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Apokalypse Now – Der Beginn der Genesis oder warum es ein weltweites Wirtschaftswunder geben kann !

Guten Morgen die Damen und Herren,

verzeihen Sie mir meine Abwesenheit…doch dies ist ein langer Fred..und die Argumente, welche zum heutigen erreichten Status Quo führten, sind von meiner Seite her seit Feb./März 2009 völlig intakt. Apokalypse Now – Der Beginn der Genesis oder warum es ein weltweites Wirtschaftswunder geben kann ! weiterlesen

The Taylor Rule And The “Bond Bubble”

Here’s a thought for all those insisting that there’s a bond bubble: how unreasonable are current long-term interest rates given current macroeconomic forecasts? I mean, at this point almost everyone expects unemployment to stay high for years to come, and there’s every reason to expect low or even negative inflation for a long time too. Shouldn’t that imply that the Fed will keep short-term rates near zero for a long time? And shouldn’t that, in turn, mean that a low long-term rate is justified too?

So I decided to do a little exercise: what 10-year interest rate would make sense given the CBO projection of unemployment and inflation over the next decade? (CBO also makes interest rate projections — but you’ll see in a minute why I want to roll my own.)

What we need, first of all, is a Taylor rule. I decided to use the simplified Mankiw rule, which puts the same coefficient on core CPI inflation and unemployment. That is, it says that the Fed funds rate is a linear function of core CPI inflation minus the unemployment rate. Here’s what a scatterplot for 1988-2008 looks like:

So unser Nobelpreisträger in seiner NY-Times Kolumne. Kurze Erklärung für Nicht – Volkswirte. The Taylor Rule And The “Bond Bubble” weiterlesen

Weil es so schön ist…

Die deutschen Autobauer haben im ersten Halbjahr 2010 besonders stark vom Anziehen der Weltwirtschaft profitiert. Die Ausfuhr von Kraftwagen und Kraftwagenteilen legte um 40,8 Prozent auf 76,9 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Allerdings war dieser Sektor mit einem Rückgang um 40,9 Prozent auch besonders stark von dem Einbruch der Exporte im Krisenjahr 2009 betroffen.

Neben deutschen Autos profitierten im ersten Halbjahr 2010 auch die Exporte von chemischen Erzeugnissen (+ 24,9 Prozent auf 44,5 Milliarden Euro), Datenverarbeitungsgeräten, elektrischen und optischen Erzeugnissen (+ 22,8 Prozent auf 36,8 Milliarden Euro) und elektrischen Ausrüstungen (+ 21,2 Prozent auf 27,9 Milliarden Euro) von der wirtschaftlichen Erholung. Relativ schwach entwickelte sich hingegen mit einem Wachstum von 6,8 Prozent auf 64,7 Milliarden Euro die Ausfuhr von Maschinen.

Insgesamt erhöhten sich die Exporte gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 17,1 Prozent auf 458,3 Milliarden Euro.

Die deutschen Einfuhren erhöhten sich im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem ersten Halbjahr 2009 um 15,0 Prozent auf 383,6 Milliarden Euro. Erheblich gestiegen sind dabei laut Statistischem Bundesamt die Importe von Datenverarbeitungsgeräten, elektrischen und optischen Erzeugnissen (+ 29,2 Prozent auf 41,1 Milliarden Euro), chemischen Erzeugnissen (+ 24,5 Prozent auf 29,5 Milliarden Euro) und Metallen (+ 39,8 Prozent auf 23,0 Milliarden Euro). Die Importe von Erdöl und Erdgas (+ 14,1 Prozent auf 31,0 Milliarden Euro), Maschinen (+ 7,9 Prozent auf 27,6 Milliarden Euro) und Kraftwagen und Kraftwagenteilen (+ 4,9 Prozent auf 32,7 Milliarden Euro) legten nur unterdurchschnittlich zu.

Quelle : Börse Go /Statistisches Bundesamt

und..

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg erwartet für dieses Jahr eine durchschnittliche Arbeitslosenzahl von rund 3,2 Millionen und ein Wirtschaftwachstum von gut drei Prozent. Deutschland sei „im Moment die Lokomotive im europäischen Raum“, sagte der stellvertretende BA-Vorsitzende Heinrich Alt der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Dieser Erfolg sei durch den Abbau von Arbeitszeitkonten in den Betrieben und durch die Kurzarbeit erreicht worden. „Klassisch wäre es gewesen, wenn in dieser Krise rund eine Million Menschen entlassen worden wären“, erklärte Alt.

