Schlagwort-Archive: Kapitalmarktforschung

1.019.530.810.000 Euro für Europas Banken in 9 Wochen!

EZB-Dreijahrestender- Draghis dicke Berta – zweite Tranche und vorest letzte: 529.530.810.000 Euro

Konditionen: 1 % p.a. – so da ist er nun gewesen- Draghis zweiter Streich. Diese Zahl ist beeindruckend doch wie so oft rein virtuell. 1.019.530.810.000 Euro für Europas Banken in 9 Wochen! weiterlesen

Rückschau – bei gesicherter Information – Aus guter Tradition Ausblick 2012

Gestern wurde das vorläufige Bip 2011 für Deutschland  gemeldet: Stolze 3,0 % sind es  geworden. Die Lohnsteigerung war auf ähnlichem Niveau, auch wenn man festhalten muss, das viele Aufträge durch Überstunden geleistet wurden oder liegt es am Fachkräftemangel –  denn der Indikator für Arbeitsangebote der BA ist im Dezember 2011 auf ein Allzeithoch gestiegen. Wer sich erinnert, bei der Prognose der fundamentalen Entwicklung 2011 liegt das Cogito-Kapitalmarktmodell ziemlich genau. Rückschau – bei gesicherter Information – Aus guter Tradition Ausblick 2012 weiterlesen

Wie gesund sind die Kapitalmärkte? LinkedIn und Groupon repräsentativ?

Eine kleine Reise zu den aktuellen Neuemmissionen und anstehenden IPO.

Die einen warnen seit 2009  – die Aktienmärkte sind gefährlich- die anderen betonen die Grundfunktion der Kapitalbeschaffung und Realisierung von neuen Ideen, welche sonst unrealisiert blieben.

Nun gut, wer auf die täglichen Zuckungen des Marktes blickt, wird immer den Eindruck gewinnen die Aktienmärkte sind ein gefährliches Terroir. Und wie das letzte Jahrzehnt eindrucksvoll in Erinnerung rief auch des Öfteren so unstet, das es einer ganzen Generation den Spass am langfristigen Investieren verleidet.

Als ich in den  achtzigern Jahren  meine erste Aktie ( Deutsche Babcock)  kaufte, hielt mich mein Vater für verrückt. Das tut er zwar bis heute, doch so insgesamt beginnt er sich auf seine alten Tage für die Kapitalmärkte zu interessieren. Nun, weder die Warner noch die „Grundfunktionsvertreter“ liegen richtig. Die Kapitalmärkte sind nichts weiter als der Spiegel der menschlichen – und technologischen – Entwicklung. Wie gesund sind die Kapitalmärkte? LinkedIn und Groupon repräsentativ? weiterlesen

Der teutonische Bulle in der Warteschleife?

Bullenstark…so sind heute die Daten vom statistischen Bundesamt zu bewerten. Stand Vorkrisenniveau 18 Monate früher erreicht als die Dino-Schätzungen vor einem jahr erwarteten und beste Zahlen seit der Wiedervereinigung…

Im Vorjahresvergleich legte die Wirtschaftsleistung so stark zu wie noch nie seit der deutschen Vereinigung: Das preisbereinigte BIP stieg im ersten Quartal 2011 gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 5,2% (kalenderbereinigt: + 4,9%). Der teutonische Bulle in der Warteschleife? weiterlesen

Können Google, Facebook,Twitter, Xing, StudiVZ und LinkedIn den Job kosten?

( Up /Rimpar by Würzburg) –  Die Medienlandschaft in Deutschland verfällt in Hysterie. Warum Google und Co. die Welt verändern.

Vor 10 Jahren waren Aktionen wie Sie seit Monaten in der arabischen Welt über Twitter und Facebook organisiert werden undenkbar.

by Facebook, Google and Twitter
Freiheit, Brüderlichkeit, Gleichberechtigung ?

