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Der Aufschwung ist unleugbar geworden !

Der Auftragsüberhang im dritten Quartal liege jetzt schon bei zwei Prozent, gab der Ökonom zu bedenken. „Das heißt: Wir haben eine sehr solide Basis, und selbst wenn sich nun eine Abkühlung breitmachen sollte, wird sich das in den Produktionszahlen noch nicht so bemerkbar machen.“ Sein Institut erwarte für das gesamte Jahr ein Wachstum von 2,6 Prozent. „Das ist ein Prozent mehr, als wir in der Zeit vor der Krise im Durchschnitt hatten“, erklärte Scheuerle und prophezeit schon mal: „2010 ist ein richtig starkes Konjunkturjahr.“

Das liest man doch gerne:-)

Unterstützend zu diesen Aussagen kommt das negative Sentiment welches sich an den Kapitalmärkten die letzten Monate breit machte.

Es gibt Fonds die sind mittlerweile bei einer Liquis von 40 % bzw. manche sogar zu 60 % short aufgestellt.

Dazu die Umsätze …noch immer keine Hausfrauen in Sicht ..diese streiten sich um Zehntelpunkte auf den Tagesgeldkonten. Der Aufschwung ist unleugbar geworden ! weiterlesen

Sentiment…die Macht der irrationalen Ängste !

Solch ein Kontrolldefizit mag nicht nur für den ein oder anderen Profi schwer zu ertragen sein. Gerade, wenn neue Informationen rar sind. Aber trotzdem hat selbst uns eine solch deutliche Reaktion der Teilnehmer unseres Panels beeindruckt. Denn der massive Pessimismus bedeutet zumindest, dass man sich diszipliniert (und auch unter Inkaufnahme von Verlusten!) auf den Worst Case vorbereitet hat. Und der DAX hat im Gegensatz zum breiter aufgestellten Eurostoxx50 im April trotzdem wesentlich weniger an Wert verloren. Was bemerkenswert, aber vermutlich dem Umstand zuzuschreiben ist, dass langfristiges Kapital nicht nur in deutschen Anleihen, sondern auch bei Standardwerten einen sicheren Hafen gesucht haben mag. Eine bevorstehende Panik, ein kollektiver Kontrollverlust, kann aus der heutigen Erhebung also nicht abgeleitet werden. Mehr noch: Die Bären von heute werden auf niedrigerem Niveau ihre Gewinne einstreichen oder bei steigenden Kursen das Nachsehen haben. In beiden Fällen wäre für stützende Nachfrage gesorgt.

schrieb Cognitrend am 5.05.

so…Hallo…erstmal….und sorry das die letzten Tage Funkstille herrschte.

Heute am 19.05. 2010 gibt es folgende neue Erkenntnisse:

Europa wird nicht untergehen…und der Euro erst recht nicht. Mein Modell ist sich mittlerweile schlüssig:

Für die Gemeinschaftswährung ist der Boden erreicht und die Zukunft wird wohl in dem beschriebenen Band zwischen 1,22 – 1,37 zum Dollar ablaufen. Kurzfristig ist ein Abtauchen bis auf 1,17 möglich doch im Mittelfristigen nicht von Bedeutung.

Die Auswirkungen für die Aktienmärkte werden aktuell von der Diskussion über die Schuldenkrise überschattet.

Ähnlich wie nach den Kriegszeiten wird – allein durch die Angst vor Inflation- die Sachwertseite „inflationiert“ werden. Dies finde ich ,ist an der relativen Stärke der Aktienmärkte“ gut ersichtlich und die Luft für „Unterinvestierte“ wird zunehmend..vor Allem mit der medialen Beruhigung …dünner.

Was für mich erstaunlich ist…ist die Negierung der mittlerweile „boomenden“ realwirtschaftlichen Komponenten. Sowohl die Steuerschätzung kann getrost in das Altpapier gegeben werden…zusammen mit den Gutachten der Dinosaurier.

Wenn das Jahr 2010 so weiterverläuft – wie aktuell erkennbar..so wird beim Bip im Jahre 2011 im Februar das deutsche Bip eine 3, … vorm Komma für 2010 haben…aktuell ist sogar ein 4 vorm Komma möglich.

Ich hatte in meinen vorherigen Artikeln bereits auf  die „positiven Kummulationseffekte“ hingewiesen…

und diese sind mittlerweile als empirisch gesichert zu betrachten.

Erstaunlicherweise ist die Angst vor dem “ nicht-linearen Domino-Effekt“ soweit gediehen, dass dieses Schreckgespenst nun auch die EU dazu nötigt sich am „Quantitative-Easing“ zu beteiligen. Welche Auswirkungen dies praktisch hat..ist am „amerikanischen Vorbild“ zu beobachten.

