Schlagwort-Archive: Arbeitsmarkt

Euro am Ende ? Die Rationalität der Märkte !

Einer, der täglich mit den Nöten der Anleger konfrontiert ist, ist Konrad Hummler. Der Schweizer ist Teilhaber der Privatbank Wegelin & Co. In Gesprächen mit seinen Kunden stellt Hummler vor allem eines fest: „Die meisten wollen nur, dass ihr Geld sicher ist. Viele halten unglaubliche Mengen an Cash – aus Ratlosigkeit.“ Aber Bargeld ersetzt auf Dauer keine Anlagestrategie.

so das HB in seiner Rubrik Anlagestrategien. Die Begründung wieso Staatsanleihen nicht mehr sicher sind…bleibt interessant. Euro am Ende ? Die Rationalität der Märkte ! weiterlesen

Familie, Bildung und Fertilitätsrate …und der persönliche Freiheitsgrad in Wohlstandsgesellschaften !

Deutschland stirbt aus… so titelt heute die FAZ in einem Artikel, welcher sich mit der Familienpolitik in D befasst.

Trotz „vermeintlicher erhöhter Geldleistung “ sind die geburtenfähigen Jahrgänge nicht zu bewegen, eine anständige Fertilitätsrate von 2 hinzubekommen. Unter anderem macht der Artikel zwei Punkte aus, welche bei Umfragen den vorhandenen Kinderwunsch in die Zukunft verschieben:

– der persönliche Freiheitsgrad, nennen wir diesen besser  den – gesellschaftlichen Coolnessfaktor- im Artikel als „Selbstverwirklichung“ bezeichnet – hat erste Priorität.

Denn spätestens ab dem zweiten Kind, ist die Ausgrenzung von Familien eklatant: Familie, Bildung und Fertilitätsrate …und der persönliche Freiheitsgrad in Wohlstandsgesellschaften ! weiterlesen

Das Puzzle des selbst-tragenden Aufschwungs

ifo-Geschäftsklimaindex ist für eine Überraschung gut

Rimpar bei Würzburg (cogito-paul.de) –

Die Stimmung in der deutschen Industrie hat sich im Oktober überraschend für die volkswirtschaftlichen Beobachter  aufgehellt.

Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 106,8 Punkten im Vormonat auf 107,6 Punkte, wie das Münchener ifo-Institut heute  mitteilte. Volkswirte hatten dagegen mit einem leichten Rückgang auf 106,6 Punkte gerechnet. Das Puzzle des selbst-tragenden Aufschwungs weiterlesen

Spottdrossel … wenn ich nur ein Vöglein wär!

oder die Wissenschaft die auszog,  den YETI zu entdecken…

Schönheitsfehler im Nobelpreis

LONDON. Volkswirtschaftslehre“, lautet ein altes Bonmot, „ist das einzige Fach, in dem zwei Forscher den Nobelpreis bekommen können, weil sie sich komplett widersprechen.“ Seit vergangenem Montag gibt es einen weiteren Anlass zu Spott: In der VWL werden Theorien ausgezeichnet, die die Realität nicht richtig erklären können.

Der Nobelpreis geht in diesem Jahr an die Ökonomen Peter Diamond, Dale Mortensen und Christopher Pissarides – dafür, dass sie das Alltagsphänomen des Suchens in die Wirtschaftswissenschaft eingeführt haben. Gerade auf Arbeitsmärkten, so postulieren die Forscher, ist das relevant: Ein Vertrag kann nur dann zustande kommen, wenn die passenden Arbeitnehmer und Arbeitgeber zueinander finden. 1994 haben Mortensen und Pissarides diese Erkenntnis erstmals in ein theoretisches Arbeitsmarkt-Modell eingebaut. Es entwickelte sich schnell zum neuen Standardwerkzeug von Ökonomen, weil es den bis dahin üblichen simpleren Arbeitsmarkt-Modellen weit überlegen war und viele Phänomene besser abbilden konnte….

Die tatsächliche Beschäftigungsentwicklung in den Industrieländern können sie nicht vernünftig erklären. Reale Arbeitsmärkte reagieren auf Konjunkturschwankungen mit weit größeren Aufs und Abs, als die Modelle der frischgebackenen Nobelpreisträger vermuten lassen…..

Der Erste, dem das auffiel, war Robert Shimer, heute Professor an der University of Chicago. Mitte der 90er-Jahre – Shimer steckte damals noch mitten in seiner Doktorarbeit – hatte er die Idee, die jetzt mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Suchmodelle mit realen Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten zu füttern und die Ergebnisse zu vergleichen.

