Schlagwort-Archive: Investmentfonds

Das neue Wirtschaftswunder…Deutschland und die Emergin Markets?

Bären müssen aufpassen ! Der MSCI – World hat ein bestätigtes Ausbruchsignal geschafft !

Cogito-Paul.de ( Rimpar bei Würzburg) – Ein November nähert sich seinem Ende und die Innenstädte öffnen ihre Weihnachtsmärkte und wie jedes Jahr beginnt der Run auf die  Überlegung “ Was schenke ich nur zu Weihnachten ?“ in die überfüllten Tempel des Konsums. Bären müssen aufpassen ! Der MSCI – World hat ein bestätigtes Ausbruchsignal geschafft ! weiterlesen

Die Templeton-Strategie…oder weshalb die nächsten zehn Jahre einzigartig werden könnten…

Templeton und seine bis heute bekannten Fonds haben einen Mythos begründet, welcher bei genauem Hinsehen durchaus einige Zweifel aufwirft.

In der Regel wird Templeton in einem Atemzug mit Graham genannt, bekanntermassen auch der Lehrer von Warren Buffet. Die Templeton-Strategie…oder weshalb die nächsten zehn Jahre einzigartig werden könnten… weiterlesen

„Beratungsfehler, die mich nachdenklich stimmen“

Herr Wieser, die Finanzkrise ist gut zwei Jahre her, manche Bankkunden haben viel Geld verloren. Haben die Bankberater Fehler gemacht?

In der Krise waren viele Depots falsch aufgestellt. Es mangelte oft an Diversifikation. Da sehe ich Beratungsfehler, die mich nachdenklich stimmen.

P:  O.K…  sehe ich nicht so..

Welche Fehler in der Depotstruktur fallen Ihnen am häufigsten auf?

Nach wie vor ist die Struktur vieler Depots, die wir bei unseren Neukunden vorfinden, noch zu eindimensional. Hauptmanko: Es gibt Risikohäufungen trotz vermeintlich guter Mischung. Der Fokus ist häufig auf bestimmte Themengebiete gerichtet. Kunden haben dann Wasser- Infrastruktur- und Ökofonds im Portfolio.

P:  O.K…  sehe ich auch so.

Die Aktien in solchen Fonds sind dann häufig ähnlich?

Genau. Siemens baut Staudämme, Kraftwerke und ist in der Umwelttechnik tätig. Derartige Aktien sind in solchen Portfolios dann übermäßig stark vertreten.

P: ein sehr guter Hinweis…am Ende einer jeden Hausse…sind in fast allen Fonds die selben 20 Aktien sehr hoch gewichtet…  eine natürliche Folge des „Momentum- Plays“ und der Überzahl an Derivaten und Fonds…

Was sind weitere Patzer der Berater?

Gerade in der Krise waren viele Depots zu national investiert. In schweren Zeiten möchten Kunden häufig bekannte Aktien, deren Risiko sie zu kennen glauben. Kunden kaufen dann vor allem Dax-Werte, schaffen sich so aber ein Klumpenrisiko im Depot. Hier sind Berater gefordert und müssen gegensteuern. Außerdem ist die Auswahl von Titeln vielfach zu traditionell. Aktien, Festverzinsliche Wertpapiere und Barreserve. Das ist heutzutage zu wenig.

P: Nein, hier möchte ich widersprechen…bei jeder Baisse hat „Markowitz“ bisher versagt…

Es ist und bleibt ein „Schönwettermodell“.  Viel mehr muss man auch bereit sein bei mehr Risiken gewisse Positionen unterzugewichten..sprich Gewinne mitnehmen…genauso wie man bei mehr Chancen auch „Klumpenrisiken“ eingehen muss!

Was empfehlen Sie zusätzlich?

Rohstoffe beispielsweise. Nicht nur Gold, sondern Silber, Industriemetalle, Öl. Auch Nahrungsmittel oder Hedge Fonds fehlen häufig ganz. Währungsrisiken sind zu selten abgesichert.

P. :  Hier spricht der Verkäufer….die aufgelegten Produkte um Die „Assets“ abzudecken, sind wieder üppig kalkuliert…Der Leser mag sich selbst beantworten..zu wessen Gunsten^^

Wer trägt die Schuld an der mangelnden Balance?

Ich will jetzt keinen Schwarzen Peter verteilen. Es gibt diverse Gründe. Sicher hat aber die Finanzindustrie als Ganzes manchen Trend zu sehr ausdifferenziert. Und letztlich steht und fällt der Anlageerfolg mit der Beratungsqualität. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

mein Grinsen wird größer...

Viele Bankberater klagen über hohe Zielvorgaben und wenig Zeit.

Wer den Kunden ein nach Ländern und Produktgruppen ausbalanciertes Portfolio nahebringen möchte, braucht viel Zeit für die Vermittlung. Die Voraussetzungen haben nicht alle Berater und nicht jedes Institut konnte hier nach der Krise grundlegend umsteuern. Und es gehört auch Mut und Wissen dazu, unbekannte Titel zu empfehlen.