Die Amis machen mit der Nummer Gewinn!

Nichts anderes erwarte ich für das europäische Modell.  Zumal auch die Einsicht gereift ist..die zwingend notwendigen Regulierungen den Kapitalmärkten zu verpassen.

Gekoppelt an die regulatorischen Auflagen die Staatsfinanzen in den Griff zu bekommen , gepaart mit einer positiven konjunkturellen Zukunft…wird auch die Entschuldung der Staatshaushalte keine Utopie bleiben.

Fazit: Die Welt steht vor einem Jahrzehnt der Neubewertung und Rückbesinnung . Change happens!

freundlichst

Up

Der Lahme und der Einäugige..oder das Währungspaar Euro versus Dollar

Guten Morgen,

nun der Titel ist durchaus passend.  Zum einen – da ich ab dem 20.Mai – selber zu den Lahmen gehöre — und die Einäugigen unsere Welt anleiten.

Als erstes- ein kurzes Statement zu unserem allseits beliebten Stubentiger…und seiner aktuellen Verfassung:

Entsprechend seiner Konstruktion sieht der DAX aktuell optisch höher aus, als es die Kurse in den Depots vermuten lassen( aktuell –  Dividendenzahlungen).

Die Erklärung ist und bleibt: Es ist ein Performance- und was oft vergessen wird – ein veränderlicher Gewichtungsindex.

d.h. die aktuellen 6100 Punkte entsprechen kurstechnisch den 5950..Punkten und damit ist …die Kurzkorrektur .. wie in den letzten Monaten üblich..mit hoher Wahrscheinlichkeit beendet.

Der Weg sollte uns jetzt rasch an die Normalziel- Zone bei 6528 Punkten führen.

Zu unserem Hauptthema:

Basierend auf der Theorie der effizienten Märkte befasst sich der Mainstream der Ökonomen hauptsächlich – wenn es um Geld- und Kapitalmarkttheorie geht- …maximal mit den Währungspaaren und deren Auswirkungen auf die Volkswirtschaften- bzw. in der BWL auf Unternehmungen.

Als Grundlage sollte man folgende Mechanismen verstanden haben:

In den jeweiligen Staaten üben der Finanzminister oder die staatliche Zentralbank Kontrolle über die Währung beziehungsweise die Währungspolitik aus. Die Zentralbanken besitzen in nahezu allen westlichen Staaten ein großes Maß an Autonomie, das heißt die Regierung kann gar nicht oder nur in sehr geringem Maße beziehungsweise indirekt auf die Zentralbank einwirken.

Ist eine Währung weltweit handel- und umtauschbar, so wird von ihrer Konvertibilität gesprochen. Wird eine Währung durch Gold und/oder Silber hinterlegt und ist der Umtausch von Banknoten in das jeweilige Metall jederzeit möglich, so ist auch in diesem Zusammenhang Konvertibilität gegeben.

aus Wikipedia..meiner Lieblings- Grundlagen- Wissenssammellstelle.

Aufgrund dieser historischen Entwicklung ergab sich der Devisenmarkt. Die wichtigsten Währungspaare sind z.Z. Euro/Dollar, sowie Dollar/ Yen und deren Mischungen.

Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesumsatz von ca. 4 Billionen US-Dollar im Jahr 2007[1] der größte Finanzmarkt der Welt.

sagt Wiki….

Zumindest ist er der mir bekannteste,  liquideste und schnellste Markt der Welt. Dies ist aus meiner Sicht eine interessante Erkenntnis…denn umso schneller ein Markt ..umso schwieriger dessen Prognose ( siehe Mandelbrot) .

Also was weiß die Theorie über die Devisenmärkte:

Preisbildung in der makroökonomischen Theorie

Das Angebot stellen die Nettoauslandsinvestitionen dar, also das Angebot an Devisennachfrage. Sie sind unabhängig vom realen Wechselkurs (nur abhängig vom Realzins auf dem Kreditmarkt). Die Nachfrage kommt durch die Nettoexporte zustande, also die Nachfrage nach Devisenangebot. Aus dem Marktgleichgewicht ergibt sich Nettoexporte = Nettoauslandsinvestitionen. Devisenmarkt und Kreditmarkt hängen über die Auslandsinvestitionen zusammen.

mehr ist es Wiki nicht wert….interessant sind die folgenden Absätze:

