Unser von der breiten Masse wenig beachteter Stubentiger – Dax steht vor der Entscheidung des Jahrzehnts!

Verpassen Sie nicht das Come Back der verschmähten Aktie als Anlage!

( Rimpar bei Würzburg -UP) Was ist der klassische, utopische  Wunsch des  Anlegers? Richtig – die eierlegende Wollmilchsau – welche das Anlagedreieck zu seinen Gunsten auflöst.

Was übrigens schon lange falsch ist – es ist eigentlich ein Spannungsviereck:  höchste Rendite bei höchster Sicherheit , und das am besten liquide und/oder  fungibel.

Dabei ist die Diskrepanz zwischen der Vorstellung an sichere Renditen – zu den gegebenen Möglichkeiten- noch unserer Erfahrung immens. Trotz einer aktuellen Umlaufrendite von um die 1,6 % für 10 Jährige deutsche Anleihen erwartet die Gruppe der Sicherheitsorientierten –  Renditen um die 4 % nach Kosten und Steuern und Inflation.
Für jeden Dritten zählt nur Sicherheit und dann ohne konkrete Vorstellung:

Ausschließlich auf Sicherheit legt immerhin jeder Dritte (32 %) beim Thema Altersvorsorge besonderen Wert; wobei nur ein sehr geringer Teil (3 %) den persönlichen Fokus auf hohe Renditechancen ohne jegliche Sicherheiten legt. Interessant auch, dass sich im Laufe des Lebens der Anspruch an die Sicherheit der Vorsorgeprodukte verändert. In der Gruppe der bis 29-Jährigen legen nur rund 19 Prozent Wert auf eine höchstmögliche Sicherheit – bei den über 60-Jährigen sind dies 44 Prozent. Dagegen bevorzugen 60 Prozent der 40-Jährigen vor allem eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit und Renditechancen. (ir)

Dieses ist mit Verlaub geschrieben eine bescheidenes Ergebnis über den Kenntnisstand der Deutschen im allgemeninen bzgl. des Wissens um Finanzen und deren Zusammenhänge.

Wie kann mann/frau dieses unbefriedigende Spannungsfeld lösen?

Zum einen suchen Sie sich für ihre Altersvorsorgeplanung einen unabhängigen Fachmann ( der kostet Sie Geld!)  und berücksichtigen sie Beteiligungskapital oder  zum Anderen beschäftigen Sie sich mit Fungibilität, Risiko, Rendite nach ISMA , Volatilität, und Oppurtinitätskosten bei NichtInvestment und zu guter letzt, verquicken Sie die entstehenden Erwartungsströme zu ihrer persönlichen Erwartungsrendite.

Warum das Cogito-Kapitalmarktmodell im langfristigen Timing auch 2011  nicht versagt hat!

Das war die Grundidee zur Entwicklung des Cogito- Kapitalmarktmodells. Jede Zinstaffel oder das magische Renditedreieck des DAI  zeigt, das ich als Investor in Produktivkapital nach 10 Jahren einen Crash von 30 %  ( bis 2000) an den Börsen investiert erleben kann – und dann immer noch ungefähr auf dem Zinsniveau der risikolosen  Benchmark ( im üblichen  Fall: 10 jährige Umlaufrendite des Bundes) lande – mit der Einschränkung +-18 Monate auf der Zeitachse.

Auf dieser Basis wurden  übrigens die meisten ominösen Stresstest bis 2008  geplant und mussten im Zuge der heftigen Schwankungen in den letzten Jahren   auf 40 % erhöht werden.

Das ist  die empirische  Wahrheit – die langen Zeitreihen wurden von  10 Jahre auf 25 Jahre erhöht, um der Inflationierung der virtuellen Geldmenge gerecht zu werden.

Im Fachjargon wird dieser Äpfel – Birnen-Vergleich zwischen risikoloser Rendite und Investment in Produktivkapital  als „Sharpe-Ratio“ bezeichnet.

Wieso ich diesen Vergleich als fragwürdig erachte ?  Dieser Vergleich unterstellt rationale Entscheidungen – Was nun das Feld der Behaviour Finance eröffnet.

Wie oben zu sehen muss der Investor mindestens 10 Jahre  mit „Verlust – und Volatilitätsschmerzen“ umgehen – und erst nach 25 Jahren greift aktuell obige  empirische  Betrachtung – und zwischenzeitlich hat sowohl der institutionelle als auch der private durchschnittliche Entscheider – jeweils in der Nähe des Tiefpunkts aus Angst vor noch größeren Buchverlusten sein Engagement  liquidiert – und wenn es der Computer über Stopp-Loss erledigt – schade — und die die nach Markowitz investieren–bekommen die Benchmarkrendite abzgl. Kosten.