Undenkbar ist wohl für viele „Copy und Paste“ Doktoren auch die Entwicklung von Google  gewesen. Anders lässt sich die Flut von „Plagiatsvorwürfen“, welche sich auf vielen Wiki´s entwickeln nicht erklären. Schade- wie immer für die Jenigen, welche im Schweiße ihres Angesichts ihre Arbeiten ehrlich verfertigten. Können Google, Facebook,Twitter, Xing, StudiVZ und LinkedIn den Job kosten? weiterlesen

Prognosen – Glaskugeln und deren Folgen

Glaskugeln zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsprodukts
Quelle Prognose vom Prognose für 2011 Prognose für 2012
Bundesregierung Januar 2011 +2,3% +1,8%
EU-Kommission März 2011 +2,4% k.A.
Internationaler Währungsfonds Januar 2011 +2,2% +2,0%
Cogito September 2010 +3,2 n.a.
OECD November 2010 +2,5% +2,2%
DIW Ende April 2011 +3,0% +2,2%
Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstitute April 2011 +2,8%
Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung November 2010 + 2,2%

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Lektionen aus der „überraschenden“ Finanzkrise 2008 – IWF fordert Weltfinanzaufsicht

 

 

Die wichtigste Lektion und Auftrag an die weltweite Politik – Erstellen Sie einen globalen Rahmenmechanismus

Die Restrukturierung des globalen Finanzsystems erfordert Werkzeuge und Strategien, die, ebenso wie Banken, über Ländergrenzen hinweg wirksam sind.  Dies  wird internationale Zusammenarbeit erfordern zwischen den politischen Entscheidungsträgern, ähnlich und vor Allem nachhaltig, wie sie auf dem Höhepunkt der Krise war.

Seit der Krise haben einige Länder  effektive Notfall- Systeme bis hin zur Liquidation für große Finanzinstitute eingerichtet, doch  die möglichen Verluste sollten  durch die  Gläubiger getragen werden und nicht durch staatliche Krisenmechanismen und/oder den Notenbanken. Viele Länder sind  in dieser Hinsicht, wie man Verluste zuweist, nicht gerüstet. Die neuen  Regelungen sind ungetestet, um mit Ausfällen von großen grenzüberschreitenden Institutionen umzugehen  und es muss noch viel mehr getan werden, um die Überwachung der grenzüberschreitenden Forderungen und damit verbundene Risiken zu verbessern.

Das Ende dieser Geschichte ist noch nicht geschrieben, und wir sollten die Möglichkeit nicht versäumen, das globale Finanzsystem so zu ändern, das es die nächsten Jahre funktioniert.

 

Da legen die Damen und Herren des IWF den Finger tatsächlich in die Wunde. Doch die Frage darf erlaubt sein, ob  denn tatsächlich so wenig mittlerweile unreguliert ist. Lektionen aus der „überraschenden“ Finanzkrise 2008 – IWF fordert Weltfinanzaufsicht weiterlesen

Die Leidenschaft der Menschen

Beate Uhse, Private Media,Facebook – Diageo und Phillip Morris – Nestle,Unilever,Kraft, Mc Donalds, Coca Cola – Deutsche Bank,Citi,Allianz,Google- Prosperia Mephisto – LVMH, Gucci, Bulgari,Maybach, Bentley, Rolls Royce- BP, Shell, Transocean Die Leidenschaft der Menschen weiterlesen

Sell the top… buy the dip! Is it so easy ?

Nun dieses Mantra der Wall Street ist bekannt und wie schon oft erläutert die Grundaufgabenstellung  des Cogito-Kapitalmarktmodells. Und seit 1997 real nicht widerlegt.

Ärgerlich bleibt das dies zwar wunderbar in längeren prognostizierbaren Zeiträumen gelingt, doch der Weg dahin über die Zeitachse  vom „Financial Behaviour“ des Entscheiders und des „Trends“ = Massenbewußtsein bestimmt wird. Und die Fallen des menschlichen Geistes sind tiefgründig. Sell the top… buy the dip! Is it so easy ? weiterlesen