The Taylor Rule And The “Bond Bubble”

Here’s a thought for all those insisting that there’s a bond bubble: how unreasonable are current long-term interest rates given current macroeconomic forecasts? I mean, at this point almost everyone expects unemployment to stay high for years to come, and there’s every reason to expect low or even negative inflation for a long time too. Shouldn’t that imply that the Fed will keep short-term rates near zero for a long time? And shouldn’t that, in turn, mean that a low long-term rate is justified too?

So I decided to do a little exercise: what 10-year interest rate would make sense given the CBO projection of unemployment and inflation over the next decade? (CBO also makes interest rate projections — but you’ll see in a minute why I want to roll my own.)

What we need, first of all, is a Taylor rule. I decided to use the simplified Mankiw rule, which puts the same coefficient on core CPI inflation and unemployment. That is, it says that the Fed funds rate is a linear function of core CPI inflation minus the unemployment rate. Here’s what a scatterplot for 1988-2008 looks like:

So unser Nobelpreisträger in seiner NY-Times Kolumne. Kurze Erklärung für Nicht – Volkswirte.

Einem Herrn Taylor ist mal aufgefallen, das typischerweise in einem System mit zwei Gleichungen es eine Korrelation zum Zinsniveau im betreffenden Staatengebilde gibt. Daraus schloss er, das die Notenbanken dies auch zur Steuerung des Zinsniveaus nutzen.

Mittlerweile werden auf Basis der „Taylorrules“ alle möglichen linearen Systeme „durch gegenseitiges einsetzen “ miteinander verknüpft, da es grafisch einfacher darstellbar ist.

So hat Krugmann hier einen Zusammenhang „konstruiert“ der das langfristige Zinsniveau in Abhängigkeit zur Arbeitslosenrate und der Kerninflationsrate setzt.

Intereressant ist die erste Folgerung: In der aktuellen Situation müsste die Fed einen negativen Leitzins gewähren.. d.h. die leihenden  Banken würden je nach duration  noch Geld zusätzlich von der Fed bei Rückzahlung bekommen..oder eben nur z.B. 99,25 % zurückzahlen.

aus einem Papier der FED von 2007:

McCallum showed that if a rule such as this (for example with Á¢x = 0:5) had been
followed, the performance of the U.S. economy likely would have been considerably
better than actual performance, especially during the 1930s and 1970s|the two pe-
riods of the worst monetary policy mistakes in the history of the Federal Reserve.

A factor that complicates the use of the money stock as a policy instrument  is the potential for instability in the demand for money either due to temporary disturbances or due to persistent changes resulting from financial innovation.

In part for this reason, central banks generally prefer to adjust monetary policy using an
interest rate instrument.


Besonders interessant ist der vorletzte Satz….dem Autor ist wohl aufgrund der „Financial Innovations“ auch unwohl gewesen…doch wie wir uns erinnern..war Anfang 2007 die „monetäre Theorie“ auf einem unangreifbaren Siegeszug.

Nun ..zu Krugman´s aktueller Interpretation gibt es auch eine ergänzende Sichtweise:

Da es dem gesunden Menschenverstand in einem kapitalistischen System widerstrebt, das derjenige der Geld verleiht , a. keine Zinsen bekommt und oder nur eine Quote seiner Forderung, wird der Effekt „des notwendigen negativen Zinses“ durch das „quantitative Easing“ ersetzt.( Bedenken müssen wir … dies betrifft nur das Nadelöhr Bank- Notenbank, Unternehmen und der private Bürger sind abhängig von den Helden der Schreibtische !)

Ziel soll es ja sein, eine Kreditklemme zu verhindern…und eine Aufwertung der Aktivas in den weltweiten Büchern der Institutionellen zu erreichen, da nur so die Deflationsspirale … durchbrochen werden konnte.

Wie der geneigte Leser weiß, teile ich seit geraumer Zeit die Einschätzung das „verschuldete und gesättigte Volkswirtschaften“ zwingend ein niedriges Zinsniveau zur Prolongation der Staatsschulden benötigen.

Speziell für den Fall der USA halte ich es ebenfalls für sehr wahrscheinlich, dass der Fed auch die nächsten Jahre keine andere  Möglichkeit bleibt, als den eingeschlagenen Weg fortzuführen.

Sollte ich abschätzen wann die Fed zu normalen Zinsen ( 2 % im REFI)  zurückkehrt, so ist Krugmans Hinweis auf die Arbeitslosenzahl sicher ein guter Marker…so ab 6 % Arbeitslosenquote sollte man über eine Anpassung zur Normalisierung nachdenken…

freundlichst

Up

2 Gedanken zu „The Taylor Rule And The “Bond Bubble”“

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