Die strukturellen Risiken der Kapitalmärkte!

Guten Tag,

ich wünsche jedem eine schöne Woche, der Start ist ja aus Investorensicht geglückt.

Am Wochenende habe ich mich mal wieder mit der Theorie beschäftigt. Die Theorie der Kapitalmärkte.

Was auffällt sind die unterschiedlichen Strategien der hellen Köpfe in meinen geliebten „Elfenbeintürmen“, die verzweifelt auf der Suche nach der Reputation und/oder deren  Wiederherstellung ringen.

Eine der klügsten Feststellungen, welche mir bei der Beschäftigung mit den theoretischen Grundlagen begegnete, ist folgende Mahnung:

Jede Wirtschaftstheorie beginnend bei den Anfängen des menschlichen Handelns, muss immer im Kontext des geschichtlichen, sozialen und wirtschaftlichen Umfeldes betrachtet werden in dem diese Theorie formuliert wurde !

Bei Beachtung dieser Anfangsbedingung muss man festhalten:

Jegliche entwickelten Wirtschafts-Theorien sind mittlerweile – vor Allem durch die Nähe zur politischen und militärischen Macht- zu reinen ideologischen Glaubenssätzen – je nach Coleur- verkommen;

oder volkstümlich ausgedrückt: Welches Brot ich esse…dessen Lied ich sing.

Demzufolge gibt es auch in der Aufarbeitung der – noch immer nicht ausgestandenen Krise und deren Entstehung –  zwei typische Reaktionsmuster:

Wir stecken den Kopf in den Sand und ignorieren die Realität:

Dies sind vo Allem die Jünger von Smith, Macciavelli, und aus dem letzten Jahrhundert, von Mises,  Markowitz und Sharpe.

Die andere Haupt-Fraktion -vereint  unter den Theorien von Marx, Gesell, Lennin und Keynes-   wittern ihre „historische Chance. “

Falls man sich die Mühe macht und sich mit diesen großen Denkern beschäftigt, so kann man festhalten, dass jeder für sich im historischen Kontext tiefe Einsichten gewonnen hat…doch jede der daraus gezogenen Empfehlungen in der Realität scheitern muss.

Wieso ?

Ich führe nur einige Schlagworte auf mit denen sich jeder Interessierte grundlegend und tiefergehend beschäftigen sollte !

a.  die Diskrepanz zwischen individuellem Glück

–  Eigentum, Streben nach Erfolg, Spannungsfeld zwischen Angst und Gier

und dem Glück des Gemeinwohls ( Staates):

– Macht, Konstitution eines verlässlichen ! Rechtsystems, Nachhaltigkeit der politischen Verantwortung und deren Durchsetzung !

b. Die Annahme statischer und auf zwei ! begrenzte  Anfangsbedingungen( axiomatisch)  in den Wirtschaftstheorien

c. Der Unsinn empirische Daten als „Kausalbeweis“ auf Basis einer ungeeigneten Mathematik als Planungsgrundlage zu akzeptieren.

d. Die Ignoration der technologischen Entwicklung und deren Auswirkungen

e. Die fehlende unmittelbare Wechselwirkung eines individuellen Gleichberechtigungsanspruchs zwischen den Bürgern eines Staates und der Architektur des Geldsystems und der Macht !

Insgesamt will ich auf folgenden Feedback-Prozess hinaus, welcher systemimmanent und rekursiv abläuft, inspiriert hat mich beim „Gedankenfechten“ der bekannte Begriff aus dem Marketing:  A.I.D.A.

B = Brain           (Vor- Denker/die theoretische Beschreibung/Forschung  eines Ausschnittes aus der Realität)
R= Reaction       (ist uns allen bekannt..das Imperium schlägt zurück..Institutionen, Politik, Chef..etc. = Angst )
A= Action           (     Die Idee / Theorie wird kopiert, übernommen, umgesetzt!)
V= Violence      ( Im interkulturellen Sinne…schmerzhafte Veränderung/  Integration )
O = Open Mind ( Paradigmenwechsel/ Metamorphose ..die Anpassung erfolgt )

und von vorne..

B = Brain..
R
A
V
O

freundlichst und sonnigst

Up


ifo-Index zieht überraschend kräftig an ! Mal wieder …

ifo-Index zieht überraschend kräftig an München

Die Stimmung in der deutschen Industrie hat sich im März unerwartet deutlich aufgehellt. Wie das Münchener ifo-Institut am Mittwoch mitteilte, kletterte der Geschäftsklimaindex von 95,2 Punkten im Vormonat auf 98,1 Punkte. Das ist der höchste Stand seit Juni 2008. Volkswirte hatten durchschnittlich nur mit einem Anstieg auf 95,6 Punkte gerechnet.

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Cogito – Jahresausblick 2010

–  Aktualisierung im März 2010

aufgrund der Seitwärtsbewegung noch brandaktuell

“Champagner für Mutige “

2009 war das Jahr der Champagner-Stimmung.

Aktieninvestoren konnten nahezu wahllos in Werte investieren und ihr Kapital vervielfachen ohne dabei immenses Risiko einzugehen.

Hierbei waren Renditen von 150%-400% bei Einzelwerten keine Seltenheit. Z.B. pro Sieben, Commerzbank, AAreal , Gagfah, Amd, Bank of Ireland, etc. um nur eineige Freudenspender zu nennen.

Nachdem Börsenhype aus dem vergangenen Jahr wünschen Investoren sich sicherlich eine ähnliche Entwicklung in 2010. Die allgemeine Unsicherheit in den Märkten gehört allerdings noch keineswegs der Vergangenheit an. Die nachfolgenden Kapitel widmen sich folgenden Themen und geben einen umfangreichen Ausblick auf den Aktienmarkt für das Jahr 2010: Cogito – Jahresausblick 2010 weiterlesen

Das einzig Beständige ist der Wandel