Neue Renditeziele – neue Wege ?


Institutionelle Investoren streben aktuell eine Nettozielrendite von im Schnitt 3,8 Prozent im Jahr an. Dabei fallen die Erwartungen der eher konservativ agierenden Stiftungen mit einer angestrebten Nettozielrendite von über 5 Prozent als sehr ambitioniert auf. Vorsorgeinstitutionen erwarten dagegen einen Nettoertrag von über 4 Prozent.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Asset Allokation sowie gegenwärtigen Kapitalmarktsituation beabsichtigt ein Großteil der Investoren, seine Anlagepräferenzen zugunsten risikobehafteter Assets zu verschieben. Die geplanten Allokationsveränderungen nehmen dabei einen größeren Umfang an als in vergleichbaren Untersuchungen der vergangenen Jahre. Anhebungen planen die Investoren vor allem bei der Aktienquote (Net-Change-Indikator 6,8 Prozent), Alternativer Investments (Net-Change-Indikator 4,4 Prozent) sowie Immobilien (Net-Change-Indikator 2,8 Prozent). Die Präferenzen im Aktienbereich liegen schwerpunktmäßig sowohl im weltweiten Anlagefokus als auch bei Emerging Markets.

Die geplanten Allokationsveränderungen gehen zulasten der Rentenquote (Net-Change-Indikator minus 4,1 Prozent). Daneben ist geplant, den derzeit vergleichweise hohen Anteil an Geldmarkt- bzw. Cash-Beständen um im Schnitt 0,9 Prozent abzubauen.

no comment….

2 Gedanken zu „Neue Renditeziele – neue Wege ?“

  1. doch ein Kommentar….

    Nach so vielen Jahren an der Börse sehe ich an den SPRÜNGEN einzelner Aktien in meinem Depot, dass Großanleger einsteigen.

    Die kommen nicht für 3 Monate, sondern für 3 Jahre mindestens. Sie versuchen, bei einem historisch überbewerteten Anleihemarkt(KGV 50)und einem historisch niedrigen Aktienmarkt (KGV 11)mit Engagements in großkapitalisierten Standardwerten eine Dividendenrendite größer als die Anleihenrendite zu erzielen und eine Zusatzrendite durch bei dieser Konstellation absehbar eintretenden Höherbewertungen von Aktien einzustreichen. Das sind die Adressen, die die Märkte bewegen, während der Aufschwung seit dem 9.3.09 von geringen Umsätzen begleitet war.
    Der 2. und beste Teil der Hausse an den Aktienmärkten ist daher eröffnet, und von 18 Monaten Laufzeit bis ins Frühjahr 2012 darf man getrost ausgehen.

    Was braucht ein 2009 noch „mutiger“ Anleger also jetzt vor allem?
    Das 3. G von Kostolany, nämlich Geduld.

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