Schlagwort-Archive: Konzeptplanung

Ein Beitrag zur Integration…

ISTANBUL. Die türkische Wirtschaft läuft auf Hochtouren: elf Prozent Wachstum im ersten Halbjahr – damit liegt die Türkei neben China an der Weltspitze. Die starke Konjunktur sorgt auch für Höhenflüge an der Bosporusbörse: Mehrfach erreichte der Istanbuler Aktienindex ISE 100 in den vergangenen Wochen neue Höchststände. Ein Beitrag zur Integration… weiterlesen

Die schwarze Magie der Darlehensströme…!

Baufinanzierung: Tricksereien beim Effektivzins

Neue Verbraucherkredit-Richtlinien laden zu Tricksereien beim Effekivzins ein: Dieser kann neuerdings legal schöngerechnet werden. Wer eine Immobilie finanzieren will, muss deshalb genau vergleichen, rät das Immobilienportal Immowelt.de.

Wer eine Immobilie finanzieren will, sollte die verschiedenen Finanzierungsangebote anhand des Effektivzinses vergleichen, so lautet eine gängige Regel. Denn der Effektivzins berücksichtigt auch Nebenkosten eines Darlehens und ist deshalb höher als der reine Sollzinssatz. Allerdings lädt eine von der EU vorgegebene Regelung, die eigentlich den Verbraucherschutz stärken sollte, zu Tricksereien ein. Um ein Angebot besonders attraktiv erscheinen zu lassen, kann eine Bank den ausgewiesenen Effektivzins neuerdings niedriger ausweisen, als dies vor der Neuregelung der Fall war, mahnt das Immobilienportal Immowelt.de.

Hintergrund: Die Banken müssen künftig den Effektivzinssatz für die gesamte Kreditlaufzeit ausweisen und nicht mehr nur für den Zeitraum der Zinsfestschreibung. Da ein Hypothekendarlehen oft erst nach rund 30 Jahren abbezahlt ist, die Zinsbindung in der Regel aber nur zehn bis 15 Jahre läuft, muss die Bank einen fiktiven Anschluss-Zinssatz bei der Berechnung des Effektivzinses mit berücksichtigen.

Und dabei kann die Bank das Darlehen optisch günstiger erscheinen lassen, als es tatsächlich ist: Denn Prognosen über das Zinsniveau in ferner Zukunft sind nicht möglich, der mutmaßliche Anschluss-Zinssatz kann sehr niedrig angesetzt werden. In dem Fall kann der ausgewiesene effektive Jahreszins niedriger sein als derjenige, der alleine für die Zeit der Zinsbindung tatsächlich anfällt, mahnt Immowelt.de. So berichtet beispielsweise der Finanzdienstleister FMH von einer Bank, die einen Sollzinssatz von 3,6 Prozent, jedoch einen Effektivzinssatz von lediglich 3,43 Prozent auswies. Der Grund: Für die Zeit nach der zehnjährigen Zinsfestschreibung zog sie den aktuellen Sollzinssatz für variable Darlehen heran, der niedriger ist, als der aktuelle Zinssatz für Darlehen mit zehn Jahren Zinsfestschreibung.

Immobilienkäufer und Bauherren sollten sich beim Vergleichen heute also nicht mehr ausschließlich auf den Effektivzinssatz verlassen. Ratsam ist es, bei der Bank nachzufragen, welcher Anschlusszinssatz für die Berechnung zugrunde gelegt wurde. Zudem sollte genau nachgehakt werden, welche Kosten mit der Darlehensvergabe verbunden sind. Hilfreich sind auch Finanzierungsrechner im Internet. Einen solchen bietet beispielsweise

http://www.zinsen-berechnen.de/  .  Ich habe einige Projekte gegengerechnet…und mich für dieses Angebot für den kurzen Überblick entschieden.

Genauere Berechnungen erfordern in der Regel im Vorfeld ein entsprechendes Konzept.  Denn die nächste Wahrheit ist, wenn man gestaffelte Zinsbindungen über die Duration ins Spiel bringt oder steuerliche Disagiovarianten mit berücksichtigt…..so stellt man sehr schnell fest…auch eine einfache Finanzierung kann ein komplexes Ding sein.

Zudem sind die Geheimnisse fristenkongruenter Rückdeckung über die geschickte Ausnutzung der bestimmenden Faktoren Liquidität, Zinsbindung und Tilgung im Gesetz nicht geregelt und eröffnet dem Profi sogar bei einer kleinen Finanzierungssumme von 100.000,- € Kostenvorteile zu Gunsten des Kunden nach Zahlung des Honorars von oft einigen Tausend Euro !

Unsere Netto-Konditionen ( sprich ohne Provision bei Honorarberatung) orientieren sich z.Z. an folgendem Anbieter:

http://www.interhyp.de/

sonnigst

UP

„Beratungsfehler, die mich nachdenklich stimmen“

Herr Wieser, die Finanzkrise ist gut zwei Jahre her, manche Bankkunden haben viel Geld verloren. Haben die Bankberater Fehler gemacht?

