Schlagwort-Archive: Währungen

Silber und Öl normalisieren sich… Crash? Ist ein Corner am Werk?

Rohstoffmärkte – Deuten diese Bewegungen auf ein Abkühlen der Konjunktur hin?

 

Der Rohstoff Silber hat  nun seit zwei Wochen fast 25% an Wert verloren. Der Grund für den Kursverlust dürften neben einer überfälligen technischen Korrektur die erhöhten Margin-Anforderungen für Spekulanten sein. Die Terminbörse Comex hatte die Margin im Handel mit Silberterminkontrakten zuletzt schrittweise erhöht.  Jeder weitere Kursverlust im Silber löst neue Zwangsverkäufe bei Silberspekulanten aus, die ihre Margin nicht mehr stellen können. Silber und Öl normalisieren sich… Crash? Ist ein Corner am Werk? weiterlesen

Der teutonische Bulle in der Warteschleife?

Bullenstark…so sind heute die Daten vom statistischen Bundesamt zu bewerten. Stand Vorkrisenniveau 18 Monate früher erreicht als die Dino-Schätzungen vor einem jahr erwarteten und beste Zahlen seit der Wiedervereinigung…

Im Vorjahresvergleich legte die Wirtschaftsleistung so stark zu wie noch nie seit der deutschen Vereinigung: Das preisbereinigte BIP stieg im ersten Quartal 2011 gegenüber dem ersten Quartal 2010 um 5,2% (kalenderbereinigt: + 4,9%). Der teutonische Bulle in der Warteschleife? weiterlesen

Japan – der Pazifische Feuergürtel und die Macht der Naturkatastrophen

Börsenindikation für den 14.03.2011 – Europa und USA fürchten den Super – Gau – Japan braucht allerdings in erster Linie humanitäre   Unterstützung Japan – der Pazifische Feuergürtel und die Macht der Naturkatastrophen weiterlesen

Weiterhin goldige Aussichten? Gold kaufen oder verkaufen?

Rimpar bei Würzburg ( cogito-paul.de) –   Wer unsere Veröffentlichungen der letzten Jahre verfolgt hat, wird sich noch erinnern, das wir ab Sommer 2009 zur Reduzierung von Goldpositionen bzw. den gesamten Abverkauf der Positionen empfohlen hatten. An dieser langfristigen Umschichtungsempfehlung in Aktien   hat sich bis heute nichts geändert.

Der einzige Unterschied ist, das sich die Fallhöhe zu Gunsten der Investierten verändert hat. Oder positiv ausgedrückt:

Gold wird  auf einem Preis- Niveau gehandelt , welches in Euro gerechnet, sich  nochmals 30 % über der Sell-Empfehlung befindet. Wobei rund 20 %  Preiszuwachs in 2010  der Schwäche des Euro geschuldet sind. Weiterhin goldige Aussichten? Gold kaufen oder verkaufen? weiterlesen

Bären müssen aufpassen ! Der MSCI – World hat ein bestätigtes Ausbruchsignal geschafft !

Cogito-Paul.de ( Rimpar bei Würzburg) – Ein November nähert sich seinem Ende und die Innenstädte öffnen ihre Weihnachtsmärkte und wie jedes Jahr beginnt der Run auf die  Überlegung “ Was schenke ich nur zu Weihnachten ?“ in die überfüllten Tempel des Konsums. Bären müssen aufpassen ! Der MSCI – World hat ein bestätigtes Ausbruchsignal geschafft ! weiterlesen

Wie aus 5 Trillionen US $ mittlerweile 26 Trillionen US $ wurden ! !

Grüß Gott werte Leser,

aktuell ist es wieder schlimm…

Die Märkte konsolidieren auf unterschiedlichem Niveau und das mediale Gewitter kann sich wieder auf die Passivseite der Bilanzen einschießen…sprich die „unbezahlbaren Schulden“  der Staaten…mit Titeln wie „die „(PIGS=)Schweine “ sind zurück“ oder   “ der Untergang der EU“ wird schleunigst mal wieder vom Ratspräsidenten  ausgerufen.

Doch sehen wir uns doch einen Teil der Aktivseite der Weltbilanz  seit Okt. 2008 mal an:

Sieht so ein Untergang aus ?

Seit dem Ausverkauf im Oktober 2008 hat sich die „Investition der Staaten “ welche nach unterschiedlichen Quellen sich auf ca. 5 Billionen US $ belief – bis heute gerechnet – mehr als Vervierfacht. Die Weltmarktkapitalisierung ist von 26 Bill. $ auf 50 Bill.$ gestiegen.

Das ist ein Hebel von 4,8. Für so ein Ergebnis würde jeder Hedgefonds gefeiert werden. Nun können die Staaten nicht unmittelbar davon profitieren, denn die Aufwertung der Aktivseite ist vor Allem im „Privatsektor“ erfolgt. Doch Staaten wären nicht Staaten, wenn nicht einige Vorteile — vor Allem in politischer Rendite – abfielen. Wie aus 5 Trillionen US $ mittlerweile 26 Trillionen US $ wurden ! ! weiterlesen

Quantitativ Easing — ein politisches Ratespiel ?

eben doch nur Comic

ich finde diese Spots immer wieder nett….doch die Naivität, gepaart mit dem Wunsch es gerne einfach zu haben, geschweige denn der tendenziöse Aufbau der politischen Manipulation….ist putzig.

