Liebe junggebliebene Rentner, Frauen, Männer und Privatiers, vergesst Anleihen, kauft Aktien!

Die höhere Lebenserwartung wird nach Ansicht von Quintin Price von Blackrock. zu einer veränderten Anlagestrategie von älteren Investoren führen. So hat Price seiner 80-jährigen Schwiegermutter geraten, mehr Aktien zu halten, da ältere Investoren angesichts einer steigenden Lebenserwartung höhere Investmenterträge anstreben sollten.
“Als die Lebenserwartung in der Vergangenheit niedriger war, wurde in der Regel geraten, stärker auf festverzinsliche Investments zu setzen,” erläutert Price, der bei Blackrock Leiter für Alpha-Strategien ist, in einem Interview in Zürich.

EZB entscheidet richtig!

(Rimpar bei Würzburg -Up) – Wie erwartet nimmt  die EZB ihren Auftrag im Rahmen ihres Mandates sehr ernst. Gegen eine vermeintliche Stimme der Vernunft – ich will mich hier nicht über nationalstaatliche und unzulässige  VWL- Theorien  weiter auslassen – hat Herr Draghi gestern Planungssicherheit für die Wirtschaft und die Kapitalmärkte geschaffen.

Dabei wurde nocheinmal betont – das die gr0sszügigen Verteidigungsbollwerke vor Allem gegen die „One-Point-Spekulation“ grosser derivater Adressen – und das ist der Kern wieso wir die EZB benötigen – zeitlich und volumenmässig- nur gegen die Richtlinien des IWF und des ESFS/ESM gewährt werden.

Dieser essentielle Unterschied macht auch das Kraut für Deutschland fett – wie hier in Franken gerne eine positive Gesamtsituation genannt wird. Die Banken können sich gewiss sein – das ein neuer brutaler Schuldenschnitt auf ihre Anleiheportfolios ausbleibt, Pensionsfonds können in Richtung etwas höherer Rendite wieder in spanische, italienische  und mehr Anleihen investieren – selbiges gilt für die „mündelsicheren Anlagen“ der privaten Lebensversicherungsportfolios, der Manager in der Wirtschaft kann wieder beginnen zu planen – Investitionen, Arbeitsplätze – denn diese Massnahmen mildern auch die Gefahr der Rezession bzw. nach den letzten Daten – helfen die übliche Sommerdelle auszubügeln.

Auch wenn ich mich wiederhole: Staaten können solange Sie über Bürger verfügen nicht bankrott gehen – es tritt wenn nur eine temporäre Zahlungsunfähigkeit ein- welche sich in Versorgungsengpässen der Bevölkerung niederschlägt. Solche Situationen führten historisch zu Unruhen und der gefürchteten Hyperinfaltion.

Solange es gelingt die fundamentale Infrasstruktur aufrecht zu erhalten – also Nahrung, Strom, Telekommunikation – solange greift der Deflationierungsmechanismus welchen wir seit nun gut 15 bis 20 Jahren durch die Globalisierung sehen – keine Lohnkostenexplosion bei mässigem Wachstum der gesättigten Volkswirtschaften und damit auch keine grossartige Infaltionsgefahren. Das die Staaten ihre Schuldenquote in den Griff bekommen müssen versteht sich übrigens von Selbst. Doch auch hier ist der einfachere Weg die Aktivseite zu stärken – Bürokratie, Subventionen  abzubauen und die angedachten Regulierungen bzgl. sinnfreier Kapitalmarktströme in reale Investitonsprojekte zu lenken – welche neue Arbeitsplätze schaffen.

Dies haben wohl die Notenbanken seit 2008/9 begriffen – denn trotz der virtuellen Ausweitung/Umschichterei in der Geldmenge sind die Infaltionsraten moderater als zu DM-Zeiten.

Und mit den Vorgaben  – welche die EZB definiert hat – wird sich daran auch die nächsten Jahre wenig ändern , ausser das One Point Strategien der Computer nun einem mächtigen Gegner gegenüberstehen – denn nur die Notenbanken haben das „geldpolitische Perpetuum Mobile“ per Knopfdruck.

Geniessen wir den Spätsommer – es wird alles gut –

denn die einzige Konstante im Universum ist der Wandel und die Lichtgeschwindigkeit – wobei sich einige bei der Lichtgeschwindigkeit gar nicht mehr so sicher sind!

 

 

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