Gfe Nürnberg…es kommt, wie es so oft gekommen ist !

Die letzten Wochen war es für Internet Affine – und wie angekündigt-  psychologisch Interessierte, höchst unterhaltsam, das Gerudere und Gedruckse des GFE – Vertriebes in entsprechenden Foren zu verfolgen.

Mittlerweile finden sich auch ein Statement des enttäuschten Vertriebes, der beiden Firmen ( GFE Nürnberg und der 1. Mai GmbH), welche auf einer aggressiven Vertriebswelle gerieten sind oder munter weitermachen.

Wie der Verkauf von statten ging,  und mit welchen „Unwahrheiten“ hier aus Sicht der Kundin  agiert wurde, berichtet die NZ  vom 17.12.

Besonders brisant ist die Aussage: „Der Steuerberater empfahl das BHKW“ !

Was sollte man hieraus schließen?  Steuerberater kennen sich mit Steuern aus. So ist der Beruf auch definiert. Die Beurteilung eines Investments sollte man Profis überlassen. Für die juristische Gestaltung und Prüfung gibt es das Berufsbild  der Anwälte und Notare, für die Beurteilung der Wirtschaftlichkeit von Investitionen im Hinblick auf die Aletersvorsorge ( stehendes Hauptargument des Vertriebes ) zwar Wenige , doch zunehmend, das Berufsbild “ der unabhängigen Finanzanalytiker oder Honorarberater“ !

Man darf gespannt bleiben, wie sich das Ganze weiterentwickelt:

So vermeldet eine Anwaltskanzlei:

Nunmehr haben die ersten von BSZ e.V. Anlegerschutzkanzleien vertretenen Anleger ein Angebot der GFE Nürnberg erhalten, ihre jeweiligen Verträge rückabzuwickeln. In dem Angebotsschreiben der GFE Nürnberg, vom 16.12.2010 wird den Anlegern erklärt, dass das von der GFE vertriebene Anlagemodell „Blockheizkraftwerke“ nicht mehr tragfähig sei.

Wörtlich führt die GFE aus:

„Zudem haben organisatorische und technische Fehlentscheidungen und falsche Informationen zur Ist-Situation geführt. Diese wird von den Ermittlungsbehörden (Staatsanwaltschaft/Polizei, Anm. des Verfassers) bearbeitet. Unkorrektheiten werden öffentlich aufgedeckt und geahndet, Schuldige bestraft!“

Anleger haben nach Auffassung der Anlegerschutzanwälte ggf. aber noch weitere rechtliche Möglichkeiten, die ihnen etwaig entstanden Schäden erstattet zu bekommen. Allerdings muss hierfür jeder Fall individuell geprüft werden.

Nun die kausale Kette schließt sich … den Anlegern bleibt nur die Hoffnung, das die Staatsanwaltschaft genügend Gelder sicher stellen konnte und nicht zuviel bereits in „schwarze Kanäle“ verschwunden sind. Da in solchen Fällen das Windhundprinzip gilt, sollten auch die Letzten, welche an esoterische Wundermaschinen glauben, sich neutralen anwaltlichen  Rat suchen.

Für alle anderen, sollte dieser Fall als Beispiel dienen, der übliche Weg ist bei neuen Erfindungen der Gang zum Patentanwalt-  nach Patenterteilung-   über Förderinsitiutionen und Fördermittel des Bundes…-in Bonn sitzt noch einer auf 18 Milliarden!-  die Anschubfinanzierung sicher stellen und in Ruhe ein Referenzobjekt erstellen.

Dann kann man sich auch gerne an solchen Anlagen beteiligen, denn das erneuerbare Energien eine sinnvolle Alternative darstellen, ist doch unstrittig, falls dies in das persönliche Anlageportfolio passt.

Jede andere Vorgehensweise als „Black-Box“..getarnt, birgt erhebliche wirtschaftliche Risiken und das Ende ist oft unrühmlich…Totalverlust !

2 Gedanken zu „Gfe Nürnberg…es kommt, wie es so oft gekommen ist !“

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