Schlagwort-Archive: Statistisches Rauschen

Der Klassifizierungs- und Normierungswahn…Psycho- und Statistiktricks!

07. November 2010 ( cogito-paul.de)

Die FAZ hat ein Thema aufgegriffen, welches diese Woche die Runde machte.

So wurde Anfang der Woche bekannt , das eine große Sparkasse, die Haspa ihre Kunden nach folgendem Test einteilt und entsprechende „Gesprächsführungsratschläge“ an ihr Verkäufer ( landläufig immer noch Berater genannt) generiert. Der Klassifizierungs- und Normierungswahn…Psycho- und Statistiktricks! weiterlesen

So sad…America … Who are you ?

Ist es so traurig ?

Es ist traurig was aus den USA geworden ist. Wie der Drogensüchtige verzweifelt nach dem Dealer Ausschau hält, der Alkoholiker nach dem Kellner seines Vertrauens, blicken die Marktteilnehmer auf die kommenden Entscheidungen der US-amerikanischen Zentralbank. Wieviel 100 Milliarden wird die Fed diesmal in den Markt pumpen? 300? 500? Gar eine Billionen niegelnagelneue, frisch riechende Dollar? So sad…America … Who are you ? weiterlesen

Wie sieht ein Ausbruch aus ?

Nun ..in unserem Exkurs zur Charttechnik habe ich die letzten Wochen mich bemüht ein paar Dinge grafisch aufzuarbeiten.

Hier hatte ich vor einigen Wochen einen Diamanten zur Diskussion gestellt. Wie sieht ein Ausbruch aus ? weiterlesen

Das Puzzle des selbst-tragenden Aufschwungs

ifo-Geschäftsklimaindex ist für eine Überraschung gut

Rimpar bei Würzburg (cogito-paul.de) –

Die Stimmung in der deutschen Industrie hat sich im Oktober überraschend für die volkswirtschaftlichen Beobachter  aufgehellt.

Der ifo-Geschäftsklimaindex stieg von 106,8 Punkten im Vormonat auf 107,6 Punkte, wie das Münchener ifo-Institut heute  mitteilte. Volkswirte hatten dagegen mit einem leichten Rückgang auf 106,6 Punkte gerechnet. Das Puzzle des selbst-tragenden Aufschwungs weiterlesen

Spottdrossel … wenn ich nur ein Vöglein wär!

oder die Wissenschaft die auszog,  den YETI zu entdecken…

Schönheitsfehler im Nobelpreis

LONDON. Volkswirtschaftslehre“, lautet ein altes Bonmot, „ist das einzige Fach, in dem zwei Forscher den Nobelpreis bekommen können, weil sie sich komplett widersprechen.“ Seit vergangenem Montag gibt es einen weiteren Anlass zu Spott: In der VWL werden Theorien ausgezeichnet, die die Realität nicht richtig erklären können.

Der Nobelpreis geht in diesem Jahr an die Ökonomen Peter Diamond, Dale Mortensen und Christopher Pissarides – dafür, dass sie das Alltagsphänomen des Suchens in die Wirtschaftswissenschaft eingeführt haben. Gerade auf Arbeitsmärkten, so postulieren die Forscher, ist das relevant: Ein Vertrag kann nur dann zustande kommen, wenn die passenden Arbeitnehmer und Arbeitgeber zueinander finden. 1994 haben Mortensen und Pissarides diese Erkenntnis erstmals in ein theoretisches Arbeitsmarkt-Modell eingebaut. Es entwickelte sich schnell zum neuen Standardwerkzeug von Ökonomen, weil es den bis dahin üblichen simpleren Arbeitsmarkt-Modellen weit überlegen war und viele Phänomene besser abbilden konnte….

Die tatsächliche Beschäftigungsentwicklung in den Industrieländern können sie nicht vernünftig erklären. Reale Arbeitsmärkte reagieren auf Konjunkturschwankungen mit weit größeren Aufs und Abs, als die Modelle der frischgebackenen Nobelpreisträger vermuten lassen…..

