Familie, Bildung und Fertilitätsrate …und der persönliche Freiheitsgrad in Wohlstandsgesellschaften !

Deutschland stirbt aus… so titelt heute die FAZ in einem Artikel, welcher sich mit der Familienpolitik in D befasst.

Trotz „vermeintlicher erhöhter Geldleistung “ sind die geburtenfähigen Jahrgänge nicht zu bewegen, eine anständige Fertilitätsrate von 2 hinzubekommen. Unter anderem macht der Artikel zwei Punkte aus, welche bei Umfragen den vorhandenen Kinderwunsch in die Zukunft verschieben:

– der persönliche Freiheitsgrad, nennen wir diesen besser  den – gesellschaftlichen Coolnessfaktor- im Artikel als „Selbstverwirklichung“ bezeichnet – hat erste Priorität.

Denn spätestens ab dem zweiten Kind, ist die Ausgrenzung von Familien eklatant:

keine coolen Bergtouren, kein Fallschirmspringen, keine Tauchausflüge in die Karibik, keine Konferenzen – mal eben so- in San Diego oder Singapur , nada…sondern Windelnwechseln und Campingurlaub an der Ostsee oder maximal kurz auf „Malle“ gejettet.

Nun das könnte die Elternseele noch ertragen—doch deutlich eklatanter ist vor Allem für viele Frauen folgende Situation:

– zum Einen der Punkt das nur 50 % der Männer bereit sind aktiv bei der Erziehung mitzuwirken, wie im Artikel genannt, doch wesentlicher-  ist der Punkt des Karrierestopps- bei den Frauen,  den der Artikel völlig unterschlägt.

Dies hat mit einem “ männlichen Weltbild“ zu tun, welches bis heute – wahrscheinlich genetisch bedingt bis in die Vorstandsetagen – unverändert ist:

– Arbeitszeit: Quantität ist besser wie Qualität —- gewohnt durch das lange warten auf Beute hat sich der Irrglaube verfestigt, das (Führungs)-Aufgaben in Unternehmen nur in Vollzeit – noch besser nur mit unendlichen Überstunden-  zu erledigen sind !

Viele Frauen wollen aber gar nicht  Vollzeit arbeiten, solange die Kinder nicht aus dem Haus sind und stehen damit vor der Wahl– ihre Karriere auszusetzen- oder abzuschreiben, da kaum ein männlicher Chef diese Sichtweise teilen kann  ( hier spielt die mangelnde männliche  Phantasie eine Rolle…nicht multitaskingfähig )

diese Sichtweise verdeutlicht übrigens der beliebteste Dialog  in einem Vorstellungsgespräch bei Frauen:

Personaler: Haben sie Kinder ?

Frau: Ja…sechs haben wir..

Personaler: Wie kommen sie darauf, das Sie arbeiten können..?

Diese Frage wird Männern in Vorstellungsgesprächen ganz selten   gestellt…..!??? und wenn…da gibt es selbstverständlich noch eine Mutter zu Hause…? !!

also bleibt die Frage erlaubt, welches Unternehmen  in D ist familienpolitisch mental so weit entwickelt ?

– Einkommen: Die stetige Pharse das bei gleicher Qualifikation Frauen ca. 20 % weniger verdienen, als ihre männlichen Kollegen.

– und  hier kommen die Betreuungs- und Bildungsmöglichkeiten…wobei ich mir sicher bin, das wenn Unternehmen dies zulassen, auch dies  organisiert würde..vor Ort !

Wie so oft … die Politik scheitert nicht am Geld…sondern an den Botschaften…

denn genetisch bedingt ist bei den Frauen der „Mutterinstinkt“ und diesem muss Familien- und Unternehmenspolitik gerecht werden – als gesellschaftlich zu förderndes Gut innerhalb des Wirtschaftskreislaufs –   !

freundlichst

Up


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