Schlagwort-Archive: Politik

Wie aus 5 Trillionen US $ mittlerweile 26 Trillionen US $ wurden ! !

Grüß Gott werte Leser,

aktuell ist es wieder schlimm…

Die Märkte konsolidieren auf unterschiedlichem Niveau und das mediale Gewitter kann sich wieder auf die Passivseite der Bilanzen einschießen…sprich die „unbezahlbaren Schulden“  der Staaten…mit Titeln wie „die „(PIGS=)Schweine “ sind zurück“ oder   “ der Untergang der EU“ wird schleunigst mal wieder vom Ratspräsidenten  ausgerufen.

Doch sehen wir uns doch einen Teil der Aktivseite der Weltbilanz  seit Okt. 2008 mal an:

Sieht so ein Untergang aus ?

Seit dem Ausverkauf im Oktober 2008 hat sich die „Investition der Staaten “ welche nach unterschiedlichen Quellen sich auf ca. 5 Billionen US $ belief – bis heute gerechnet – mehr als Vervierfacht. Die Weltmarktkapitalisierung ist von 26 Bill. $ auf 50 Bill.$ gestiegen.

Das ist ein Hebel von 4,8. Für so ein Ergebnis würde jeder Hedgefonds gefeiert werden. Nun können die Staaten nicht unmittelbar davon profitieren, denn die Aufwertung der Aktivseite ist vor Allem im „Privatsektor“ erfolgt. Doch Staaten wären nicht Staaten, wenn nicht einige Vorteile — vor Allem in politischer Rendite – abfielen. Wie aus 5 Trillionen US $ mittlerweile 26 Trillionen US $ wurden ! ! weiterlesen

Die Chancen welche aus der Krise entstehen !

Guten Tag,

zwei Jahre ist es nun her…
die Welt stand am Abgrund – ausgelöst durch nicht verstandene Mechanismen der modernen Finanzindustrie.

Den historischen Schulterschluss, welcher in diesem beängstigenden letzten Quartal 2008 politisch erfolgte und bis heute – mit entsprechenden Stolpersteinen- konsequent umgesetz wird, haben die Wenigsten verstanden, geschweige denn, Sie können sich immer noch nicht vorstellen…welche Friedensdividende – im nächsten Jahrzehnt zur Einlösung kommt.

Welche positiven Effekte kann diese Krise bewirken ? Die Chancen welche aus der Krise entstehen ! weiterlesen

Ein Beitrag zur Integration…

ISTANBUL. Die türkische Wirtschaft läuft auf Hochtouren: elf Prozent Wachstum im ersten Halbjahr – damit liegt die Türkei neben China an der Weltspitze. Die starke Konjunktur sorgt auch für Höhenflüge an der Bosporusbörse: Mehrfach erreichte der Istanbuler Aktienindex ISE 100 in den vergangenen Wochen neue Höchststände. Ein Beitrag zur Integration… weiterlesen

Apokalypse Now – Der Beginn der Genesis oder warum es ein weltweites Wirtschaftswunder geben kann !

Guten Morgen die Damen und Herren,

verzeihen Sie mir meine Abwesenheit…doch dies ist ein langer Fred..und die Argumente, welche zum heutigen erreichten Status Quo führten, sind von meiner Seite her seit Feb./März 2009 völlig intakt. Apokalypse Now – Der Beginn der Genesis oder warum es ein weltweites Wirtschaftswunder geben kann ! weiterlesen

The Taylor Rule And The “Bond Bubble”

Here’s a thought for all those insisting that there’s a bond bubble: how unreasonable are current long-term interest rates given current macroeconomic forecasts? I mean, at this point almost everyone expects unemployment to stay high for years to come, and there’s every reason to expect low or even negative inflation for a long time too. Shouldn’t that imply that the Fed will keep short-term rates near zero for a long time? And shouldn’t that, in turn, mean that a low long-term rate is justified too?

So I decided to do a little exercise: what 10-year interest rate would make sense given the CBO projection of unemployment and inflation over the next decade? (CBO also makes interest rate projections — but you’ll see in a minute why I want to roll my own.)