Elektronischer Devisenhandel

Der Devisenhandel zwischen den Banken findet in der Praxis inzwischen fast nur noch auf elektronischem Wege statt. Dabei werden innerhalb von Sekunden oft hohe Millionen- bis hin zu Milliardenbeträgen zwischen den Banken gehandelt. Bei dieser Form des Devisenhandels kommt es normalerweise nicht zur Lieferung von Bargeld, es wird so gut wie ausschließlich Buchgeld übertragen. Da der Handel inzwischen fast nur noch auf elektronischem Wege stattfindet, bieten große Banken und spezialisierte Forex-Broker auch Privatpersonen einen (indirekten) Zugang zum professionellen Devisenhandel. Dabei fungiert die Bank bzw. der Broker als Market Maker, indem meist im Sekundentakt Kaufs- und Verkaufskurse gestellt werden. Die Bank verdient dabei meist ausschließlich an der Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufskurs. Dieser sogenannte Spread beläuft sich oft auf wenige Pips. So unterscheiden sich die Kaufs- und Verkaufskurse eines bestimmten Währungspaares also z.B. erst in der fünften Nachkommastelle.

Der Devisenhandel ist besonders für Privatpersonen mit sehr hohen Risiken behaftet, da meist auf Marge gehandelt wird, um bei der gewünschten Wechselkursentwicklung überhaupt nennenswerte Kursgewinne erzielen zu können. Bei einer Marge von einem Prozent muss ein Anleger beispielsweise nur 1.000 Euro einzahlen, um für 100.000 Euro eine andere Währung kaufen zu können. Sollte die gekaufte Währung allerdings im Beispiel um mehr als ein Prozent fallen, bevor der Anleger die Währung wieder abstößt, besteht Nachschusspflicht. Um die Verluste zu begrenzen, können bereits im Vorfeld Kurse festgelegt werden, bei deren Erreichen ein automatischer Verkauf ausgelöst wird (sog. Stop Loss). Eine Teilnahme am Devisenhandel ist wegen der hohen Risiken für Privatpersonen in der Regel nicht zu empfehlen, auch wenn die Banken (z. B. durch kostenlose Demokonten) zunehmend versuchen, diese Kundengruppe für den Devisenhandel zu gewinnen.

Naja…da steht eine fette Warnung in dem Absatz….Finger weg von Margingeschäften als Privatmann….

.auch die Großen wissen nicht was Sie tun…

denn auch die Finanzkrise ist durch ein Nichtverstehen, mangelnde Kontrolle/Regulierung der Mechanismen eines Margingeschäftes ausgelöst worden !

wie der nächste Absatz andeutet:

Risikomanagement

Die Risiken im Devisenhandel der Banken bestehen vor allem aus Markt- und Liquiditätsrisiken, die aus der Teilnahme am Devisenmarkt entstehen können.[8] Aus Sicht der Banken entstehen Devisenmarktrisiken durch unerwartete, negative Entwicklungen von Währungskursen, Zinsen und dem Ausfall von Kontrahenten. Andere, nicht zu unterschätzende Gefahren sind operationale Risiken (etwa der Ausfall von Datenverarbeitungssystemen) und rechtliche Risiken (etwa unvorhersehbare Änderungen der devisenmarktrelevanten Gesetzeslage). Die Ausmaße von Devisenmarktrisiken werden durch den Value at Risk gemessen. Der Value at Risk eines Handelsbuches ist die obere Verlustgrenze, die bei einer vorgegebenen Haltedauer mit hoher Wahrscheinlichkeit (z. B. 99 %) nicht überschritten wird.[9]

Ja..da ist er wieder…der Glaube nichtlineare Systeme mit untauglicher Mathematik zu beherrschen…Wird der nächste „schwarze Schwan“  uns über die Währungspaare ereilen ? Fundamental denkbar ist der Mechanismus — Rentencrash — Abwertung der Währung aus der geflüchtet wird….siehe aktueller kleiner schwarzer Schwan..Griechenland/Euroentwicklung!

Das ist eine interessante Fragestellung ..welche mir eben durch den Kopf geht..und von Lyriker — mit Verweis auf die Aussagen von Warren Buffet für 2011 erwartet wird.

O.k…  das ganze wird sonst zu lang…Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten möchte, lese bitte folgende Veröffentlichungen als Ergänzung zu dem aktuellen Mainstreamwissen:

„So wird dieses Buch keinen Leser reich machen. Doch es macht in klüger – und bewahrt ihn so vielleicht davor, ärmer zu werden.“

der Link..

