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Aareal Bank, Commerzbank, Deutsche Bank und Co: Diese Aktien jetzt wieder kaufen?

Silber und Öl normalisieren sich… Crash? Ist ein Corner am Werk?

Rohstoffmärkte – Deuten diese Bewegungen auf ein Abkühlen der Konjunktur hin?

 

Der Rohstoff Silber hat  nun seit zwei Wochen fast 25% an Wert verloren. Der Grund für den Kursverlust dürften neben einer überfälligen technischen Korrektur die erhöhten Margin-Anforderungen für Spekulanten sein. Die Terminbörse Comex hatte die Margin im Handel mit Silberterminkontrakten zuletzt schrittweise erhöht.  Jeder weitere Kursverlust im Silber löst neue Zwangsverkäufe bei Silberspekulanten aus, die ihre Margin nicht mehr stellen können. Silber und Öl normalisieren sich… Crash? Ist ein Corner am Werk? weiterlesen

Weiterhin goldige Aussichten? Gold kaufen oder verkaufen?

Rimpar bei Würzburg ( cogito-paul.de) –   Wer unsere Veröffentlichungen der letzten Jahre verfolgt hat, wird sich noch erinnern, das wir ab Sommer 2009 zur Reduzierung von Goldpositionen bzw. den gesamten Abverkauf der Positionen empfohlen hatten. An dieser langfristigen Umschichtungsempfehlung in Aktien   hat sich bis heute nichts geändert.

Der einzige Unterschied ist, das sich die Fallhöhe zu Gunsten der Investierten verändert hat. Oder positiv ausgedrückt:

Gold wird  auf einem Preis- Niveau gehandelt , welches in Euro gerechnet, sich  nochmals 30 % über der Sell-Empfehlung befindet. Wobei rund 20 %  Preiszuwachs in 2010  der Schwäche des Euro geschuldet sind. Weiterhin goldige Aussichten? Gold kaufen oder verkaufen? weiterlesen

“Ich bin ein großer Bulle für dieses Land (US), and I hate Gold !“…sagte Buffet

in einem Grußwort für eine Wirtschaftskonferenz. Einen Double-Dip werde es auf keinen Fall geben. Im Gegenteil: “Unsere Geschäfte ziehen in allen Bereichen an und wir beschäftigen wieder mehr Mitarbeiter.” Von der Bank Wells Fargo, nach Coca Cola zweitgrößte Position im Portfolio von Buffetts Holding Berkshire Hathaway, weiß er zu berichten, dass diese liebend gerne 50 Mrd. Dollar mehr an Krediten vergeben würde – wenn denn die Nachfrage aus der Wirtschaft da sei. Die Situation heute und die vor einem oder anderthalb Jahren seien wie Tag und Nacht, lautet Buffetts optimistisches Fazit.

und um diesem gerecht zu werden hat er sein Portfolio umgebaut. Wie aus einer Pflichtmitteilung von Berkshire zu entnehmen ist, reduzierte er vollständig die Position in Home Depot und stockte dafür seine Bankbeteiligungen auf. “Ich bin ein großer Bulle für dieses Land (US), and I hate Gold !“…sagte Buffet weiterlesen

Vielen Dank Herr Roubini ! Inflation is not yet the problem !

Despite a huge program by the Federal Reserve intended to provide monetary stimulus to the economy, Nouriel Roubini doesn’t think we need to worry about inflation.

In fact, he argues that people who take the position that the Fed should curtail its easing policies do not really understand inflation. Vielen Dank Herr Roubini ! Inflation is not yet the problem ! weiterlesen

Das Inflationsgespenst – und die These „zuviel Angebot“ senkt den Preis !


Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geldmenge zu „Gütermenge“ – pro Gütereinheit existieren nun mehr Geldeinheiten. Als Folge muss für die Güter nun mehr Geld gezahlt werden, das heißt sie werden teurer. Daher versteht man unter Inflation allgemein auch eine Geldentwertung.

So die klassische Definition…

wie immer ohne Berücksichtigung der Kapitalmärkte und der Währungsbeziehungen. Als ein Indikator für die langfristige Inflationserwartung wird der Zins für Anleihen herangezogen, sowohl die Notenbanken nutzen diesen als Indikation – und für Staaten ist dieser „immens wichtig“, um die Staats-Schulden zu prolongieren bzw. die Neuverschuldung am Markt platzieren zu können.

Hierbei fungieren mittlerweile die Futures als Hauptindikation, welche sich rechnerisch an der 10 –jährigen Erwartungsrendite für AAA- Anleihen orientieren. 

Ein Euro-Bund-Future ist ein Terminkontrakt auf eine fiktive Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland mit zehnjähriger Laufzeit und einem Kupon von 6 Prozent. Der Nominalwert eines Kontraktes beträgt EUR 100.000.

Der Barwert des Bund-Future errechnet sich so: 100*1.06^(-10)+6*(1-1/(1+0.6e-1)^10)/(0.6e-1) da kommt 100 raus, wenn der Marktzins 6% ist.

Um auf einen Barwert von 131,69 zu kommen, muß der Markt( den  Zins)  so manipulieren, dass die Formel so aussieht:

100*1.024^(-10)+6*(1-1/(1+0.24e-1)^10)/(0.24e-1), also ein Zins von ~2,4%, da kommt ein Barwert von 131.6708642 raus.

Zufällig ist das auch ungefähr der Zins, den die BuBa für die 10jähirgen Bunds ausweist: http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?…

Niedriger Zins bedeutet niedrige Inflationserwartung. So die historische – und aus meiner Sicht – auch eine empirische Wahrheit.

Ungefähr zumindest, denn nicht alle, die Staatsanleihen kaufen, denken so weit.

Es haben noch immer viele Anleger einfach nur Angst und sind froh, wenigstens den Nominalwert ihres Vermögens halbwegs sicher erhalten zu können, nachdem sie in den letzten Jahren am Aktienmarkt und bei vielen Immobilieninvestments und derivaten Anleihekonstruktionen rasiert wurden.

Doch der Markt erwartet in den nächsten 10 Jahren  nahezu Null Inflation. Das Inflationsgespenst – und die These „zuviel Angebot“ senkt den Preis ! weiterlesen