Never, say never – oder das Jahr 2012 beginnt, wie das Alte endete!

Ein herzliches Willkommen in 2012  .

Mögen sich unsere Vorsätze, welche wir kurz nach Mitternacht am Neujahrstag fassten,  alle erfüllen. Die Presse des neuen Jahres ist voll der alten Themen aus 2011.

In Deutschland schlägt die “Amigo-Affäre” unserer Bundesträne ( ein Euphemismus zum gestrigen Interview) “Christian Wulff” weiter Wellen, wie auch das Sturmtief Andrea zur Zeit für viel Wind sorgt.

Das Interview in der Übersetzung:

Bayrische Politikveteranen erinnern sich sicher noch an den Amigo Streibl:

Schließlich erschütterte seit Januar 1993 die „Amigo-Affäre“ sein Ansehen. Am 27. Mai 1993 musste er nach langwierigen Auseinandersetzungen zurücktreten. Bekannt wurde in diesem Zusammenhang Streibls Versuch, sein Amt zu retten, indem er seinen Parteigenossen drohte: im Parteivorstand hielt er einen Koffer hoch mit den Worten „Hier drin befindet sich brisantes Material – über jeden von euch!“. Trotzdem besiegelte die Amigo-Affäre das Ende seiner Amtszeit als bayerischer Ministerpräsident.

Auch die zweite Parallele – das Verstecken” hinter dem Volk, bzw. hinter den vermeintlichen Umfragewerten – wie bei unserem “Vorerst Gescheiterten”-  KTG ist nicht zu leugnen. Ob es hilft?

Die wirtschaftlichen Themen sind ebenfalls die Alten: Die  von einigen Auguren erwünschte Rezession mag sich in D nicht einstellen, umso härter hat Sie indes in den europäischen  Südstaaten Griechenland und Portugal zugeschlagen. Irland hat die Kurve gekriegt, ist allerdings nur eine mediale Randbemerkung, da es sich um  keine Katastrophenmeldung handelt.

Die harten wirtschaftlichen Indikatonen halten sich an die erwartete Erholung nach dem Fukushima-Schock. Vor allem die USA übernehmen zusehends die Funktion der “Lokomotive” für die Weltwirtschaft, während China eine verdiente Verschnaufpause einlegt. Deutschland steht wirtschaftlich in Europa als Leuchtturm da und wird durch die “Schwäche des Euro” auch noch konkurrenzfähiger, zumindest was die Exporte in Übersee betrifft.

Unser Stubentiger konnte das Jahr 2011 auf Schlußbasis über der ungemein wichtigen 5870 Bifurkation beenden. Diese Zone ist seit 2010  die Trennlinie zwischen bullischem Markt und bärischem – im langfristigen Investorenkontext.  Zu meinem Leidwesen wird der tägliche Handel von den dumben Computeralgos weiterhin hauptsächlich geprägt, so dass es auch keine wirkliche Beruhigung für die Nerven geben wird. Seit der Liquidationswelle im August – wir erinnern uns an diese 6 Handelstage- pendeln wir nun in einer Seitwärtsrange um diese langfristige Unterstützung.  Wie oft hier veröffentlicht, sind die fundadamentalen Daten für Aktienengagements eine Nährsuppe, welche zu stetig steigenden Kursen – unter Schwankungen- führen wird.Ich verweise wiederholt auf die Fehlallokation im unternehmerischen und privaten Sektor bzgl. der Hortung von Barmitteln – in Cash oder kurzlaufenden Papieren.

Über die psychologische Verfassung der Märkte muss man eigentlich keine Worte verlieren:

Durch die Medien werden mittlerweile nicht nur Säue, sondern auch vieles anderes Getier getrieben:

IWF Chefs, Bundespräsidenten, Wikileaks Gründer, Staatsbankrotte, Depressionsandrohungen und ganz beliebt z.Z. die Vorbereitung auf das Ende des MAYA- Kalenders ,um Missverständnissen vorzubeugen:

Meine Interpretation zum 23.12.2012: ( Die Maya – Schreiberlinge waren etwas ungenau…die Wintersonnenwende 2012 fällt fast auf den heiligen Abend) :

Die Mayas hatten damals vor 3000 Jahren keine Lust weiter zu produzieren, das ist wie mit unseren Smartphones – deren Kalender gehen auch nur bis zum 31.12.2099 — Müssen wir deswegen zum Jahreswechsel 2100 um die Welt fürchten?

 

 

freundlichst

Up

 


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