritischen Wahrnehmung der Bankberatung im allgemeinen und die Ansicht, dass der eigenen Berater gute Arbeit leiste, auseinander. So bewertet mehr als drei Viertel der Befragten die Leistung ihres Anlageberaters als mindestens gut. Wichtig ist ihnen dabei vor allem, dass der Berater auch bei schlechter Depotentwicklung offen und ehrlich ist. Stephan zufolge sollten Kunden bei ihrem Bankberater ein passendes Risikoprofil erarbeiten, um die Renditechancen zu erhöhen. Allerdings sollten die Anleger im Zuge der Aktienmarkterholung auch nicht wieder zu gierig werden.

Die Diskrepanz zwischen Markteinschätzung und Anlagestrategie zeigt sich auch in anderen Umfragen. Nach einer Umfrage von Union Investment rechnet rund die Hälfte der Anleger in Deutschland in den kommenden sechs Monaten mit steigenden Aktienkursen. Zugleich gaben rund 40 Prozent an, bei Geldanlagen mehr Wert auf Sicherheit zu legen als vor einem Jahr.

Die Tücke liegt wie so oft im Detail.  Der Anleger und Investor muss sich vom Begriff der „Sicherheit“ trennen.

Wie Keyenes schon feststellte: „Langfristig sind wir alle Tod“ und in dynamischen Prozessen ist das Maximum an Sicherheit nur durch eine individuell an die Lebenssituation angepasste Form zu erreichen.

Diesem Wandlungsprozess unterliegen nicht nur Unternehmen und Gesellschaften, sondern jeder der diesen Planeten betreten durfte.

Nennen wir es doch „relative Sicherheit“…d.h. man entscheidet sich für ein Konzept welches die „Pawlov´schen Grundbedürfnisse“ sicher abdeckt ( Die vier Dinge die ein Mann/Frau einmal im Leben erlebt  haben sollte: Ein Kind gezeugt/geboren, ein Haus gebaut, seine Berufung gefunden und einmal den Mount Everest bestiegen)  …und wagt sich mit dem Rest bei „flexibel“ definierter Zeitachse in die Untiefen der relativen Sicherheit der Kapitalmärkte.

Bereits die alten Phönizier entwickelten auf ihren langen Handelsreisen das Konzept:

„Lege nicht alle Eier in einen Korb“ und Sie wussten auch- “ kaufe günstig, um teurer verkaufen zu können“.

und an diesen grundlegenden Axiomen der Wirtschaft hat sich bis heute nichts geändert!

Die regulierten Kapital- und Aktienmärkte decken zu 95 % das magische Dreieck ab.

Rendite und Flexibilität…sind per se zwei der großen Vorteile….und die relative Sicherheit kann erreicht werden, falls man den Punkt der Flexibilität in Form von Verkäufen mit in sein Konzept integriert und hierfür einen Profi beauftragt. Es gilt essentiell zu verstehen, -Kapitalmärkte sind riskant- doch die Möglichkeit des Verkaufs und der relativen Umschichtung sieht die moderne Portfoliotheorie schichtweg nicht vor.

Bezieht man diese Möglichkeit mit ein, so hat man schon rein statistisch eine 50 % Chance über eine definierte Zeitachse die riskanten 5 % in denen die Märkte „lebensgefährlich“ sind zu verpassen.

einen ruhigen und besinnlichen zweiten Advent

wünscht

Up

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