In der Krise waren viele Depots falsch aufgestellt. Es mangelte oft an Diversifikation. Da sehe ich Beratungsfehler, die mich nachdenklich stimmen.

P:  O.K…  sehe ich nicht so..

Welche Fehler in der Depotstruktur fallen Ihnen am häufigsten auf?

Nach wie vor ist die Struktur vieler Depots, die wir bei unseren Neukunden vorfinden, noch zu eindimensional. Hauptmanko: Es gibt Risikohäufungen trotz vermeintlich guter Mischung. Der Fokus ist häufig auf bestimmte Themengebiete gerichtet. Kunden haben dann Wasser- Infrastruktur- und Ökofonds im Portfolio.

P:  O.K…  sehe ich auch so.

Die Aktien in solchen Fonds sind dann häufig ähnlich?

Genau. Siemens baut Staudämme, Kraftwerke und ist in der Umwelttechnik tätig. Derartige Aktien sind in solchen Portfolios dann übermäßig stark vertreten.

P: ein sehr guter Hinweis…am Ende einer jeden Hausse…sind in fast allen Fonds die selben 20 Aktien sehr hoch gewichtet…  eine natürliche Folge des „Momentum- Plays“ und der Überzahl an Derivaten und Fonds…

Was sind weitere Patzer der Berater?

Gerade in der Krise waren viele Depots zu national investiert. In schweren Zeiten möchten Kunden häufig bekannte Aktien, deren Risiko sie zu kennen glauben. Kunden kaufen dann vor allem Dax-Werte, schaffen sich so aber ein Klumpenrisiko im Depot. Hier sind Berater gefordert und müssen gegensteuern. Außerdem ist die Auswahl von Titeln vielfach zu traditionell. Aktien, Festverzinsliche Wertpapiere und Barreserve. Das ist heutzutage zu wenig.

P: Nein, hier möchte ich widersprechen…bei jeder Baisse hat „Markowitz“ bisher versagt…

Es ist und bleibt ein „Schönwettermodell“.  Viel mehr muss man auch bereit sein bei mehr Risiken gewisse Positionen unterzugewichten..sprich Gewinne mitnehmen…genauso wie man bei mehr Chancen auch „Klumpenrisiken“ eingehen muss!

Was empfehlen Sie zusätzlich?

Rohstoffe beispielsweise. Nicht nur Gold, sondern Silber, Industriemetalle, Öl. Auch Nahrungsmittel oder Hedge Fonds fehlen häufig ganz. Währungsrisiken sind zu selten abgesichert.

P. :  Hier spricht der Verkäufer….die aufgelegten Produkte um Die „Assets“ abzudecken, sind wieder üppig kalkuliert…Der Leser mag sich selbst beantworten..zu wessen Gunsten^^

Wer trägt die Schuld an der mangelnden Balance?

Ich will jetzt keinen Schwarzen Peter verteilen. Es gibt diverse Gründe. Sicher hat aber die Finanzindustrie als Ganzes manchen Trend zu sehr ausdifferenziert. Und letztlich steht und fällt der Anlageerfolg mit der Beratungsqualität. Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

mein Grinsen wird größer...

Viele Bankberater klagen über hohe Zielvorgaben und wenig Zeit.

Wer den Kunden ein nach Ländern und Produktgruppen ausbalanciertes Portfolio nahebringen möchte, braucht viel Zeit für die Vermittlung. Die Voraussetzungen haben nicht alle Berater und nicht jedes Institut konnte hier nach der Krise grundlegend umsteuern. Und es gehört auch Mut und Wissen dazu, unbekannte Titel zu empfehlen.

Richtig….Mut und Wissen…und Unabhängigkeit von Provisions- und Umsatzvorgaben..

Woran mangelt es noch?

In einigen Fällen haben Bankberater ein gutes Produktwissen, aber zu wenig Kenntnis darüber, wie die Finanzmärkte zusammenwirken.

Wie auch ?…Sie werden in NLP, Produktverkauf und Zielvorgaben geschult…..und in der Schule haben Sie maximal den „Dreisatz“ gelernt…und an der Uni….lernen Sie lustige  lineare mathematische Modelle…

die immer so beginnen:  Wir nehmen mal an…

Liegt das am Arbeitgeber?

Das hat vermutlich mehrere Ursachen. An guten Schulungsmöglichkeiten mangelt es nicht.

Hihi..

Warum ist eine ausgewogene Risikostruktur in einem Depot so wichtig? Die vergangene Krise hat doch gezeigt, dass alle Investmentklassen gleichzeitig an Wert verloren haben.