Gut und jetzt wage ich eine Prognose zu dem Währungspaar Euro/Dollar anhand der rein technischen Analyse auf Basis des Cogito-Kapitalmarktmodells: Der Lahme und der Einäugige..oder das Währungspaar Euro versus Dollar weiterlesen

Während permanent bullische Beobachter die Gründe für die schwachen Märkte

in der Immobilien- und Subprime-Krise in den USA,

eine drohende Rezession in den Vereinigten Staaten und einen möglichen globalen Wirtschaftsabschwung, immer noch für „angeblich“ halten, und nach dem Strohhalm der Yen-Carry-Trades als unerschöpflich sprudelnde Liquiditätsquelle greifen, lebt das hässliche „D -Wort“  ( Deflation in folge einer nie für möglich gehaltenen keynsianischen Liquiditätsfalle ..auch wenn sie praktisch entgegengesetzt zur Theorie festzustellen war)  wieder auf.

Dies ist ein Aufsatz den ich im Sept/Okt. 2008 zusammengetragen  habe, welcher in seiner Aktualität nichts verloren hat, da die fundamentalen Mechanismen, mit denen die weltweite Wirtschaft zu kämpfen hat, unverändert gültig sind,

doch die Beschreibung  u. U. der theoretischen Interpretationen sich ändern muss !

Mein Modell hatte am 24. Okt ein massives kurzfristiges Kaufsignal generiert…es war schwer 80 % zu investieren….fällt mir beim Nachlesen so auf…

Ich markiere die heutigen Kommentare und Ergänzugen in Blau.

Nouriel Roubini fragt: Warum hat die Fed alle Zurückhaltung aufgegeben und die Leitzinsen innerhalb von acht Tagen um 1,25 Prozent gesenkt? Während permanent bullische Beobachter die Gründe für die schwachen Märkte weiterlesen

Burn out – Der Druck in Banken bei deren Finanzberatern ?

Die Klagen sind ebenso eindringlich wie zahlreich – und sie klingen immer gleich. „Der Druck ist kaum noch auszuhalten“, sagt der Kundenberater einer Bank. „Die Zielvorgaben sind praktisch nicht zu erreichen“, stöhnt ein anderer. „Verkaufsdruck führt zu Fehlberatungen, und die führen zum Vertrauensverlust“, beschwert sich ein Dritter. Und viele andere berichten, dass übertriebene Verkaufsziele und ständige Kontrollen durch die Vorgesetzten zu erhöhtem Krankenstand und psychischen Beschwerden führen.

meldet die Wirtschaftswoche.

Die Gewerkschaft Verdi will nun den Schutz innerhalb der Banken für deren Angestellte erhöhen.

Allerdings wird auch ein erhöhter Schutz incl. Regulierungs- und Kontrollbedarf an dem grundsätzlichen „Konstrukt“ des internen Verkaufsdrucks nichts ändern.

Analysieren wir doch mal die Grundfunktion des Banksystems: Burn out – Der Druck in Banken bei deren Finanzberatern ? weiterlesen

Der langfristige Tod des Bären…die Daimler AG „Strong buy“

Der langfristige Tod des Bären… ( pdf bitte öffnen)

am Beispiel der Daimler AG….

so sieht ein typisches visualisiertes Langfrist- Folge- Kaufsignal einer Aktie aus.

Nach den Regeln des Cogito-Kapitalmarktmodells hat sich die Daimler AG ein -strong buy- verdient.

( Wir integrieren z.Z. ca. 170 unterschiedliche Anfangsbedingungen, deshalb dient der Chart nur zur Illustration. )

Die fundamentale Begründung ist: Der langfristige Tod des Bären…die Daimler AG „Strong buy“ weiterlesen

Cogito – Jahresausblick 2010

–  Aktualisierung im März 2010

aufgrund der Seitwärtsbewegung noch brandaktuell

“Champagner für Mutige “

2009 war das Jahr der Champagner-Stimmung.

Aktieninvestoren konnten nahezu wahllos in Werte investieren und ihr Kapital vervielfachen ohne dabei immenses Risiko einzugehen.

Hierbei waren Renditen von 150%-400% bei Einzelwerten keine Seltenheit. Z.B. pro Sieben, Commerzbank, AAreal , Gagfah, Amd, Bank of Ireland, etc. um nur eineige Freudenspender zu nennen.

Nachdem Börsenhype aus dem vergangenen Jahr wünschen Investoren sich sicherlich eine ähnliche Entwicklung in 2010. Die allgemeine Unsicherheit in den Märkten gehört allerdings noch keineswegs der Vergangenheit an. Die nachfolgenden Kapitel widmen sich folgenden Themen und geben einen umfangreichen Ausblick auf den Aktienmarkt für das Jahr 2010: Cogito – Jahresausblick 2010 weiterlesen