Schlagwort-Archive: Psychologie der Märkte

Weltuntergang – 2016? – DAX 13 % unter Buchwert!

Die Nacht ist am Finstersten, kurz vor Sonnenaufgang

Rimpar (Up)-  Es ist mal wieder soweit , ich persönlich verstehe aktuell die Börsen und Kapitalmärkte mal wieder nicht.

Einige beliebige Beispiele der letzten Wochen:

Medial steuern wir mit tiefer Inbrunst auf die nächste Finanzkrise zu – Begründung der Ölpreis fällt- deswegen gehen die ganzen Fracker in USA zugrunde, diese zwingen die Banken aufgrund der Begebung von Junk Bonds in die Knie.

Europa zerfällt – die größte Völkerwanderung seit dem römischen Reich wird die innere Struktur Europas hinwegfegen.

Die deutsche Bank wird pleite gehen, weil Sie zu viele toxische Papiere in ihren Büchern stehen hat.

Achso …da war ja noch was – Griechenland, doch das Thema ist gelutscht, könnte allerdings wieder auf die Agenda kommen – wie so auch nicht – man kann ja alles nutzen, um die German Angst ein bißchen weiter zu befeuern.

Alles ernste Themen , doch seien wir doch ehrlich, mittlerweile sollte unsere Zivilisation und die drauf basierende Wirtschaft  soweit gefestigt sein, daß diese Probleme  vernünftig gelöst werden können. Und in diesem Zuge verbinde ich den Wunsch auf ein bisschen mehr Frieden in dieser Welt – bei der Vernetzung auf die wir so stolz sind, eigentlich menschenunwürdig, dass es so viele weltweite Kriege gibt.

In dem Punkt sollte man mich nicht falsch verstehen – ich vertrete da die These, keine Toleranz gegenüber den Intoleranten, was vor Allem   auf den IS gemünzt ist.

Also, wie gehen wir als arme gebeutelte Investoren mit diesem „Weltuntergangsszenario“ um ?

Oben steht es – unter mehr als 10 % Buchwert gab es deutsche Aktien in den letzten 20 Jahren zu folgenden Zeitpunkten:  März/April 2003, Oktober 2008, April 2009, August 2011 und im Feb. 2016.

Welchen Schluß ziehen wir nun aus diesem Szenario?

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/was-muss-ich-beim-einstieg-in-den-aktienhandel-beachten-14062887.html

Was neben dieser empirischen Tatsache auch nicht zu vergessen ist – unsere Dei ex machina- die vorhandene Liquidität, die Macht der Notenbanken und zu guter Letzt auch der weltweite robuste Konsum!

freundlichst

UP

Aus der Rubrik „Lob“…

Vielen Dank! – da bin ich glatt rot geworden…

Folgende Nachricht hat mich heute erreicht:

„Lange verfolgte ich als „stiller Konsument“ die teils lebhaften Diskussionen bei wallstreet online oder Xing und bedauere, dass Sie dort nicht mehr „aktiv“ sind!
Ihre Einschätzungen „Die Schäfchenwiese….“, „Das Irrenhaus Kapitalmarkt“ bzw. des Cogito-Modells sind faszinierend emotionslos und ich kann sagen: wenn ich damals auf Sie….egal, wichtig ist das Lernen…
Ich freue mich auf viele weitere Nachrichten in Ihrem Blog!“

Investitonen sind eben eher vergleichbar mit einem Marathonlauf , als mit Sprintveranstaltungen!

Wer sich mit mir vernetzen will , bitte, gerne — meine Profil auf Xing ist öffentlich — bei LinkedIn blick ich noch nicht so ganz durch, auf jeden Fall

das Leben findet nicht in den Computern statt- auch wenn uns das immer mehr „Lockungen der virtuellen Welt“ weissmachen wollen.

Die apokalyptischen Reiter, die Weltuntergangspropheten?

(Jahr 5 nach dem Fastkollaps – Rimpar bei Würzburg – UP) – Es wird Herbst – Herr Weiss und Herr Leuschel warnen verzweifelt und inständig vor dem „überfälligen“ Crash. Die apokalyptischen Reiter, die Weltuntergangspropheten? weiterlesen

Systemische Unwuchten – oder der drohende Drogenentzug – welche Droge?

(Rimpar bei Würzburg-UP) – Da ist sie wieder –  die Angst, vielfältig – Angst vor der FED, Angst um den arabischen Frühling, Angst um den Konjunkturaufschwung?! Seit 2008 leben wir mit dieser Angst – ungreifbar, da virtuell erzeugt, immer weitere Unwuchten im globalen Verteilungszirkus- mit  üblen Folgen, wenn man auf die hungernden oder durch Bürgerkriege sterbenden Menschen sieht. Systemische Unwuchten – oder der drohende Drogenentzug – welche Droge? weiterlesen

Die Wunder an der Börse!

Turnarounds und die möglichen Wunder

Heute nimmt sich das HB mal die Entscheidungen der Vergangenheit vor. 88 c kostete das Papier im April 2009. Da war bei  einem  Mischkurs von 1,70 zu dem Zeitpunkt ein Buchverlust von fast 50 %! Die Wunder an der Börse! weiterlesen

Aus guter Tradition Ausblick 2013

(Rimpar bei Würzburg-UP) – Diesmal hat es allerdings etwas länger gedauert, bis die unsichere Marschrichtung für 2013 es mich erneut wagen lässt ein bisschen zu glaskugeln.

Gestern wurde ein neues All-Time High im Dow Jones vermeldet! Aus guter Tradition Ausblick 2013 weiterlesen

Vier Jahre nach dem Fastkollaps des Derivate – Kapitalismus!

(Rimpar bei Würzburg -Up) – Erinnert sich noch jemand an die akute  „Kollapsphase“  Okt. 2008 – April 2009 ? Nein – trösten Sie sich – richtig verstanden, was damals passiert ist, hat bis heute noch niemand wirklich. Was damals in Eilsitzungen und aufgrund Rückmeldungen aus der Realwirtschaft/welt – das ist die Welt in der wir leben, diese Eine mit all ihren Vor- und Nachteilen, klar wurde, ist das uns virtuelle Rechte ( Derivatehandel),  die Leute die Sie nicht verstanden, weil sie diese nicht entwickelt hatten, sondern Mathematiker mit lustigen Algorithmen und unterlegten Modellen, an den wirtschaftlichen Abgrund mit allen sozio-ökonomischen Folgen brachten. Vier Jahre nach dem Fastkollaps des Derivate – Kapitalismus! weiterlesen

Warum langfristig Unternehmensbeteiligungen?

(UP- Rimpar bei Würzburg) –  Das wir ein Verfechter eines ausgewogenen Gesamtportfolios sind – mit Allokation ( unterschiedliche Länder, Branchen und Gewichtung) gepaart mit einer Vorhergehenden Assetallokation ( Cash, Unternehmensbeteiligungen direkt, Aktien und Derivate sowie Immobilien und deren Derivate — u.U.) sollte unseren Lesern nicht verborgen geblieben sein- Das nennt sich Vermögensstrukturanalyse und ist eine Mischung aus Unternehmensberatung und Gesamtportfoliopflege – als Momentaufnahme- sowie eine Projektion in Zukunft mit den üblichen Feinabstimmungen – Investitionsfinazierung, Durationsmodelle für Kreditportfolios, Steueroptimierung, Gewichtungsanpassungen, Auf- und Abbau von Klumpenrisiken zur Erzielung höherer Renditen zur Benchmark. Warum langfristig Unternehmensbeteiligungen? weiterlesen