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Die Butter auf dem Brot!

Wohlfahrtsverlust durch Aktienmuffelei

Zunächst mag es sogar Sinn machen, dass Vater Staat keine Liebe zu Aktien empfindet. Für ihn zählt hauptsächlich der Absatz neuer Staatstitel. Oder würde ein Vegetarier Werbung für Schnitzel machen?
Das eigentliche Problem ist die deutsche 80-80-Regel, wonach 80 Prozent der deutschen Anleger durchschnittlich 80 Prozent ihres Vermögens in Zins- und damit auch in Staatsvermögen anlegen. Nach Abzug von Inflation – ich meine die tatsächliche, nicht die offizielle – kann man förmlich zusehen, wie die Altersvorsorge ähnlich wie Eis in der Sonne schmilzt. Die günstige Schuldenaufnahme von Papa Staat heißt in der Übersetzung für den deutschen Anleger Entreicherung. Eigentlich sollte der Weltspartag am 30. Oktober bei uns Welt-Entspartag heißen.

 

Jawoll – tragisch, doch deutsche Realität! Der gesamte Artikel ist sehr lesenswert!

 

Der Aufschwung ist unleugbar geworden !

Der Auftragsüberhang im dritten Quartal liege jetzt schon bei zwei Prozent, gab der Ökonom zu bedenken. „Das heißt: Wir haben eine sehr solide Basis, und selbst wenn sich nun eine Abkühlung breitmachen sollte, wird sich das in den Produktionszahlen noch nicht so bemerkbar machen.“ Sein Institut erwarte für das gesamte Jahr ein Wachstum von 2,6 Prozent. „Das ist ein Prozent mehr, als wir in der Zeit vor der Krise im Durchschnitt hatten“, erklärte Scheuerle und prophezeit schon mal: „2010 ist ein richtig starkes Konjunkturjahr.“

Das liest man doch gerne:-)

Unterstützend zu diesen Aussagen kommt das negative Sentiment welches sich an den Kapitalmärkten die letzten Monate breit machte.

Es gibt Fonds die sind mittlerweile bei einer Liquis von 40 % bzw. manche sogar zu 60 % short aufgestellt.

Dazu die Umsätze …noch immer keine Hausfrauen in Sicht ..diese streiten sich um Zehntelpunkte auf den Tagesgeldkonten. Der Aufschwung ist unleugbar geworden ! weiterlesen