Honorarberatung

Die tiefere Ursache des Berater-Kunden-Problems nennen Ökonomen Prinzipal-Agent-Problem:

Der Kunde (der Prinzipal) beauftragt einen Agenten damit, in seinem Sinne zu handeln, wobei der Agent erstens einen Informationsvorsprung hat und zweitens eigene Interessen verfolgt, die sich nicht mit denen des Kunden decken.

Eine ökonomische Lösung wäre eine Erfolgsbeteiligung des Beraters am Anlageerfolg – das führt dazu, dass sich die Interessen des Beraters und des Anlegers decken.

Allerdings hat diese Lösung einen Haken:

Solange diese Erfolgsbeteiligung nicht auch nach unten funktioniert (was problematisch ist, da der Berater dann bei allen seinen Kunden investiert wäre), besteht für den Berater immer der Anreiz, dem Kunden ein riskantes Investment zu empfehlen. Geht es gut, verdient er eine Erfolgsbeteiligung, geht es schief, ist das Geld des Kunden verloren, deswegen sind unsere Verträge an eine High-Water-Marke gekoppelt.

Die ökonomisch korrekte Lösung dieses Problems liegt in einer dauerhaften, wiederholten Geschäftsbeziehung, deren Existenz der Berater nicht wegen eines kurzfristigen Vorteils gefährden will.

Die Sorge um die langfristige Beziehung stellt für den Berater und Kunden  einen hohen Anreiz dar, einen  Interessenausgleich zu verfolgen. Der Kunde muss im Gegenzug darauf achten, seinen Berater entsprechend seinem Wissen und seiner Expertise angemessen zu honorieren. Deshalb nehmen wir eine volumenabhängige jährliche Advisorgebühr.

Umsetzung:

Wir schliessen  einen individuellen Advisor/ Dienstleistungsvertrag nach intensiver Analyse und Konzeptentwicklung,
der auf reiner Honorarbasis mit einem ausgeklügelten Controlling- und Benchmarksystem, gekoppelt an eine Erfolgsbeteiligung beiden Seiten dient.

offen – ehrlich – transparent!

Unser größter Konkurrent ist der Markt…und das enthaltene systemische Risiko!

 

Einige weitere Gedanken zu unserer Entlohnungsstrategie und  Honorarberatung :

Honorarberatung:

Wenn man dieses Wort aktuell in das Netz eingibt….ist eine Mutation in der Branche festzustellen.

Jeder Makler, gebundene Versicherungsvertreter, einige Banken und Vertriebsgesellschaften   bieten  Honorarberatung an. Falls Sie dem Kosten – und Transparenzgebot folgen, ist diese Entwicklung begrüßenswert.

Unser Konzept besteht seit 1996 – seit 1997 setzte ich dieses über den Konzeptansatz des Cogito-Kapitalmarktmodells ( = Netzwerk aus Kontakten: Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Banken, Investmentgesellschaften , Fondsanbieter und Banken) mit unseren Mandanten um. Seit 2004 ist die vollständige Umstellung auf Honorarberatung erfolgt.

Die wichtigsten Punkte wieso Honorarberatung nicht gleich Honorarberatung ist:

Die generelle Grundausbildung in den kaufmännischen/finanzdienstleistenden  Berufen ist eine „verkäuferische“- d.h. wie in der Presse zu verfolgen, der Vorstand gibt eine „Produktionsvorgabe“ und der Vertrieb muss diese erfüllen.

dies hat zur Folge, das die theoretischen Grundlagen zu kurz kommen, da die Produkte ja von „Spezialisten“ entwickelt und geprüft wurden.

Bestes Beispiel: Die beliebte „Verschachtelung“ eines Busparers mit einem Vorfinazierungsdarlehen der Bank, als Baustein der Baufinazierung. Effektiver Zins auf 10 Jahre?

Fragen Sie ihren Berater doch.

Bei dieser Berechnung handelt es sich, um den Klassiker aller „Zinsdifferenzgeschäfte“ !

Sie müssen mindestens vier ! Zahlungsströme in die Zukunft projezieren und dann wieder diskontieren!

hinzu kommen die Prüfung von „Störfällen“:

– Sondertilgungen

– Steuerliche Betrachtung

– grundsätzliche Machbarkeit der Finanzierung

– Eigenkapitaleinsatz

– wegen Sprungstellen ( Prolongation, Arbeitslosigkeit, Krankheit, Familiengründung)

– Immobilienbewertung

– Kapitalmarktbewertung

to be continue….

Einer der wichtigsten  Tipps:

Bevor Sie sich auf Formen von Zinsdifferenzgeschäften einlassen – überprüfen Sie ersteinmal, ob Sie nicht über negative Zinsen verfügen.

Da es in der Natur der Sache liegt, dass in der Regel für Schuldzinsen risikolos mehr Zinsen anfallen, als für Guthabenzinsen, so ist die Rückführung von Schulden meistens die einfachste und sinnvollste Alternative der Kapitalanlage.

Beispiel:

Wenn Sie ein Auto finanziert oder geleast haben ( Privatmann) …so verdienen Sie am meisten und am risikolosesten, wenn Sie anstelle eines Bausparers lieber erst ihre Schulden tilgen.

Bei 6 % Schuldzinsen p.a. entspricht die Tilgung einer Rendite von 6% p.a.

das schafft auch kein Wohnriesterbausparer !

Für wen ist unsere Beratung interessant ?

Im Prinzip für jeden, der bereit ist unser Wissen und unseren Zeitaufwand angemessen zu würdigen.

Portfolioberatung:

Bis 100.000,- € Anlagesumme erstellen wir ein „stressfreies“ Portfolio“ aus ETF und Investmentfonds nach den Cogito-Modell – Vorgaben .

Entsprechend der langfristigen Signalgebung werden hier jährliche Rebalancings und /oder Strategiewechsel vorgenommen.

ab 100.000,- € Anlagevolumen entwickeln wir gemeinsam aus dem gesamten Kapitalmarktuniversum ihr individuelles Anlage- und Betreungskonzept!

Uwe A. Paul

unabhängiger Finanzanalytiker

Das einzig Beständige ist der Wandel