Der Erste, dem das auffiel, war Robert Shimer, heute Professor an der University of Chicago. Mitte der 90er-Jahre – Shimer steckte damals noch mitten in seiner Doktorarbeit – hatte er die Idee, die jetzt mit dem Nobelpreis ausgezeichneten Suchmodelle mit realen Arbeitsmarktdaten aus den Vereinigten Staaten zu füttern und die Ergebnisse zu vergleichen.

Sein Befund war niederschmetternd: Bei dem Versuch, die in der Wirklichkeit beobachteten Ausschläge bei der Arbeitslosigkeit und den offenen Stellen zu erklären, versagten die Theorien nahezu komplett. „In einem vernünftig kalibrierten Modell fallen die Ausschläge zehnmal kleiner als in der Realität“, fasste er sein Ergebnis im renommierten „American Economic Review“ zusammen. Die Kennziffer, die beschrieb, wie schnell ein Arbeitssuchender eine neue Stelle findet, war in dem Modell sogar noch weiter von der Wirklichkeit entfernt.

oje, oje…..da stecken wir mitten im Währungskrieg….und bahnt sich hier der Krieg der „Elfenbeintürme“ auch noch an..?

^^

UP

Exkurs.. Die Charttechnik und eine unheilvolle seltene Formation…Der Diamant !

Seitwärtsphasen – sind unabhängig der Positionierung-  für jeden Investor psychologisch die härtesten Phasen…da der Wechsel zwischen Angst und Gier…auch bei Verengung des „Tradingkorridors“ sujektiv schneller vonstattten geht.

Um ein bischen Öl in Feuer zu gießen..oder den Bären Mut zu machen…wollen wir heute eine seltene Formation Exkurs.. Die Charttechnik und eine unheilvolle seltene Formation…Der Diamant ! weiterlesen

Apokalypse Now – Der Beginn der Genesis oder warum es ein weltweites Wirtschaftswunder geben kann !

Guten Morgen die Damen und Herren,

verzeihen Sie mir meine Abwesenheit…doch dies ist ein langer Fred..und die Argumente, welche zum heutigen erreichten Status Quo führten, sind von meiner Seite her seit Feb./März 2009 völlig intakt. Apokalypse Now – Der Beginn der Genesis oder warum es ein weltweites Wirtschaftswunder geben kann ! weiterlesen

Widerspruch in sich ? Rezession voraus..die USA und das statistische Rauschen !

Grüß Gott aus Würzburg,

auch hier beginnt der Supersommer – zumindest wettertechnisch –  eine Verschnaufpause einzulegen.

Doch was den Winzer und Bauern freut, ist für den daheim gebliebenen Ökonomen eine gute Gelegenheit mit kühlem Kopf über die aufziehenden schwarzen Wolken über der noch immer größten Volkswirtschaft der Welt zu sinnieren.

Zuallerst eine kurze grafische Einstimmung…dunkle Wolken über USA:

Widerspruch in sich ? Rezession voraus..die USA und das statistische Rauschen ! weiterlesen

Der Lahme und der Einäugige..oder das Währungspaar Euro versus Dollar

Guten Morgen,

nun der Titel ist durchaus passend.  Zum einen – da ich ab dem 20.Mai – selber zu den Lahmen gehöre — und die Einäugigen unsere Welt anleiten.

Als erstes- ein kurzes Statement zu unserem allseits beliebten Stubentiger…und seiner aktuellen Verfassung:

Entsprechend seiner Konstruktion sieht der DAX aktuell optisch höher aus, als es die Kurse in den Depots vermuten lassen( aktuell –  Dividendenzahlungen).

Die Erklärung ist und bleibt: Es ist ein Performance- und was oft vergessen wird – ein veränderlicher Gewichtungsindex.

d.h. die aktuellen 6100 Punkte entsprechen kurstechnisch den 5950..Punkten und damit ist …die Kurzkorrektur .. wie in den letzten Monaten üblich..mit hoher Wahrscheinlichkeit beendet.