What we need, first of all, is a Taylor rule. I decided to use the simplified Mankiw rule, which puts the same coefficient on core CPI inflation and unemployment. That is, it says that the Fed funds rate is a linear function of core CPI inflation minus the unemployment rate. Here’s what a scatterplot for 1988-2008 looks like:

So unser Nobelpreisträger in seiner NY-Times Kolumne. Kurze Erklärung für Nicht – Volkswirte. The Taylor Rule And The “Bond Bubble” weiterlesen

Der Lahme und der Einäugige..oder das Währungspaar Euro versus Dollar

Guten Morgen,

nun der Titel ist durchaus passend.  Zum einen – da ich ab dem 20.Mai – selber zu den Lahmen gehöre — und die Einäugigen unsere Welt anleiten.

Als erstes- ein kurzes Statement zu unserem allseits beliebten Stubentiger…und seiner aktuellen Verfassung:

Entsprechend seiner Konstruktion sieht der DAX aktuell optisch höher aus, als es die Kurse in den Depots vermuten lassen( aktuell –  Dividendenzahlungen).

Die Erklärung ist und bleibt: Es ist ein Performance- und was oft vergessen wird – ein veränderlicher Gewichtungsindex.

d.h. die aktuellen 6100 Punkte entsprechen kurstechnisch den 5950..Punkten und damit ist …die Kurzkorrektur .. wie in den letzten Monaten üblich..mit hoher Wahrscheinlichkeit beendet.

Der Weg sollte uns jetzt rasch an die Normalziel- Zone bei 6528 Punkten führen.

Zu unserem Hauptthema:

Basierend auf der Theorie der effizienten Märkte befasst sich der Mainstream der Ökonomen hauptsächlich – wenn es um Geld- und Kapitalmarkttheorie geht- …maximal mit den Währungspaaren und deren Auswirkungen auf die Volkswirtschaften- bzw. in der BWL auf Unternehmungen.

Als Grundlage sollte man folgende Mechanismen verstanden haben:

In den jeweiligen Staaten üben der Finanzminister oder die staatliche Zentralbank Kontrolle über die Währung beziehungsweise die Währungspolitik aus. Die Zentralbanken besitzen in nahezu allen westlichen Staaten ein großes Maß an Autonomie, das heißt die Regierung kann gar nicht oder nur in sehr geringem Maße beziehungsweise indirekt auf die Zentralbank einwirken.

Ist eine Währung weltweit handel- und umtauschbar, so wird von ihrer Konvertibilität gesprochen. Wird eine Währung durch Gold und/oder Silber hinterlegt und ist der Umtausch von Banknoten in das jeweilige Metall jederzeit möglich, so ist auch in diesem Zusammenhang Konvertibilität gegeben.

aus Wikipedia..meiner Lieblings- Grundlagen- Wissenssammellstelle.

Aufgrund dieser historischen Entwicklung ergab sich der Devisenmarkt. Die wichtigsten Währungspaare sind z.Z. Euro/Dollar, sowie Dollar/ Yen und deren Mischungen.

Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesumsatz von ca. 4 Billionen US-Dollar im Jahr 2007[1] der größte Finanzmarkt der Welt.

sagt Wiki….

Zumindest ist er der mir bekannteste,  liquideste und schnellste Markt der Welt. Dies ist aus meiner Sicht eine interessante Erkenntnis…denn umso schneller ein Markt ..umso schwieriger dessen Prognose ( siehe Mandelbrot) .

Also was weiß die Theorie über die Devisenmärkte:

Preisbildung in der makroökonomischen Theorie

Das Angebot stellen die Nettoauslandsinvestitionen dar, also das Angebot an Devisennachfrage. Sie sind unabhängig vom realen Wechselkurs (nur abhängig vom Realzins auf dem Kreditmarkt). Die Nachfrage kommt durch die Nettoexporte zustande, also die Nachfrage nach Devisenangebot. Aus dem Marktgleichgewicht ergibt sich Nettoexporte = Nettoauslandsinvestitionen. Devisenmarkt und Kreditmarkt hängen über die Auslandsinvestitionen zusammen.

mehr ist es Wiki nicht wert….interessant sind die folgenden Absätze:

