Können Google, Facebook,Twitter, Xing, StudiVZ und LinkedIn den Job kosten?

( Up /Rimpar by Würzburg) –  Die Medienlandschaft in Deutschland verfällt in Hysterie. Warum Google und Co. die Welt verändern.

Vor 10 Jahren waren Aktionen wie Sie seit Monaten in der arabischen Welt über Twitter und Facebook organisiert werden undenkbar.

by Facebook, Google and Twitter
Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichberechtigung ?

Undenkbar ist wohl für viele „Copy und Paste“ Doktoren auch die Entwicklung von Google  gewesen. Anders lässt sich die Flut von „Plagiatsvorwürfen“, welche sich auf vielen Wiki´s entwickeln nicht erklären. Schade- wie immer für die Jenigen, welche im Schweiße ihres Angesichts ihre Arbeiten ehrlich verfertigten.

die partielle Amnesie der Akademiker

Ähnlich verändern diese Informationen auch die Arbeitswelt. Viele Unternehmen erkennen allerdings das mögliche positive Potential, welches in den „Vernetzungs- und Informationsmöglichkeiten“ stecken nicht. Wenn überhaupt frönen die Personalchefs der alten Vorliebe des Kontrollierens oder des Schnüffelns über oben genannte Plattformen. Das Wirtschaftsmagazin Impulse, lässt in einem ESSAY schreiben:

Und alte Werte? Sauberkeit, Fleiß und Pünktlichkeit. Ordnung, Angepasstheit und Anstand. Die Werte der 50er-Jahre. Dies sind sicher nicht die einzigen und nicht die wichtigsten Werte der derzeit scheidenden Unternehmergeneration, aber sie prägten als Sozialisierungshintergrund in vielen Fällen den Führungsstil. Die Gegenwart des Menschenbilds X – dem Menschen müsse die Eigenverantwortung abgesprochen werden – war als Echo des Krieges präsenter als heute.

 

Nach aktuellen Studien bewerben sich vor Allem die allseits  gesuchten Fachkräfte mittlerweile zu 90 % online. Hierbei ist es für viele Bewerber wichtig, dass nicht nur Sie als  Bewerber transparent sind, sondern zunehmend auch das Unternehmen mit obigen Vernetzungsmöglichkeiten durchleuchtet wird. Dieser Prozeß ist nach unserer Beobachtung und Erfahrung gerade an der oben beschriebenen Generation vorbeigelaufen.  So werden nicht nur intern die Möglichkeiten der“Förderung des bestehenden Personals“ nicht ausgeschöpft, sondern auch im Aussenbild bleiben viele Konzerne nur an ihrem Aussenbild, welches die Marketingabteilungen vorgeben, kleben.

Dies seit Jahrzehnten gelebte Fahrlässigkeit – Das Potential bestehender Kunden- und Mitarbeiterbindung nicht zu nutzen, wird durch die Möglichkeiten der Zwitscherdienste und dem Verengen der Pipeline am Arbeitsmarkt nun drastisch verschärft.

Unternehmen welche sich nicht auf den Trend – zumindest in Deutschland- einstellen: „Elf Freunde müsst ihr sein“ wie es Franz Beckenbauer einmal trällerte, werden ähnlich wie im Fussball die großen „Titel“ nicht mehr holen.

Unter Berücksichtigung dieser Prämisse habe ich die letzten Wochen diverse börsennotierte Unternehmen analysiert und bin zu einer interessanten Liste gekommen:

Als deutsches Vorzeigeunternehmen hat sich die Thyssen vor der Allianz qualifiziert. Wenn man sich allerdings den Kurs an der Börse der letzten zwei Jahre anschaut, so wurde zumindest dieser Teilaspekt nicht gewürdigt. Vielleicht ein Zeichen für zukünftige innere Stärke ?

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