Hilfreich sei auch gewesen, dass in diesem Jahr rund 100.000 Menschen weniger dem Arbeitsmarkt zur Verfügung gestanden hätten als in den vergangenen Jahren, sagte der BA-Vize. Kein anderer Arbeitsmarkt eines Industrielandes steht laut Alt derzeit so gut da wie Deutschland: „Wir sind bei der Arbeitslosigkeit wieder auf dem Stand vor der Krise – als einziges OECD-Land.“ Angesichts des Erfolges fragten andere Staaten nach, wie das deutsche Kurzarbeitergeldmodell funktioniere. Die Erhöhung des Beitrages zur Arbeitslosenversicherung von derzeit 2,8 auf 3,0 Prozent zum 1. Januar 2011 soll dennoch vorgenommen werden, sagte Alt.

so weit so gut…doch da wir uns mit dem Kapitalmarkt beschäftigen, darf man sich über die Bestätigung der vergangenen Einschätzung freuen ..doch diese hilft selten, um die zukünftige Entwicklung abzuschätzen. Glaskugeln bleibt eine Herausforderung!

Die Liste der „Belastungen“ welche durch die mediale Welt in 2010 gejagt wurde, ist lang.

Erinnern wir uns an die Krise der PiiGS…dann hatten wir die Schweinegrippe, Asche über Europa, der Tod des Euro, Naturkatastrophen in Russland und Pakistan und

aktuell wird die „Bond Bubble“  neben den Staatsschulden zusehends fokussiert….

da mag man doch festhalten..Mutter Erde ist eine zähe Dame…problematischer scheint die Fantasie der Bewohner ausgelegt.

frei nach dem alten Witz:

Treffen sich zwei Planeten…Fragt der Eine den anderen:

Na..wie Geht es ?

Brr..geht so..ich habe Menschen…

Fassen wir zusammen: Dax: Jahresanfang: 6100 Punkte….Dax Aktuell : 6200 Punkte…

Ausblick:  Jahresendralley…unverändert Positv.

2011:  z.Z. keine exogenenen kapitalmarkttechnischen Verwerfungen in Sicht…

freundlichst

Up

Schnellboote und Tanker !

Euroraum: Wirtschaft wächst im zweiten Quartal Luxemburg (BoerseGo.de) – Nicht nur in Deutschland, auch im gesamten Euroraum ist im zweiten Quartal dieses Jahres ein spürbarer Wirtschaftsaufschwung zu verzeichnen. Von April bis Juni ist die Wirtschaft um 1,0 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal angewachsen, wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag in Luxemburg bekannt gab. Bestätigt wurden damit vorläufige Zahlen. Im Vorquartal von Januar bis einschließlich März hatte das Wachstum bei lediglich 0,3 Prozent gelegen.

Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft sprang im Berichtszeitraum des zweiten Jahresviertels um 2,2 Prozent an. Damit hat sich die größte Volkswirtschaft der Europäischen Union mit an die Spitze des Aufschwungs gesetzt und die Rolle des Zugpferds in Europa übernommen.
Auf Jahressicht wuchs die Wirtschaft in der Eurozone noch stärker und zwar um 1,9 Prozent. Hier wurden vorläufige Zahlen nach oben revidiert. Zunächst war ein Wachstum um 1,7 Prozent ausgewiesen worden. Schnellboote und Tanker ! weiterlesen

Klassenkampf ? Beteiligungen am Produktivkapital ..die Aktie !

Aktien werden einer Studie zufolge zunehmend zur Geldanlage für höher Gebildete und Gutverdiener. Während die Zahl der Aktienanleger insgesamt in den vergangenen fünf Jahren um 17,9 Prozent geschrumpft sei, sei die Zahl der Aktionäre mit Abitur dagegen um 6,3 Prozent gestiegen, teilte das Deutsche Aktieninstitut (DAI) mit. Bei den Anlegern mit Fachabitur habe es zwischen 2005 und 2010 einen Zuwachs um 2,3 Prozent gegeben.

stellt die Welt heute fest. – und weiter :

Unter den verschiedenen Berufsgruppe sei in den vergangenen Jahren lediglich unter den leitenden Angestellten und höheren Beamten die Zahl der Aktionäre gestiegen – und zwar um knapp ein Fünftel (19,9 Prozent), teilte das DAI mit. Massive Rückgänge hingegen habe es in der Gruppe der Arbeiter gegeben (minus 60,9 Prozent), unter Studenten, Schülern und Auszubildenden (minus 36,6 Prozent), Selbständigen, Freiberuflern und Landwirten (minus 35,4 Prozent) und Hausfrauen (minus 31,8 Prozent).

Ich persönlich finde dies hoch bedauerlich. Es ist emotional allerdings  verständlich.

Wenn man die letzten Jahre seit 1996 Revue passieren lässt, so ist die Diskrepanz in dem Tun der Vorstände und der Politik mit dem bekannten Ergebnis nachzuvollziehen.

Doch jeder Anleger der nun aus den Aktienmärkten flüchtet, weil er im letzten Jahrzehnt auf die Versprechungen der Politiker, Unternehmenslenker und den Bankern vertraute, sollte sich aktuell bitte folgende Punkte durch den Kopf gehen lassen:

1. Aus den Untersuchungen rund um das „Financial Behaviour“ wissen wir, historische Tiefpunkte in Aktienmärkten korrespondieren mit dem Abwenden der aktuell lebenden Generation, welche die Erfahrungen einer Baisse machen mussten. ( Siehe Keyenes 1938, bzw. die Empfehlungen aus den Achtziger Jahren….Gold ? )

2. Diesen Punkt habe ich schon öfters in der langfristigen Analyse publiziert:

Das grundlegende FED-Modell in seiner einfachsten Form setzt die Aktienmärkte ins Verhältnis zu den Anleihemärkten.