Der Weg sollte uns jetzt rasch an die Normalziel- Zone bei 6528 Punkten führen.

Zu unserem Hauptthema:

Basierend auf der Theorie der effizienten Märkte befasst sich der Mainstream der Ökonomen hauptsächlich – wenn es um Geld- und Kapitalmarkttheorie geht- …maximal mit den Währungspaaren und deren Auswirkungen auf die Volkswirtschaften- bzw. in der BWL auf Unternehmungen.

Als Grundlage sollte man folgende Mechanismen verstanden haben:

In den jeweiligen Staaten üben der Finanzminister oder die staatliche Zentralbank Kontrolle über die Währung beziehungsweise die Währungspolitik aus. Die Zentralbanken besitzen in nahezu allen westlichen Staaten ein großes Maß an Autonomie, das heißt die Regierung kann gar nicht oder nur in sehr geringem Maße beziehungsweise indirekt auf die Zentralbank einwirken.

Ist eine Währung weltweit handel- und umtauschbar, so wird von ihrer Konvertibilität gesprochen. Wird eine Währung durch Gold und/oder Silber hinterlegt und ist der Umtausch von Banknoten in das jeweilige Metall jederzeit möglich, so ist auch in diesem Zusammenhang Konvertibilität gegeben.

aus Wikipedia..meiner Lieblings- Grundlagen- Wissenssammellstelle.

Aufgrund dieser historischen Entwicklung ergab sich der Devisenmarkt. Die wichtigsten Währungspaare sind z.Z. Euro/Dollar, sowie Dollar/ Yen und deren Mischungen.

Der Devisenmarkt ist mit einem Tagesumsatz von ca. 4 Billionen US-Dollar im Jahr 2007[1] der größte Finanzmarkt der Welt.

sagt Wiki….

Zumindest ist er der mir bekannteste,  liquideste und schnellste Markt der Welt. Dies ist aus meiner Sicht eine interessante Erkenntnis…denn umso schneller ein Markt ..umso schwieriger dessen Prognose ( siehe Mandelbrot) .

Also was weiß die Theorie über die Devisenmärkte:

Preisbildung in der makroökonomischen Theorie

Das Angebot stellen die Nettoauslandsinvestitionen dar, also das Angebot an Devisennachfrage. Sie sind unabhängig vom realen Wechselkurs (nur abhängig vom Realzins auf dem Kreditmarkt). Die Nachfrage kommt durch die Nettoexporte zustande, also die Nachfrage nach Devisenangebot. Aus dem Marktgleichgewicht ergibt sich Nettoexporte = Nettoauslandsinvestitionen. Devisenmarkt und Kreditmarkt hängen über die Auslandsinvestitionen zusammen.

mehr ist es Wiki nicht wert….interessant sind die folgenden Absätze:

Elektronischer Devisenhandel

Der Devisenhandel zwischen den Banken findet in der Praxis inzwischen fast nur noch auf elektronischem Wege statt. Dabei werden innerhalb von Sekunden oft hohe Millionen- bis hin zu Milliardenbeträgen zwischen den Banken gehandelt. Bei dieser Form des Devisenhandels kommt es normalerweise nicht zur Lieferung von Bargeld, es wird so gut wie ausschließlich Buchgeld übertragen. Da der Handel inzwischen fast nur noch auf elektronischem Wege stattfindet, bieten große Banken und spezialisierte Forex-Broker auch Privatpersonen einen (indirekten) Zugang zum professionellen Devisenhandel. Dabei fungiert die Bank bzw. der Broker als Market Maker, indem meist im Sekundentakt Kaufs- und Verkaufskurse gestellt werden. Die Bank verdient dabei meist ausschließlich an der Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufskurs. Dieser sogenannte Spread beläuft sich oft auf wenige Pips. So unterscheiden sich die Kaufs- und Verkaufskurse eines bestimmten Währungspaares also z.B. erst in der fünften Nachkommastelle.

