Kennen Sie Joe Black?

Meiner Meinung nach die beste Rolle von Brad Pitt:

Der Film ist ein Remake des Films Death Takes a Holiday von Mitchell Leisen aus dem Jahr 1934. Im Jahr 1980 inszenierte Alberto Casella ein Theaterstück unter demselben Namen.

Die Dreharbeiten fanden in New York und in Warwick Neck im US-Bundesstaat Rhode Island statt. Die luxuriöse Wohnung von William Parrish wurde in einem Lagerhaus im Stadtteil Brooklyn nachgebaut.

Die Dialogzeile Thank you for loving me [3] inspirierte Jon Bon Jovi zum gleichnamigen Song, der auf dem Bon-Jovi-Album Crush zu finden ist.[4]

Der mit dem Tod konfrontierte Unternehmer trägt den (in den USA durchaus gängigen) Namen William Parrish. Der Nachname Parrish hört sich ausgesprochen wie das englische Verb „perish“ an, was übersetzt so viel wie „umkommen“, „sterben“ bedeutet.

Als Joe sich mit der alten Frau im Krankenhaus unterhält, sprechen sie Afrikaans.

Im Abspann des Films ist das Lied „Over the Rainbow“ des verstorbenen Sängers Israel Kamakawiwoʻole zu hören.

Joe Black gibt sich während einer Telefonkonferenz mit dem Aufsichtsrat als ein Mitarbeiter der Steuerfahndung aus und stellt einen unehrlichen Manager, der durch eine Intrige den Verkauf des Unternehmens eingefädelt hatte, um sich selbst zu bereichern, zur Rede. Dieser gesteht seine Taten, worauf der Aufsichtsrat, der alles mitgehört hat, den geplanten Verkauf platzen lässt, den bloßgestellten Manager entlässt und Parrish rehabilitiert.

 

…und hier eine eine kleine Geschichte zum Thema „dumm gelaufen„: Steuerfahndung und Tod…

Ein Steuerpflichtiger hatte bei seiner GmbH die Steuerfahndung im Haus. Die öffnete natürlich auch den Tresor. Der Tresor war leer – außer einem unscheinbaren Briefumschlag mit der Aufschrift „Testament„. Die Fahnder waren uneins, ob sie den Umschlag als „ermittlungserheblich“ untersuchen durften oder nicht, weil letztwillige Verfügungen „Privatsache“ sind.
Der eingeschaltete St aatsanwalt gab dann doch grünes Licht und der Umschlag wurde geöffnet. Darin war …. ein Testament. Die Anlage zum Testament hatte es in sich. Dies war eine sorgfältige Aufstellung der „Schweizer und Luxemburger Konten“ des Steuerpflichtigen, gedacht für die Erben und nun beim falschen Adressat. Bingo, sagten die Fahnder. Jedoch zu früh gefreut. Das vom Steuerpflichtigen eingeschaltete Gericht gab seiner Beschwerde statt und befand die Öffnung des Umschlages mit offensichtlich nicht zum Fahndungsanlass gehörenden Inhalt (das Testament war ja nicht von der GmbH) als „willkürlich“ und damit rechtswidrig. Die Informationen durften die Fahnder nicht verwerten.
Ungeschoren blieb der Steuerpflichtige dennoch nicht, weil das FA auf anderem Weg Ermittlungen anstellte…^^

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