Sein Befund war niederschmetternd: Bei dem Versuch, die in der Wirklichkeit beobachteten Ausschläge bei der Arbeitslosigkeit und den offenen Stellen zu erklären, versagten die Theorien nahezu komplett. „In einem vernünftig kalibrierten Modell fallen die Ausschläge zehnmal kleiner als in der Realität“, fasste er sein Ergebnis im renommierten „American Economic Review“ zusammen. Die Kennziffer, die beschrieb, wie schnell ein Arbeitssuchender eine neue Stelle findet, war in dem Modell sogar noch weiter von der Wirklichkeit entfernt.

oje, oje…..da stecken wir mitten im Währungskrieg….und bahnt sich hier der Krieg der „Elfenbeintürme“ auch noch an..?

^^

UP

Chance + Kaufmöglichkeit + Timing = Überrendite

Grüß Gott,

eine Empfehlung exclusiv auf cogito-paul.de..

Das alte Leiden…schaut man sich die Finanzbranche an, findet man hier noch immer die meisten Werte,

welche im Verhältnis ihres volkswirtschaftlichen Gewichtung zur aktuellen Marktkapitalisierung getrost als „undervalued“ bezeichnet werden dürfen.

Besonders hervorstechend sind zur Zeit auch in diesem Bereich deutsche Unternehmen…welche-  fast alle branchenübergreifend-  excellent durch die Krise gekommen sind.

Einziges von Weltrang verbliebenes Bankinstitut ist unsere Dt. Bank.

Das Management hat die letzten Jahre — wenn man vom „moral hazard“ einmal absieht,

betriebswirtschaftlich einen beeindruckenden Job gemacht und ich erwarte – entsprechend den sonstigen Branchenüberraschungen-  excellente Zahlen.

Die Vorlage der QI-Zahlen soll am Di. erfolgen…Ich vermute das Sie morgen abend adhoc veröffentlicht werden….ähnlich wie VW letzte Woche…

Interessanter Weise befindet sich der Chart an seinem Re-Test Niveau des langfristigen Ausbruchssignals….d.h. hier winkt eine „schnelle Überrendite“, denn um mit dem Dax gleichzuziehen, sollte die DB einen Kurs von um die 70 € anstreben…

technisches Kaufsignal – DB am 24.04.10 – bitte klicken

Als gewichtetes Dickschiff wird dies auch unseren Stubentiger  deutlich beflügeln und  diesen aus seiner Schiebezone Richtung 6700 befreien!

Also wer noch Platz für „Bank-Werte“ in seiner Allokation hat..der kann sich die DB getrost als Ankerinvestment reinlegen ( bis zu 10 % ) …wir sind in diesem Bereich — na ja Sie wissen schon…seit Okt. 08 investiert…

deshalb bitte ich die Risikohinweise im Impressum entsprechend zu würdigen…

sonnige Grüße

Up

Während permanent bullische Beobachter die Gründe für die schwachen Märkte

in der Immobilien- und Subprime-Krise in den USA,

eine drohende Rezession in den Vereinigten Staaten und einen möglichen globalen Wirtschaftsabschwung, immer noch für „angeblich“ halten, und nach dem Strohhalm der Yen-Carry-Trades als unerschöpflich sprudelnde Liquiditätsquelle greifen, lebt das hässliche „D -Wort“  ( Deflation in folge einer nie für möglich gehaltenen keynsianischen Liquiditätsfalle ..auch wenn sie praktisch entgegengesetzt zur Theorie festzustellen war)  wieder auf.

Dies ist ein Aufsatz den ich im Sept/Okt. 2008 zusammengetragen  habe, welcher in seiner Aktualität nichts verloren hat, da die fundamentalen Mechanismen, mit denen die weltweite Wirtschaft zu kämpfen hat, unverändert gültig sind,

doch die Beschreibung  u. U. der theoretischen Interpretationen sich ändern muss !

Mein Modell hatte am 24. Okt ein massives kurzfristiges Kaufsignal generiert…es war schwer 80 % zu investieren….fällt mir beim Nachlesen so auf…

Ich markiere die heutigen Kommentare und Ergänzugen in Blau.

Nouriel Roubini fragt: Warum hat die Fed alle Zurückhaltung aufgegeben und die Leitzinsen innerhalb von acht Tagen um 1,25 Prozent gesenkt? Während permanent bullische Beobachter die Gründe für die schwachen Märkte weiterlesen