Elektronischer Devisenhandel

Der Devisenhandel zwischen den Banken findet in der Praxis inzwischen fast nur noch auf elektronischem Wege statt. Dabei werden innerhalb von Sekunden oft hohe Millionen- bis hin zu Milliardenbeträgen zwischen den Banken gehandelt. Bei dieser Form des Devisenhandels kommt es normalerweise nicht zur Lieferung von Bargeld, es wird so gut wie ausschließlich Buchgeld übertragen. Da der Handel inzwischen fast nur noch auf elektronischem Wege stattfindet, bieten große Banken und spezialisierte Forex-Broker auch Privatpersonen einen (indirekten) Zugang zum professionellen Devisenhandel. Dabei fungiert die Bank bzw. der Broker als Market Maker, indem meist im Sekundentakt Kaufs- und Verkaufskurse gestellt werden. Die Bank verdient dabei meist ausschließlich an der Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufskurs. Dieser sogenannte Spread beläuft sich oft auf wenige Pips. So unterscheiden sich die Kaufs- und Verkaufskurse eines bestimmten Währungspaares also z.B. erst in der fünften Nachkommastelle.

Der Devisenhandel ist besonders für Privatpersonen mit sehr hohen Risiken behaftet, da meist auf Marge gehandelt wird, um bei der gewünschten Wechselkursentwicklung überhaupt nennenswerte Kursgewinne erzielen zu können. Bei einer Marge von einem Prozent muss ein Anleger beispielsweise nur 1.000 Euro einzahlen, um für 100.000 Euro eine andere Währung kaufen zu können. Sollte die gekaufte Währung allerdings im Beispiel um mehr als ein Prozent fallen, bevor der Anleger die Währung wieder abstößt, besteht Nachschusspflicht. Um die Verluste zu begrenzen, können bereits im Vorfeld Kurse festgelegt werden, bei deren Erreichen ein automatischer Verkauf ausgelöst wird (sog. Stop Loss). Eine Teilnahme am Devisenhandel ist wegen der hohen Risiken für Privatpersonen in der Regel nicht zu empfehlen, auch wenn die Banken (z. B. durch kostenlose Demokonten) zunehmend versuchen, diese Kundengruppe für den Devisenhandel zu gewinnen.

Naja…da steht eine fette Warnung in dem Absatz….Finger weg von Margingeschäften als Privatmann….

.auch die Großen wissen nicht was Sie tun…

denn auch die Finanzkrise ist durch ein Nichtverstehen, mangelnde Kontrolle/Regulierung der Mechanismen eines Margingeschäftes ausgelöst worden !

wie der nächste Absatz andeutet:

Risikomanagement

Die Risiken im Devisenhandel der Banken bestehen vor allem aus Markt- und Liquiditätsrisiken, die aus der Teilnahme am Devisenmarkt entstehen können.[8] Aus Sicht der Banken entstehen Devisenmarktrisiken durch unerwartete, negative Entwicklungen von Währungskursen, Zinsen und dem Ausfall von Kontrahenten. Andere, nicht zu unterschätzende Gefahren sind operationale Risiken (etwa der Ausfall von Datenverarbeitungssystemen) und rechtliche Risiken (etwa unvorhersehbare Änderungen der devisenmarktrelevanten Gesetzeslage). Die Ausmaße von Devisenmarktrisiken werden durch den Value at Risk gemessen. Der Value at Risk eines Handelsbuches ist die obere Verlustgrenze, die bei einer vorgegebenen Haltedauer mit hoher Wahrscheinlichkeit (z. B. 99 %) nicht überschritten wird.[9]

Ja..da ist er wieder…der Glaube nichtlineare Systeme mit untauglicher Mathematik zu beherrschen…Wird der nächste „schwarze Schwan“  uns über die Währungspaare ereilen ? Fundamental denkbar ist der Mechanismus — Rentencrash — Abwertung der Währung aus der geflüchtet wird….siehe aktueller kleiner schwarzer Schwan..Griechenland/Euroentwicklung!

Das ist eine interessante Fragestellung ..welche mir eben durch den Kopf geht..und von Lyriker — mit Verweis auf die Aussagen von Warren Buffet für 2011 erwartet wird.

O.k…  das ganze wird sonst zu lang…Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten möchte, lese bitte folgende Veröffentlichungen als Ergänzung zu dem aktuellen Mainstreamwissen:

„So wird dieses Buch keinen Leser reich machen. Doch es macht in klüger – und bewahrt ihn so vielleicht davor, ärmer zu werden.“

der Link..

Gut und jetzt wage ich eine Prognose zu dem Währungspaar Euro/Dollar anhand der rein technischen Analyse auf Basis des Cogito-Kapitalmarktmodells: Der Lahme und der Einäugige..oder das Währungspaar Euro versus Dollar weiterlesen