Richtig….Mut und Wissen…und Unabhängigkeit von Provisions- und Umsatzvorgaben..

Woran mangelt es noch?

In einigen Fällen haben Bankberater ein gutes Produktwissen, aber zu wenig Kenntnis darüber, wie die Finanzmärkte zusammenwirken.

Wie auch ?…Sie werden in NLP, Produktverkauf und Zielvorgaben geschult…..und in der Schule haben Sie maximal den „Dreisatz“ gelernt…und an der Uni….lernen Sie lustige  lineare mathematische Modelle…

die immer so beginnen:  Wir nehmen mal an…

Liegt das am Arbeitgeber?

Das hat vermutlich mehrere Ursachen. An guten Schulungsmöglichkeiten mangelt es nicht.

Hihi..

Warum ist eine ausgewogene Risikostruktur in einem Depot so wichtig? Die vergangene Krise hat doch gezeigt, dass alle Investmentklassen gleichzeitig an Wert verloren haben.

Eine Risikoverteilung nach Markowitz ist nicht grundsätzlich falsch. Seine Annahmen basieren aber auf funktionierenden Kapitalmärkten mit rational handelnden Investoren. Die Theorie geht dann nicht auf, wenn Panik wie nach der Lehmann-Pleite herrscht. Für kleine und mittlere Vermögen kann schon eine Aufteilung unter weniger als 30 Papieren Rendite und Risikotoleranz in ein ausgewogenes Verhältnis setzen.

Danke…nur das hat dann nichts mehr mit „Markowitz“ zu tun….

Welche Lehren ziehen sie für einzelne Produktgattungen aus der Krise?

Bei Zertifikaten muss immer die Solvenz des Emittenten geprüft werden und es dürfen nur absolut verständliche Varianten empfohlen werden. Bei Fonds sollte man nicht jedem modernem Thema hinterherlaufen sondern auch auf Länder beziehungsweise Branchen setzen und nur auf ausgewählte Trends.

so,so….oder am Ende des Geldes sind immer noch zuviele unterbewertete Unternehmen da...

Einige Produktklassen, die vor der Krise noch als sicher galten, zeigen jetzt schwere Schieflagen. Zum Beispiel offene Immobilienfonds.

Viele Produkte sind heute kritischer als vor der Krise zu sehen. Kaum ein Berater hätte ernsthaft geglaubt, dass so viele Fonds schließen müssen und derart niedrige Renditen erwirtschaften. Trotzdem sind jetzt nicht alle offenen Immobilienfonds schlecht. Die Qualitätsanalyse der Produkte wird in dem Segment wichtiger.

hmm…rechne immer mit Illiquidität…dann  empfiehlt man sowas grundsätzlich nicht...

Gilt das auch für Zinspapiere?

Ja, vor allem bei Geldmarktfonds. Solche Produkte dürfen definitiv keine Verluste ausweisen. Bei Staatsanleihen ist die Qualität des Schuldners aktuell absolut entscheidend.

und als Ergänzug…Es sind Schuldversprechen…eine Forderung gegen eine Institution…und damit potenziell bei Inflation nicht der Bringer…( auch wenn dies noch dauert)…oder bei einem Währungsschnitt…ein großes Fragezeichen….

zudem möge mann sich einmal überlegen, dass die Anleihekurse..max. auf ein Renditeniveau von null fallen können…d.h. richtige Kursgewinne wird es hier nicht mehr geben…also muss man hier für den gewichteten Teil des Depots max . real von einer Rendite um 0 ausgehen.

Sprich nominaler Kapitalerhalt wird nur in einem leicht deflationären Szenario möglich sein…


Ist das attraktiv ?

Die Aktie..der Ladenhüter der Nation ?

Es ist schon ein Jammer. Der Jammer beginnt in der Schule..in vielen Dingen.

Das Handelsblatt veröffentlicht heute Teile der Shell-Studie zusammen mit einer aktuellen Allianz-Studie:

Bis heute hat das private Geldvermögen zwar wieder auf 82,2 Billionen Euro zugelegt, doch die Verunsicherung blieb. Die Anleger haben Angst vor der Aktie. Früher stand sie für schnellen Gewinn, heute für drohenden Verlust. Einst war sie ein Symbol der Hoffnung, heute weckt sie Unsicherheitsgefühle.

Pensionskassen und Treuhandgesellschaften, die für die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland mehr als 1,1 Billionen Euro verwalten, reduzierten ihren Aktienanteil im vergangenen Jahr von 22 auf 16 Prozent. Lebensversicherer wie der Branchenprimus Allianz Leben hatten einst 25 Prozent Aktienanteil im Depot, heute sind es noch rund acht Prozent.

