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Sentiment…die Macht der irrationalen Ängste !

Solch ein Kontrolldefizit mag nicht nur für den ein oder anderen Profi schwer zu ertragen sein. Gerade, wenn neue Informationen rar sind. Aber trotzdem hat selbst uns eine solch deutliche Reaktion der Teilnehmer unseres Panels beeindruckt. Denn der massive Pessimismus bedeutet zumindest, dass man sich diszipliniert (und auch unter Inkaufnahme von Verlusten!) auf den Worst Case vorbereitet hat. Und der DAX hat im Gegensatz zum breiter aufgestellten Eurostoxx50 im April trotzdem wesentlich weniger an Wert verloren. Was bemerkenswert, aber vermutlich dem Umstand zuzuschreiben ist, dass langfristiges Kapital nicht nur in deutschen Anleihen, sondern auch bei Standardwerten einen sicheren Hafen gesucht haben mag. Eine bevorstehende Panik, ein kollektiver Kontrollverlust, kann aus der heutigen Erhebung also nicht abgeleitet werden. Mehr noch: Die Bären von heute werden auf niedrigerem Niveau ihre Gewinne einstreichen oder bei steigenden Kursen das Nachsehen haben. In beiden Fällen wäre für stützende Nachfrage gesorgt.

schrieb Cognitrend am 5.05.

so…Hallo…erstmal….und sorry das die letzten Tage Funkstille herrschte.

Heute am 19.05. 2010 gibt es folgende neue Erkenntnisse:

Europa wird nicht untergehen…und der Euro erst recht nicht. Mein Modell ist sich mittlerweile schlüssig:

Für die Gemeinschaftswährung ist der Boden erreicht und die Zukunft wird wohl in dem beschriebenen Band zwischen 1,22 – 1,37 zum Dollar ablaufen. Kurzfristig ist ein Abtauchen bis auf 1,17 möglich doch im Mittelfristigen nicht von Bedeutung.

Die Auswirkungen für die Aktienmärkte werden aktuell von der Diskussion über die Schuldenkrise überschattet.

Ähnlich wie nach den Kriegszeiten wird – allein durch die Angst vor Inflation- die Sachwertseite „inflationiert“ werden. Dies finde ich ,ist an der relativen Stärke der Aktienmärkte“ gut ersichtlich und die Luft für „Unterinvestierte“ wird zunehmend..vor Allem mit der medialen Beruhigung …dünner.

Was für mich erstaunlich ist…ist die Negierung der mittlerweile „boomenden“ realwirtschaftlichen Komponenten. Sowohl die Steuerschätzung kann getrost in das Altpapier gegeben werden…zusammen mit den Gutachten der Dinosaurier.

Wenn das Jahr 2010 so weiterverläuft – wie aktuell erkennbar..so wird beim Bip im Jahre 2011 im Februar das deutsche Bip eine 3, … vorm Komma für 2010 haben…aktuell ist sogar ein 4 vorm Komma möglich.

Ich hatte in meinen vorherigen Artikeln bereits auf  die „positiven Kummulationseffekte“ hingewiesen…

und diese sind mittlerweile als empirisch gesichert zu betrachten.

Erstaunlicherweise ist die Angst vor dem “ nicht-linearen Domino-Effekt“ soweit gediehen, dass dieses Schreckgespenst nun auch die EU dazu nötigt sich am „Quantitative-Easing“ zu beteiligen. Welche Auswirkungen dies praktisch hat..ist am „amerikanischen Vorbild“ zu beobachten.

Die Amis machen mit der Nummer Gewinn!

Nichts anderes erwarte ich für das europäische Modell.  Zumal auch die Einsicht gereift ist..die zwingend notwendigen Regulierungen den Kapitalmärkten zu verpassen.

Gekoppelt an die regulatorischen Auflagen die Staatsfinanzen in den Griff zu bekommen , gepaart mit einer positiven konjunkturellen Zukunft…wird auch die Entschuldung der Staatshaushalte keine Utopie bleiben.

Fazit: Die Welt steht vor einem Jahrzehnt der Neubewertung und Rückbesinnung . Change happens!

freundlichst

Up

Katastrophen – Finanzmärkte, und der Spott der Dinosaurier!

Katastrophen, und dazu zählt Sornette auch Finanzkrisen, seien Phänomene, die gewisse Signale vorausschicken, bevor sie offensichtlich werden. Wie eine Lawine fangen sie klein an. Sie beginnen jedoch, sich selbst zu verstärken. Schon vor dem eigentlichen Ausbruch der Katastrophe führen sie ein Eigenleben und folgen ihren eigenen Regeln.

Wenn auf einem Finanzmarkt also eine Blase entsteht, funktioniert dieser nach anderen Gesetzen als der reguläre Markt. Genau das mache Blasen vorhersehbar. Denn die neuen Gesetzmäßigkeiten lassen sich laut Sornette in den Kursmustern beobachten. Und nach genau diesen Mustern hat er in den vergangenen Monaten Tausende von Werten abgesucht.

Der vollständige sehr lesenswerte Artikel ist hier zu finden.

Nun…der Ansatz kommt mir bekannt vor…meine Erkenntnis geht ein Stück weiter…

Nur anhand der Kursmuster erhält man kein statistisch abweichendes Ergebnis  und die gewählte Zeitachse ist zu kurz.

Mein Seelenverwandter Lyriker hat übrigens ein interessantes Thema vorgeschlagen, welches eine schöne Brücke zu den Forschungen von dem Herrn aus dem Artikel schließt.

Die Betrachtung, Beschreibung und mögliche zukünftige Entwicklung des Währungspaares Eur/ Dollar.

Wie werden die beiden angeschlagenen „Lahmen“ sich entwickeln.

Die Währungspaare entziehen sich übrigens hartnäckig meinen Vorgaben..nach den Regeln des „Cogito-Kapitalmarktmodells“….d.h. weitergehende Erkenntnisse sind auch für mich und vllt. viele andere interessant.

Also .. ich und Lyriker- bitten um Rückmeldungen und Vorschläge.

Mein Modell zeigt sich übrigens unbeeindruckt … bzgl. der  Kapitalmärkte  ( Aktien) .

Die aktuelle Korrektur ist noch nicht ganz beendet…doch unter 5950 im Dax ( aktuelles Niveau ..bei dem ich wieder den Hedge-Anfall bekomme) …sollte es nicht führen.

sonnigst

Up