Eine Risikoverteilung nach Markowitz ist nicht grundsätzlich falsch. Seine Annahmen basieren aber auf funktionierenden Kapitalmärkten mit rational handelnden Investoren. Die Theorie geht dann nicht auf, wenn Panik wie nach der Lehmann-Pleite herrscht. Für kleine und mittlere Vermögen kann schon eine Aufteilung unter weniger als 30 Papieren Rendite und Risikotoleranz in ein ausgewogenes Verhältnis setzen.

Danke…nur das hat dann nichts mehr mit „Markowitz“ zu tun….

Welche Lehren ziehen sie für einzelne Produktgattungen aus der Krise?

Bei Zertifikaten muss immer die Solvenz des Emittenten geprüft werden und es dürfen nur absolut verständliche Varianten empfohlen werden. Bei Fonds sollte man nicht jedem modernem Thema hinterherlaufen sondern auch auf Länder beziehungsweise Branchen setzen und nur auf ausgewählte Trends.

so,so….oder am Ende des Geldes sind immer noch zuviele unterbewertete Unternehmen da...

Einige Produktklassen, die vor der Krise noch als sicher galten, zeigen jetzt schwere Schieflagen. Zum Beispiel offene Immobilienfonds.

Viele Produkte sind heute kritischer als vor der Krise zu sehen. Kaum ein Berater hätte ernsthaft geglaubt, dass so viele Fonds schließen müssen und derart niedrige Renditen erwirtschaften. Trotzdem sind jetzt nicht alle offenen Immobilienfonds schlecht. Die Qualitätsanalyse der Produkte wird in dem Segment wichtiger.

hmm…rechne immer mit Illiquidität…dann  empfiehlt man sowas grundsätzlich nicht...

Gilt das auch für Zinspapiere?

Ja, vor allem bei Geldmarktfonds. Solche Produkte dürfen definitiv keine Verluste ausweisen. Bei Staatsanleihen ist die Qualität des Schuldners aktuell absolut entscheidend.

und als Ergänzug…Es sind Schuldversprechen…eine Forderung gegen eine Institution…und damit potenziell bei Inflation nicht der Bringer…( auch wenn dies noch dauert)…oder bei einem Währungsschnitt…ein großes Fragezeichen….

zudem möge mann sich einmal überlegen, dass die Anleihekurse..max. auf ein Renditeniveau von null fallen können…d.h. richtige Kursgewinne wird es hier nicht mehr geben…also muss man hier für den gewichteten Teil des Depots max . real von einer Rendite um 0 ausgehen.

Sprich nominaler Kapitalerhalt wird nur in einem leicht deflationären Szenario möglich sein…


Ist das attraktiv ?

Die Aktie..der Ladenhüter der Nation ?

Es ist schon ein Jammer. Der Jammer beginnt in der Schule..in vielen Dingen.

Das Handelsblatt veröffentlicht heute Teile der Shell-Studie zusammen mit einer aktuellen Allianz-Studie:

Bis heute hat das private Geldvermögen zwar wieder auf 82,2 Billionen Euro zugelegt, doch die Verunsicherung blieb. Die Anleger haben Angst vor der Aktie. Früher stand sie für schnellen Gewinn, heute für drohenden Verlust. Einst war sie ein Symbol der Hoffnung, heute weckt sie Unsicherheitsgefühle.

Pensionskassen und Treuhandgesellschaften, die für die betriebliche Altersvorsorge in Deutschland mehr als 1,1 Billionen Euro verwalten, reduzierten ihren Aktienanteil im vergangenen Jahr von 22 auf 16 Prozent. Lebensversicherer wie der Branchenprimus Allianz Leben hatten einst 25 Prozent Aktienanteil im Depot, heute sind es noch rund acht Prozent.

Die Beliebtheit der Aktie: Die Aktie..der Ladenhüter der Nation ? weiterlesen

Burn out – Der Druck in Banken bei deren Finanzberatern ?

Die Klagen sind ebenso eindringlich wie zahlreich – und sie klingen immer gleich. „Der Druck ist kaum noch auszuhalten“, sagt der Kundenberater einer Bank. „Die Zielvorgaben sind praktisch nicht zu erreichen“, stöhnt ein anderer. „Verkaufsdruck führt zu Fehlberatungen, und die führen zum Vertrauensverlust“, beschwert sich ein Dritter. Und viele andere berichten, dass übertriebene Verkaufsziele und ständige Kontrollen durch die Vorgesetzten zu erhöhtem Krankenstand und psychischen Beschwerden führen.

meldet die Wirtschaftswoche.

Die Gewerkschaft Verdi will nun den Schutz innerhalb der Banken für deren Angestellte erhöhen.

Allerdings wird auch ein erhöhter Schutz incl. Regulierungs- und Kontrollbedarf an dem grundsätzlichen „Konstrukt“ des internen Verkaufsdrucks nichts ändern.

Analysieren wir doch mal die Grundfunktion des Banksystems: Burn out – Der Druck in Banken bei deren Finanzberatern ? weiterlesen