Eine Kardinalfrage: kaufen oder mieten?

Die Baugeldzinsen sind in den vergangenen Monaten stark gefallen.

‚Die aktuellen Konditionen von um 2,7 Prozent für eine zehnjährige Sollzinsbindung sind rekordverdächtig‘, sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG, Deutschlands größtem Vermittler für private Baufinanzierungen. ‚Wer dann noch sieht, dass seine Miete stetig steigt, sollte überlegen, ob er sein Geld jetzt nicht besser in ein Eigenheim investiert – zumal die Baugeldzinsen mittelfristig wieder steigen könnten.‘ Hilfestellung bei der Entscheidung bietet Interhyp mit einem kostenlosen Onlinetool unter www.interhyp.de/kauf-miet-rechner.

Der Interhyp-Kauf-/Mietrechner stellt gegenüber, ob der Immobilienkauf günstiger ist als die langjährige Miete einer Immobilie. Ein Beispiel: Ein Mieter, der derzeit eine Kaltmiete von 500 Euro im Monat zahlt, überlegt, ob er sich eine Wohnung für 180.000 Euro kaufen soll, mit einem Eigenkapital von 30.000 Euro und einem Kredit über 150.000 Euro. Bei anfänglicher Tilgung von zwei Prozent und den aktuell niedrigen Zinsen hätte er das Darlehen nach 31 Jahren abbezahlt. Die Mietzahlungen in dieser Zeit betragen 186.000 Euro, die Kosten für den Käufer liegen aber, das aufgebaute Vermögen berücksichtigt, nur bei rund 73.000 Euro. Der Vorteil beim Kauf beträgt demnach mehr als 110.000 Euro.

Ein wirklich nettes Tool für den ersten Eindruck  und zumindest bei gleichbleibenden Sprungstellen  – meine persönliche Bezeichnung-, um den Wandel des Lebens in einer linearen Berechnung zu berücksichtigen.

 

Entscheidende Sprungstellen:

–  Zinsniveau nach Soll-Zinsbindung

– Mietpreisentwicklung

– Lohnniveauentwicklung ( Bonität) , denn nur die Restschuldhöhe ist sicher

– Immobilienpreisentwicklung

– Fungibilität bei Jobwechsel

– Familienplanung

– und  der letzte Punkt wird selten getrennt berücksichtigt :

– bei der möglichen „Vorteilsberechnung“ bei – positiven Annahmen der Sprungstellenentwicklung  – sollte man Äpfel mit Äpfeln ( Anfangsbedingungen) vergleichen – kleiner Tipp – rechnen Sie mal getrennt.

Tilgung  gegen Sparrate

Mietzins gegen Sollzins

Instandhaltung gegen Nebenkostenentwicklung

 

 

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