Bei der Entwicklung dachte ich mir damals – verdammt noch mal- als Berater und Investor  muss es doch ein Instrument geben welches einigermassen – neben dem -Buy and Hold- auf diesem basiert nämlich obige empirische Untersuchungen- dir im Timing hilft oder vereinfacht ausgedrückt unter Berücksichtigung von Kosten und Steuern- zumindest mittelfristig einigermassen akzeptable Verkaufs- und Kaufsignale  – und Haltesignale neben dem reinen Valueinvesting nach Graham und Lynch liefert.

Das Ergebnis lässt sich die letzten zwei  Jahre – keine wirklich guten Jahre für risikoadjustierte Investoren in diesem Blog-  und  seit 2006  über sonstige Publikationen nachvollziehen.  Wir zehren von den Jahren 2006-2009 – 4-8 %  besser als die Benchmark – und zwar die korrekte MSCI-World!

Es bewahrheitet sich was Ich bereits Anfang 2000 im Gelben Forum diskutierte. Erst ein Riesen – Einlauf und danach eine hochvolatile Seitwärtsbewegung bei stetig fallenden Zinsen, vor Allem damals schon absehbar über die Deflationierung der gesättigten Volkswirtschaften zugunsten der Emergins.

Doch ähnlich wie 2000 sich der Salat negativ entwickelte,entwickelt er sich aktuell  in Richtung der 2011 bereits veröffentlichen Prognose:

Und wer den Empfehlungen aus August/September 2011 folgte, nun der kann sich aktuell sicher ein Grinsen nicht verkneifen. Doch nun genug der Vegangenheitsbewältigung:

Unser Stubentiger  hat gestern die erwartet starke Performance abgeliefert. Mit einem Plus von 1,2 Prozent wurde der Widerstand bei 7.000 Punkten locker genommen, nun liegt das nächste Ziel bei 7.500-7600 Punkten, dem Hoch aus dem Mai 2011.

Wie erwartet festigen sich mittlerweile die gemeldeten harten Statistiken der letzten Monate  bzgl. der konjunkturellen Entwicklung in USA.

Wieder einmal war der fundamentale Forecast des Cogito-Modells passend in der Mischung der Faktoren. Die USA meldeten die letzten Monate ( sicher auch Wahlkampf bedingt) stetig besser werdende Arbeitsmarktdaten, allerdings auch stark unterfüttert von dem bereits beginnenden Anziehen der Konjunktur  in der größten Volkswirtschaft der Welt. Europa ist noch gelähmt- wobei der Auftragsbestand sich bereits wiederbelebt- allerdings von einigen Industrieunternehmen gar nicht mehr abgearbeitet werden kann- da dieser bereits 36 Monate ! abdeckt. Hinzu kommt – die dicke Bertha Draghis.

Also ich persönlich halte dieses Frühjahr für eine expolsive Mischung – denn wie wollen denn die Institutionellen ihre Renditeversprechen von 2,3 % nach Kosten, Steuern und noch vor Inflation im nächsten Jahrzehnt bei einer Aktienquote um die 13 %  erzielen?

Wie lange sehen Sie den Verlusten zu, welche Sie täglich erleiden – bei einer Untergewichtung dieses Anlagesektors?

 

2 Gedanken zu „Unser von der breiten Masse wenig beachteter Stubentiger – Dax steht vor der Entscheidung des Jahrzehnts!“

  1. Wieviele Diktaturen gibt es noch – offensichtliche meine ich.
    Syrien, Nordkorea, in Afrika einige und den Iran.
    Mit Abstrichen China…wird gerne vergessen…und die Diktatur des Geldes, welche sich weltweit breit macht.

    Wir sind im Jahr 2012 –
    lieber Lyriker,
    manche Dinge exogener Natur / siehe Fukushima/ Liquidation eines Zockers im August mit HFT)) entziehen sich meiner Einflusssphäre.
    Als anhänger Kants vertraue ich auf die Kraft der rationalen Vernunft- d.h. ich erwarte eine friedliche Lösung.

    also die Kraft sei mit den Israelis:-)

  2. Meinen Glückwunsch!
    Vermutlich hat hier niemand etwas gegen eine fortgesetzte Realisierung Ihrer Prognose.

    Ein exogener Schock zeichnet sich ab:
    Das isr. Kriegskab. hat in seiner gestrigen, vorletzten Sitzung, mit 8:6 für einen Präventivschlag gegen den Iran gestimmt.
    Wie würde der wirken?
    Befreiend? (…weil alle diese Gef. bedenken)
    Schockierend? (…weil ein Flächenbr. entst.)
    Ich weiß es nicht.

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