Ich möchte in die Debatte  über Staatsverschuldung und Haushaltsdefizite erneut  einwerfen, das die „vermeintliche Darstellung“  eines inflationären Umfeldes bei völliger Weglassung der „Macroebene“..auf Jahresfrist einfach zu kurz gesprungen ist. Quantitativ Easing — ein politisches Ratespiel ? weiterlesen

So sad…America … Who are you ?

Ist es so traurig ?

Es ist traurig was aus den USA geworden ist. Wie der Drogensüchtige verzweifelt nach dem Dealer Ausschau hält, der Alkoholiker nach dem Kellner seines Vertrauens, blicken die Marktteilnehmer auf die kommenden Entscheidungen der US-amerikanischen Zentralbank. Wieviel 100 Milliarden wird die Fed diesmal in den Markt pumpen? 300? 500? Gar eine Billionen niegelnagelneue, frisch riechende Dollar? So sad…America … Who are you ? weiterlesen

Neues aus dem Bärenlager…

US-Marktstratege hält Aktien-Rally eher für unbegründete Zockerei New York (BoerseGo.de) –

Der US-Aktienmarkt befindet sich trotz der Aufwärtsbewegung des Dow Jones seit Anfang letzten Sommer von fast 15 Prozent noch immer im Tal der Tränen. Der in leitender Funktion beim Handelshaus Themis Trading tätige Joe Saluzzi gab gegenüber Tech Ticker zu verstehen, dass die jüngste Erholung von einer Mauer der Angst begleitet worden ist. Es gebe aus den aktuellen konjunkturellen Daten in keiner Weise eine Rechtfertigung für diese Rally. Ebenso sieht eine Schar von Analysten die Anstiege auf keinen fundamentalen Gründen basieren. Gemäß den früheren Beobachtungen von Keynes könne der Markt für eine über die eigene Liquidität hinausreichende Zeit in Irrationalität verharren. Im übrigen sei eine fixe Vorstellung schwer bekämpfbar. Saluzzi erteilt aber nicht den Rat, Wetten auf einen fallenden Aktienmarkt aufzugeben. Es gebe die Möglichkeit, dass der Aktienmarkt eine in bisherigen Konjunkturdaten noch nicht reflektierte weltweit starke Konjunkturerholung einpreiste. Derartiges sei möglich, aber nicht wahrscheinlich, führte Saluzzi weiter aus.

Diese Übersetzungen sind schon lustig…  nun in USA ist die „gefühlte Ohnmacht“..auch noch überall sichtbar. Neues aus dem Bärenlager… weiterlesen

Das Inflationsgespenst – und die These „zuviel Angebot“ senkt den Preis !


Inflation (von lat.: „das Sich-Aufblasen; das Aufschwellen“) bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, „signifikanten“ Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geldmenge zu „Gütermenge“ – pro Gütereinheit existieren nun mehr Geldeinheiten. Als Folge muss für die Güter nun mehr Geld gezahlt werden, das heißt sie werden teurer. Daher versteht man unter Inflation allgemein auch eine Geldentwertung.

So die klassische Definition…

wie immer ohne Berücksichtigung der Kapitalmärkte und der Währungsbeziehungen. Als ein Indikator für die langfristige Inflationserwartung wird der Zins für Anleihen herangezogen, sowohl die Notenbanken nutzen diesen als Indikation – und für Staaten ist dieser „immens wichtig“, um die Staats-Schulden zu prolongieren bzw. die Neuverschuldung am Markt platzieren zu können.

Hierbei fungieren mittlerweile die Futures als Hauptindikation, welche sich rechnerisch an der 10 –jährigen Erwartungsrendite für AAA- Anleihen orientieren. 

Ein Euro-Bund-Future ist ein Terminkontrakt auf eine fiktive Schuldverschreibung der Bundesrepublik Deutschland mit zehnjähriger Laufzeit und einem Kupon von 6 Prozent. Der Nominalwert eines Kontraktes beträgt EUR 100.000.

Der Barwert des Bund-Future errechnet sich so: 100*1.06^(-10)+6*(1-1/(1+0.6e-1)^10)/(0.6e-1) da kommt 100 raus, wenn der Marktzins 6% ist.

Um auf einen Barwert von 131,69 zu kommen, muß der Markt( den  Zins)  so manipulieren, dass die Formel so aussieht:

100*1.024^(-10)+6*(1-1/(1+0.24e-1)^10)/(0.24e-1), also ein Zins von ~2,4%, da kommt ein Barwert von 131.6708642 raus.

Zufällig ist das auch ungefähr der Zins, den die BuBa für die 10jähirgen Bunds ausweist: http://www.bundesbank.de/statistik/statistik_zeitreihen.php?…

Niedriger Zins bedeutet niedrige Inflationserwartung. So die historische – und aus meiner Sicht – auch eine empirische Wahrheit.

Ungefähr zumindest, denn nicht alle, die Staatsanleihen kaufen, denken so weit.

Es haben noch immer viele Anleger einfach nur Angst und sind froh, wenigstens den Nominalwert ihres Vermögens halbwegs sicher erhalten zu können, nachdem sie in den letzten Jahren am Aktienmarkt und bei vielen Immobilieninvestments und derivaten Anleihekonstruktionen rasiert wurden.

Doch der Markt erwartet in den nächsten 10 Jahren  nahezu Null Inflation. Das Inflationsgespenst – und die These „zuviel Angebot“ senkt den Preis ! weiterlesen