Exkurs.. Die Charttechnik und eine unheilvolle seltene Formation…Der Diamant !

Seitwärtsphasen – sind unabhängig der Positionierung-  für jeden Investor psychologisch die härtesten Phasen…da der Wechsel zwischen Angst und Gier…auch bei Verengung des „Tradingkorridors“ sujektiv schneller vonstattten geht.

Um ein bischen Öl in Feuer zu gießen..oder den Bären Mut zu machen…wollen wir heute eine seltene Formation aus der klassischen Charttechnik besprechen.

hier eine schöne Erklärung der Hintergründe:

Das aktuelle Bild beim Stubentiger ?  hmm…  Meinungen  und Kommentare  … Ist es so einfach ?

3 Gedanken zu „Exkurs.. Die Charttechnik und eine unheilvolle seltene Formation…Der Diamant !“

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  2. Ein in D führender „Wellenreiter“ ist von seiner Crash-Prognose abgerückt und sieht die Seitwärtsbewegung seit April als a-b-c-Korrektur in dem seit 9.3.09 laufenden Aufwärtstrend.
    Als Ausbruchstermin der 2. Hausse-Welle lässt sich der 5.11.10 interpolieren.
    Also: Kein Stück hergeben.

  3. Die Situation im Jahr 2001 entstand durch zwei sehr gute Jahrzehnte für Aktienanlagen und endete wie die meisten guten Phasen in einer Euphorie (um die IT-Branche). Der Markt bildete eine Blase und der Crash wurde zunehmend absehbarer, da z.T. neue IT Unternehmen wie Großunternehmen im DAX bewertet wurden.
    1998 und 1999 hatten manche IT Fonds bis zu 150 % Zuwachs p.a. George Soros setzte zu früh auf fallende Kurse und machte herbe Verluste.
    Die Aktien waren im DAX mit durchschnittlichen KGV von 30 bewertet. Der DJ dürfte ähnlich überzeichnet gewesen sein.
    2001 war das Ende dieser Phase gekommen. In den folgenden 2 Jahren fielen die Kurse durch die starke Überbewertung.

    2010 unterscheidet sich in der Bewertung und damit der Fallhöhe, die im Vergleich zu 2001 viel geringer ist. Nach der Finanzkrise sind viele Unternehmen noch billig zu haben, weil sich die Akteure nicht heran trauen. Man findet Unternehmensbeteiligungen zu KBVs von 1 und in der Immobilien- und Bankenbranche sogar manchmal darunter. Eine Blasenbildung kann ich nicht erkennen.

    Wir haben auch noch nicht die übliche Dauer eines Konjunkturzyklus (Beginn März 09) hinter uns, was 2001 jedoch der Fall war.

    Chart-Formationen bergen immer eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass der erwartete Effekt nicht eintrifft. Interessant wäre hier welche Trefferwahrscheinlichkeit die Diamantformation in der Vergangenheit zeigte?

    Fraglich ist auch, ob das tatsächlich eine Diamantformation ist, da der rechte Schenkel nicht richtig rückläufig ist und vielleicht auch anders eingezeichnet werden könnte. Die Verengung auf der rechten Seite muss man m.A.n. nicht unbedingt sehen…

    2001 hat jeder auf den Crash gewartet.
    2010 ist wenn überhaupt eine „Bullenmarktkorrektur“ möglich, da Aktien ihr Jahrhunderttief erst letztes Jahr hatten.^^

    Das Sentiment ist nicht euphorisch sondern kritisch, was auf steigende Kurse hoffen lässt.

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