Der Devisenhandel ist besonders für Privatpersonen mit sehr hohen Risiken behaftet, da meist auf Marge gehandelt wird, um bei der gewünschten Wechselkursentwicklung überhaupt nennenswerte Kursgewinne erzielen zu können. Bei einer Marge von einem Prozent muss ein Anleger beispielsweise nur 1.000 Euro einzahlen, um für 100.000 Euro eine andere Währung kaufen zu können. Sollte die gekaufte Währung allerdings im Beispiel um mehr als ein Prozent fallen, bevor der Anleger die Währung wieder abstößt, besteht Nachschusspflicht. Um die Verluste zu begrenzen, können bereits im Vorfeld Kurse festgelegt werden, bei deren Erreichen ein automatischer Verkauf ausgelöst wird (sog. Stop Loss). Eine Teilnahme am Devisenhandel ist wegen der hohen Risiken für Privatpersonen in der Regel nicht zu empfehlen, auch wenn die Banken (z. B. durch kostenlose Demokonten) zunehmend versuchen, diese Kundengruppe für den Devisenhandel zu gewinnen.

Naja…da steht eine fette Warnung in dem Absatz….Finger weg von Margingeschäften als Privatmann….

.auch die Großen wissen nicht was Sie tun…

denn auch die Finanzkrise ist durch ein Nichtverstehen, mangelnde Kontrolle/Regulierung der Mechanismen eines Margingeschäftes ausgelöst worden !

wie der nächste Absatz andeutet:

Risikomanagement

Die Risiken im Devisenhandel der Banken bestehen vor allem aus Markt- und Liquiditätsrisiken, die aus der Teilnahme am Devisenmarkt entstehen können.[8] Aus Sicht der Banken entstehen Devisenmarktrisiken durch unerwartete, negative Entwicklungen von Währungskursen, Zinsen und dem Ausfall von Kontrahenten. Andere, nicht zu unterschätzende Gefahren sind operationale Risiken (etwa der Ausfall von Datenverarbeitungssystemen) und rechtliche Risiken (etwa unvorhersehbare Änderungen der devisenmarktrelevanten Gesetzeslage). Die Ausmaße von Devisenmarktrisiken werden durch den Value at Risk gemessen. Der Value at Risk eines Handelsbuches ist die obere Verlustgrenze, die bei einer vorgegebenen Haltedauer mit hoher Wahrscheinlichkeit (z. B. 99 %) nicht überschritten wird.[9]

Ja..da ist er wieder…der Glaube nichtlineare Systeme mit untauglicher Mathematik zu beherrschen…Wird der nächste „schwarze Schwan“  uns über die Währungspaare ereilen ? Fundamental denkbar ist der Mechanismus — Rentencrash — Abwertung der Währung aus der geflüchtet wird….siehe aktueller kleiner schwarzer Schwan..Griechenland/Euroentwicklung!

Das ist eine interessante Fragestellung ..welche mir eben durch den Kopf geht..und von Lyriker — mit Verweis auf die Aussagen von Warren Buffet für 2011 erwartet wird.

O.k…  das ganze wird sonst zu lang…Wer sich tiefer in die Materie einarbeiten möchte, lese bitte folgende Veröffentlichungen als Ergänzung zu dem aktuellen Mainstreamwissen:

„So wird dieses Buch keinen Leser reich machen. Doch es macht in klüger – und bewahrt ihn so vielleicht davor, ärmer zu werden.“

der Link..

Gut und jetzt wage ich eine Prognose zu dem Währungspaar Euro/Dollar anhand der rein technischen Analyse auf Basis des Cogito-Kapitalmarktmodells: Der Lahme und der Einäugige..oder das Währungspaar Euro versus Dollar weiterlesen