Das durchschnittliche „Renditeerwartungsmodell“  der Aktienmärkte betrug 2000 nur noch 3 ,3 % p.a. , während die Anleihemärkte 6,5 % p.a. erwarten liessen…oder in Form der nominalen Bewertung ausgedrückt:

Aktienmärkte hatten 2000 ein durchschnittliches KGV von 30 , die Anleihemärkte von um die 16.

Heute hat sich dieser Wert wie folgt verändert:

Aktienmärkte haben ein durchschnittliches KGV auf den Hochrechnungen von 2010 von um die 13 !

Anleihemärkte..bei zehnjährigen Bonds……….na sie ahnen es……………………………………………….30 !

oder in Renditerwartung ausgedrückt :                             Aktienmärkte 7,7 % p.a.

geg.  den bek.                                                                                                             3,3 %  p.a. am Anleihemarkt!

Nun aus meiner Sicht sind nur diese zwei Punkte  „das gesellschaftliche Sentiment“ und auf der anderen Seite eine sehr einfache Form des  fundamentalen Markttimings zwei MONSTERARGUMENTE,

welche für ein Engagement in Produktivkapital = Unternehmensbeteiligung = Sachwert = Aktie sprechen.

Mit dem richtigen Partner und der entsprechenden Philosophie und Theorie kann man sogar die Punkte Angst und möglichen Kurseinbruch im richtigen Konzept einbinden und minimieren.

Ich kann mich seit Anfang 2009 nur wiederholen:

Kauft Aktien!……die Hausse geht in die nächste Phase und trotz dem unleugbaren Volatilitätsrisiko ( nie vergessen….nur realisierte Verluste sind Verluste ! ) steht die Welt vor neuen Zeiten und Herausforderungen…

und mich würde es keinen Deut wundern, wenn in zehn Jahren die Schlagzeilen lauten:

2010- 2020:         DAS JAHRZEHNT DER AKTIE !

incl. Höhen und Tiefen….:-)

freundlichst und schönes Wochenende

Up

Der Aufschwung ist unleugbar geworden !

Der Auftragsüberhang im dritten Quartal liege jetzt schon bei zwei Prozent, gab der Ökonom zu bedenken. „Das heißt: Wir haben eine sehr solide Basis, und selbst wenn sich nun eine Abkühlung breitmachen sollte, wird sich das in den Produktionszahlen noch nicht so bemerkbar machen.“ Sein Institut erwarte für das gesamte Jahr ein Wachstum von 2,6 Prozent. „Das ist ein Prozent mehr, als wir in der Zeit vor der Krise im Durchschnitt hatten“, erklärte Scheuerle und prophezeit schon mal: „2010 ist ein richtig starkes Konjunkturjahr.“

Das liest man doch gerne:-)

Unterstützend zu diesen Aussagen kommt das negative Sentiment welches sich an den Kapitalmärkten die letzten Monate breit machte.

Es gibt Fonds die sind mittlerweile bei einer Liquis von 40 % bzw. manche sogar zu 60 % short aufgestellt.

Dazu die Umsätze …noch immer keine Hausfrauen in Sicht ..diese streiten sich um Zehntelpunkte auf den Tagesgeldkonten. Der Aufschwung ist unleugbar geworden ! weiterlesen

Während permanent bullische Beobachter die Gründe für die schwachen Märkte

in der Immobilien- und Subprime-Krise in den USA,

eine drohende Rezession in den Vereinigten Staaten und einen möglichen globalen Wirtschaftsabschwung, immer noch für „angeblich“ halten, und nach dem Strohhalm der Yen-Carry-Trades als unerschöpflich sprudelnde Liquiditätsquelle greifen, lebt das hässliche „D -Wort“  ( Deflation in folge einer nie für möglich gehaltenen keynsianischen Liquiditätsfalle ..auch wenn sie praktisch entgegengesetzt zur Theorie festzustellen war)  wieder auf.

Dies ist ein Aufsatz den ich im Sept/Okt. 2008 zusammengetragen  habe, welcher in seiner Aktualität nichts verloren hat, da die fundamentalen Mechanismen, mit denen die weltweite Wirtschaft zu kämpfen hat, unverändert gültig sind,

doch die Beschreibung  u. U. der theoretischen Interpretationen sich ändern muss !

Mein Modell hatte am 24. Okt ein massives kurzfristiges Kaufsignal generiert…es war schwer 80 % zu investieren….fällt mir beim Nachlesen so auf…

Ich markiere die heutigen Kommentare und Ergänzugen in Blau.

Nouriel Roubini fragt: Warum hat die Fed alle Zurückhaltung aufgegeben und die Leitzinsen innerhalb von acht Tagen um 1,25 Prozent gesenkt? Während permanent bullische Beobachter die Gründe für die schwachen Märkte weiterlesen