Die Beliebtheit der Aktie: Die Aktie..der Ladenhüter der Nation ? weiterlesen

Katastrophen – Finanzmärkte, und der Spott der Dinosaurier!

Katastrophen, und dazu zählt Sornette auch Finanzkrisen, seien Phänomene, die gewisse Signale vorausschicken, bevor sie offensichtlich werden. Wie eine Lawine fangen sie klein an. Sie beginnen jedoch, sich selbst zu verstärken. Schon vor dem eigentlichen Ausbruch der Katastrophe führen sie ein Eigenleben und folgen ihren eigenen Regeln.

Wenn auf einem Finanzmarkt also eine Blase entsteht, funktioniert dieser nach anderen Gesetzen als der reguläre Markt. Genau das mache Blasen vorhersehbar. Denn die neuen Gesetzmäßigkeiten lassen sich laut Sornette in den Kursmustern beobachten. Und nach genau diesen Mustern hat er in den vergangenen Monaten Tausende von Werten abgesucht.

Der vollständige sehr lesenswerte Artikel ist hier zu finden.

Nun…der Ansatz kommt mir bekannt vor…meine Erkenntnis geht ein Stück weiter…

Nur anhand der Kursmuster erhält man kein statistisch abweichendes Ergebnis  und die gewählte Zeitachse ist zu kurz.

Mein Seelenverwandter Lyriker hat übrigens ein interessantes Thema vorgeschlagen, welches eine schöne Brücke zu den Forschungen von dem Herrn aus dem Artikel schließt.

Die Betrachtung, Beschreibung und mögliche zukünftige Entwicklung des Währungspaares Eur/ Dollar.

Wie werden die beiden angeschlagenen „Lahmen“ sich entwickeln.

Die Währungspaare entziehen sich übrigens hartnäckig meinen Vorgaben..nach den Regeln des „Cogito-Kapitalmarktmodells“….d.h. weitergehende Erkenntnisse sind auch für mich und vllt. viele andere interessant.

Also .. ich und Lyriker- bitten um Rückmeldungen und Vorschläge.

Mein Modell zeigt sich übrigens unbeeindruckt … bzgl. der  Kapitalmärkte  ( Aktien) .

Die aktuelle Korrektur ist noch nicht ganz beendet…doch unter 5950 im Dax ( aktuelles Niveau ..bei dem ich wieder den Hedge-Anfall bekomme) …sollte es nicht führen.

sonnigst

Up

Finanzampel … sinnvoller Beipackzettel der Branche ?

„Die unterschiedliche Erwartungshaltung an die Informationsblätter wird allerdings bei einem anderen Kritikpunkt Nauhausers deutlich: Die Targobank erwecke den Eindruck, der Osteuropafonds sei nur etwas für Spekulanten. „Das ist natürlich Unsinn“, sagte der Verbraucherschützer. Jeder, der sich der Risiken bewusst sei, könne einen solchen Investmentfonds auch für die Altersvorsorge und den Vermögensaufbau nutzen. Seine Schlussfolgerung: „Wer bislang kein Experte für Finanzprodukte ist, wird es mit den Zetteln auch nicht werden und weiterhin auf guten Rat angewiesen sein.“ Andere Verbraucherschützer hatten eine Ampelkennzeichnung in der Vergangenheit gezielt gefordert.“ Finanzampel … sinnvoller Beipackzettel der Branche ? weiterlesen

Morgan Stanley schockt Fondsanleger mit Riesenverlust

Kommentar zu dem entsprechenden Artikel im Handelsblatt:

„Die Immobilienkrise in den USA sorgt für einen weiteren traurigen Höhepunkt. Der Immobilienarm von Morgan Stanley musste Investoren eines milliardenschweren Fonds jetzt erklären, dass fast zwei Drittel des Fondsvermögens weg sind. Insgesamt belaufen sich die Verluste auf 5,4 Mrd. Dollar. Einen solch massiven Verlust hat es in der Immobilienwelt noch nie gegeben.“

Autsch kann man da nur schreiben….

Interessant ist die Ausrichtung: Der Fonds hat vor allem in Japan verloren…einige Objekte datieren aus den 90´zigern…

Bleibt die Frage….Wieso wurden die Positionen jetzt erst wertberichtigt?

und egal wo und welche Reputation dahintersteht…prüfe , prüfe, prüfe…wo Du investierst!

Der Rat eines unabhängigen Fachmanns – auch wenn dieser viele Investmentideen nicht teilt….ungefähr 90 % aller Angebote sind absehbare „Totgeburten“….verhindert oft..solche Erlebnisse.

Und es ist ein Plädoyer für offene und transparente, fungibele  Investitionen

in Aktien= Unternehmensbeteiligungen,

ETF ( mittlerweile auch nur die Geprüften) und Investmentfonds ( auch nur die Geprüften) und ausgesuchte  möglichst direkte Sachwertinvestitionen –mit allen Risiken und Chancen !

freundlichst

Up